"Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht."
Ralph Waldo Emerson
Der Reise- und Fernweh-Blog »Caleidoscop« ist vielfältig wie die Welt und bietet Reiseberichte und Buntes aus aller Welt mit vielen Tipps und Anregungen zu Reisen und zum Verreisen in nahe und ferne Länder rund um den Globus.
Der »Caleidoscop«-Blog wendet sich an Reisende, Reisefreudige, Weltenbummler, interessierte Gäste, Neugierige und Ratsuchende.
Trondheim ist eine moderne Metropole in Mittelnorwegen mit einem Fährhafen. Die Stadt liegt am Trondheimfjord.
Trondheim liegt an der Mündung des Flusses Nidelva in der Provinz (Fylke) Sør-Trøndelag in Norwegen und wurde 997 als Nidaros gegründet. Der Nidarosdom aus dem 11. Jahrhundert bildet das Nationaldenkmal Norwegens und die königliche Residenz ist das größte hölzerne Schloss Skandinaviens.
Trondheim hat eine Hafencity, in der hier die alten Hafenschuppen, dort teure Lofts und Appartements aufeinandertreffen. In den Hafenbecken liegen längst keine Trawler mehr, sondern teure Jachten. Restaurant reiht sich an Restaurant, die insbesondere an Wochenenden Scharen von Trondheimern anlocken. Lange Sitzbänke laden unter freiem Himmel zum Verweilen ein. Riesige Kreuzfahrtschiffe, die über den Trondheimfjord gefahren sind, machen am Kreuzfahrtterminal fest.
Trodnheim liegt auf der Route der Hurtigruten, auf der Postschiffe unterwegs zu der norwegischen Eismeerküste sind. Zur Beförderung von Post, Fracht und Passagieren wurde diese Express- (Hurtig-)linie 1893 in Betrieb genommen.
Die Stadt hat ein reiches Kulturangebot und ist unter anderem Sitz des Trøndelag Symphonieorchesters, des Trøndelag Theaters und der regionalen Jazzszene Dokkhuset. Eine Reihe von Museen und Galerien vermittelt bildende Kunst und Geschichte. Der in Trondheim ansässige Fußballklub Rosenborg Ballklub hat sich mehrmals für die UEFA Champions League qualifiziert.
An der Atlantikküste im Westen Irlands scheint Connemara alle Vorurteile über den Regenreichtum der Grünen Insel zu bestätigen. Im Norden wechseln sich breite Sandstrände mit zerklüfteten Felsbuchten ab, in der Ferne ragen die Berge bis ins Meer.
Der windgepeitschte und von fast täglichen Regenschauern ausgewaschene Landstrich ist von zahllosen Seen bedeckt. Kleine, von Trockenmauern umsäumte Landparzellen prägen hier die Landschaft, die an der Küste in fruchtbare sogenannte Machairs, weite Strände und Torfmoore, übergeht.
Hier gedeiht auf feinem Sand saftig grünes Gras. In den Tully Mountains errichteten die ersten Bewohner Connemaras 3.500 Jahre vor unserer Zeitrechnung zahlreiche Hünengräber.
Connemara ist ein windgepeitschte und von fast täglichen Regenschauern ausgewaschene Landstrich an der Westküste Irlands, dessen Bewohner von der Witterung geprägt sind: Wie das Land, so der Mensch.
Quedlinburg ist die wohl schönste Stadt des Harzes und eine der schönsten Städte Deutschlands. Das beschauliche Städtchen im Ostharz besitzt ein reiches kulturelles und geschichtliches Erbe. Die nördlich des Harzes gelegene Stadt an der Bode ist reich an Geschichte, denn im Mittelalter war sie einmal eine Weltstadt. Viele Gebäude zeugen noch heute von seiner historischen Bedeutung.
Im Jahr 994 mit dem Stadtrecht versehen, war die Stadt vom 10. bis zum 12. Jahrhundert Sitz der zu Ostern besuchten Königspfalz weltlicher Herrscher und fast 900 Jahre lang eines - zunächst geistlichen, nach der Reformation freiweltlichen - Damenstifts.
Auf einem Sandsteinfelsen ragt die mehr als tausendjährige romanische Stiftskirche wie ein Wahrzeichen über der Stadt. Die im Jahr 1129 geweihte flachgedeckte Basilika besaß bereits drei Vorgängerbauten.
Quedlinburgs architektonisches Erbe steht seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und macht die Stadt zu einem der größten Flächendenkmale in Deutschland. Das Quedlinburger Schloß und der Stiftskirche St. Servatius wurden zusammen mit der Altstadt von Quedlinburg in das Weltkulturerbe aufgenommen. In der malerischen Altstadt drängen sich die Touristen.
Auch der Münzenberg mit der romanischen Klosterkirche St. Marien und im Tal dazwischen die romanische St. Wiperti, der sich anschließende Abteigarten und der Brühl-Park gehören zum Weltkulturerbe.
In der historischen Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen befinden sich 1.200 Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten. Am Markt liegt das Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue, südlich davon der Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche und dem Domschatz als Zeugnisse des Quedlinburger Damenstifts.
Die St. Servastius Kirche wurde 1129 geweiht und an einer Stelle gebaut an der zuvor bereits drei weitere Kirchen standen. 936 wurde hier König Heinrich beigesetzt. Er wurde in Quedlinburg gekrönt und gilt als Begründer von Deutschland.
Im Schloß ist ein Museum untergebracht in dem die mittelalterliche Geschichte der Stadt Quedlinburg gezeigt wird. Sehenswert ist der Quedlinburger Domschatz der einer der bedeutendsten in Deutschland ist.
Das an der Straße der Romanik liegende Schlossbergensemble mit dem Renaissanceschloss, der Stiftskirche St. Servatius und ihrem berühmten Domschatz, der tausendjährigen Wipertikirche und den Resten des Marienklosters, sowie die historische Altstadt mit ihren 2069 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten wurden 1994 aufgrund ihrer außerordentlichen Bedeutung von der UNESCO in die Liste der geschützten Kulturdenkmale aufgenommen. Mit einem knapp 90 ha großen bebauten Stadtkern zählt Quedlinburg mit seinen Bauten aus allen Stil- und Zeitepochen zu den größten Flächendenkmälern Deutschlands.
Das völlig unverfälschte Stadtbild Quedlinburgs mit seinen kleinen, unzähligen Fachwerkhäusern in der Altstadt hat die Zeit überdauert und gibt Einblicke in die vielfältigen Baustile des letzten Jahrtausends und in die kulturellen Entwicklungen der Nation.
Sunndal ist ein reizender Fjord in Fjordnorwegen. Sunndal liegt am südöstlichen Ende des Sunndalsfjords, dessen Fortsetzung das Sunndal ist. Im Nordosten der Kommune Sunndal befindet sich die Berglandschaft Trollheimen, im Südosten der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark.
Sunndal hat touristische Bedeutung als Ausgangspunkt von Wanderungen in Trollheimen. In Sunndalsøra zweigt außerdem der Riksvei 62 in Richtung Molde von dem Riksvei 70 ab, die Oppdal und Kristiansund verbindet.
Das Sunndal ist zudem ein Tal in Norwegen. Es bildet die Verlängerung des Sunndalsfjords und die südliche Grenze von Trollheimen. Das nur wenige Kilometer breite Tal erstreckt sich über eine Länge von 60 Kilometern von Sunndalsøra im Fylke Møre og Romsdal bis Oppdal im Fylke Oppland. Die Reichsstraße 70, eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen nach Møre og Romsdal, führt durch das Sunndal.
Die Gemeinde Sunndal liegt im inneren Nordmøre im Landkreis Møre og Romsdal und ist in gewissem Umfang die größte Gemeinde des Landkreises, umgeben von zwei der berühmtesten Berggebiete Norwegens, dem Dovrefjell - Sunndalsfjella Nationalpark und Trollheimen.
Die Natur in Sunndal ist wild und wunderschön, mit einer herrlichen Landschaft mit hohen Bergen, Fjorden und mehreren Talbuchten, in denen Sunndalen das Haupttal ist. Im Gemeindezentrum Sunndalsøra wurden 4000 von insgesamt rd. 7200 große und kleine Sonnenuntergänge.
Sunndal ist eine Industrie- und Energiegemeinde, in der Hydro Aluminium als größtes Unternehmen seine Marke auf der Stelle setzt. Die Gemeinde ist auch bekannt für ihre lebendigen Kultur- und Freizeiteinrichtungen.
Der imposante Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und gehört seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er liegt etwa 200 km (Luftlinie) nordöstlich von Bergen und ungefähr 280 km (Luftlinie) nordwestlich von Oslo in der Provinz Møre og Romsdal.
Wie gewaltige Krakenarme ragen die Fjorde in das Land. Der Geirangerfjord ist eingerahmt von hohen Bergen und bietet die ganze Pracht, für die Norwegen bekannt ist. Der tief in die Berglandschaft eingeschnittene Fjord ist ca. 15 km lang, und zwischen 0,6 und 1,3 km breit. Der Geiranger stellt eine Fortsetzung des Sunnylvsfjords dar, der wiederum ein Seitenarm des Storfjords ist.
Am Eingang zum Geirangerfjord liegt die Stadt Ålesund, eine Hafenstadt an der Westküste von Norwegen. Am Ende des Geirangerfjords, ca. 100 km von der Küstenlinie entfernt, liegt der 300 Einwohner zählende kleine Ort Geiranger. Am Ende des Fjords bleibt gerade noch Patz für den Ort Geiranger.
Geiranger ist eine von Norwegens beliebtesten Reisezielen . Dort befinden sich einige Campingplätze, ein großes Hotel und einige Geschäfte und das war es schon.
Die Fahrt durch den Fjord mit dem Schiff führt durch eine atemberaubende Landschaft. Der tiefblaue, UNESCO-geschützte Geirangerfjord ist umgeben von majestätischen, schneebedeckten Berggipfeln, wilden Wasserfällen und grünen Tälern.
Wem angesichts dieser wundervollen Kreation der Natur – geprägt von Menschenhand, um den steilen Felswänden zu trotzen und die rauen Lebensbedingungen erträglicher zu machen – nicht der Atem stockt, muss schon hartgesotten sein.
Donnernd stürzen sich eindrucksvolle Wasserfälle von fast senkrecht abfallenden Felswänden herab. Die an den Klippen wallenden Nebelschleier der Kaskaden „Sieben Schwestern“ (De syv søstrene), der „Freier“ (Friaren) und der „Brautschleier“ (Brudesløret) erzeugen oft ein Farbenspiel aus schillernden Regenbogen.
Wenn Sie sich zu den Naturliebhabern zählen, machen Sie einfach einen der vielen angebotenen Ausflüge zu den Fjorden und Wasserfällen, wandern Sie durch atemberaubende Landschaften oder richten Sie den Blick nach oben – bei einer Kajakfahrt im Fjord bekommen Sie eine ganz neue Perspektive. Weitere beliebte Aktivitäten sind Angeln, Rafting, Radfahren und vieles mehr.
Ein Ausflug zur Gebirgsstraße Trollstigen gehört zu einer Norwegenreise ganz einfach dazu. Die Route Geiranger-Trollstigen ist schon seit vielen Jahren Aushängeschild Norwegens.
In zahlreichen Kurven schlängelt sie sich steile Felswände hoch, vorbei an Wasserfällen, geschützt von Kantsteinen – eng, manchmal nervenaufreibend, doch immer unglaublich faszinierend. Der Pass wurde 1936 eröffnet und steht für hervorragende Baukompetenz unter dem Einsatz einfachster Werkzeuge, die in den entbehrungsreichen dreißiger Jahren zur Verfügung standen.
Am Ende des Fjords bleibt gerade noch Platz für das kleine Dorf Geiranger. Geiranger ist ein beliebter Ort am Ende des tiefen Fjords und touristisches Ausflugsziel.
Ålesund ist eine Hafenstadt an der Westküste von Norwegen am Eingang zum Geirangerfjord.
Ålesund ist eine malerische, im Jugendstil erbaute Stadt in Fjordnorwegen. Ålesund wurde zu Norwegens schönster Stadt erkoren. Die Stadt liegt auf einem Hügel, der mit Häusern und grünen Inseln mit Bäumen durchwachen ist.
Bei einem Brand am 23. Januar 1904 wurde die Stadt zerstört. In der Rekordzeit von nur drei Jahren wurde die schöne Stadt am Fjord wieder aufgebaut.
An der Nordwestküste von Fjordnorwegen ist das malerische Ålesund mit den Sunnmøre Alpen als herrliche Hintergrundkulisse gelegen, das sich über mehrere Inseln hinweg bis hin zum Atlantik erstreckt. Wen diese natürliche Schönheit nicht beeindruckt, den wird sicherlich die herrliche Architektur den Atem rauben.
Nachdem ein Feuer große Teile der Stadt zerstört hat, wurde Ålesund im feinsten Glanz des Jugendstils wieder aufgebaut. Erfahren Sie mehr über diese Geschichte im Ålesunds Museum oder besichtigen Sie mit dem Atlantikpark, dem Atlanterhavsparken, eines der weltgrößten Aquarien.
Von einem Hügel oberhalb der Stadt hat der Betrachter die beste Aussicht auf die Stadt und kann den Blick schweifen lassen.
Cornwall ist eine mythische Landschaft und nicht von Ungefähr ein beliebtes Reiseziel: Die sanften, grünen Hügel am Südwestzipfel Englands werden eingerahmt von einer pittoresken Küste.
Verträumte Fischerdörfer schmiegen sich in kleine Buchten zwischen häufig schroffen, steil aufragenden Felsklippen und einladenden Sandstränden. Die reiche Geschichte von der Steinzeit über das Mittelalter bis zur Zeit der Seeräuber hat Spuren hinterlassen.
In der Künstlerkolonie St. Ives kommen dank einer Außenstelle der berühmten Tate-Galerie auch Kunstliebhaber auf ihre Kosten. Vom milden Klima dieser Region profitiert der "Sonnenbalkon" Englands, die Grafschaft Dorset.
Nirgends scheint die Sonne häufiger und länger als hier im Südwesten des Landes. Schöne Sandstrände, lebhafte Ferienorte, dazu die weißen Klippen der "Jurassic Coast" mit ihren 200 Millionen Jahre alten Fossilienfunden und das Seglerrevier von Weymouth bilden die Kulisse für abwechslungsreiche Urlaubstage am Meer.
Schon fast südeuropäisch muten die Kanalinseln an mit ihren Traumstränden, Duft- und Kräutergärten und malerischen Häfen: Jersey, Guernsey und Sark.
Es wundert nicht, dass Cornwall beliebter Schauplatz zahlreicher Rosamunde Pilcher-Verfilmungen ist.