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Samstag, 13. August 2022

Arles in der Camargue


Arles gehört zu den sehenswertesten Städten der Provence und besitzt zahlreiche Überreste aus der römischen Antike sowie nennenswerte Zeugnisse des Mittelalters. In der Stadt stehen viele der antiken und romanischen Denkmäler, die sich seit 1981 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes befinden.

Arles, von den Griechen gegründet, von den Römern zur Hauptstadt Galliens ernannt, ist heute die der Camargue. Das Römiche Amphitheater fasst 250.000 Plätze und ist voll besetzt, wenn Stierkämpfe stattfinden.

Das bedeutendste Bauwerk der Stadt ist die ehemalige Benediktiner-Abteikirche Saint-Trophime mit berühmtem Portal und Kreuzgang. Bei ihrem Bau wurden Steine vom antiken Theater verwendet. Der hl. Trophimus christianisierte die Provence und war vor 250 n. Chr. der erste Bischof in Arles; seine Gebeine ruhen in der Kirche, die ihm geweiht ist. In ihr wurde Friedrich Barbarossa am 30. Juli 1178 zum König von Burgund gekrönt.

Einer der (heute) berühmtesten Einwohner von Arles war 1888/89 der Maler Vincent van Gogh. Während dieser Zeit porträtierte er Arles und die Umgebung hundertfach. Die heute an seine Gemälde erinnernden Stellen in Arles wurden allerdings in den 1990er Jahren nach seinen Gemälden für den Tourismus dekoriert. Typisches Beispiel hierfür ist das Restaurant Van Gogh am Place Forum (Caféterrasse am Abend).

Weil der Maler von der Bourgeoisie aus der Stadt faktisch vertrieben wurde, besitzt die Stadt kein einziges von seinen Gemälden. Das von ihm bewohnte Haus an der Place-La-Martine (Maison Jaune, „Gelbes Haus“) wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff zerstört.

Zwar hat eine der zahlreichen Zugbrücken in der Umgebung den Maler zu den Bildern Die Brücke von Langlois angeregt, doch ist die heute als Van-Gogh-Brücke ausgeschilderte an der Montcalde-Schleuse zwar eine gleichartige, aber nicht die von ihm gemalte Brücke, die rund 800 m entfernt lag.

Samstag, 6. August 2022

Avignon - die „Stadt der Päpste“


Avignon ist Sitz der Präfektur und die größte Stadt des Départements Vaucluse. Da Avignon von 1309 bis 1376 – und während des nachfolgenden Abendländischen Schismas – Papstsitz war, trägt die Stadt den Beinamen „Stadt der Päpste“.

Avignon mit seiner Altstadt voller Türme, Zinnen und Tore ist pures Mittelater. Die Altstadt von Avignon mit ihren prächtigen, mittelalterlichen Häusern ist von einer intakten und imposanten Befestigungsmauer umgeben. Die Altstadt mit dem gotischen Papstpalast (Palais des Papes) aus dem 14. Jahrhundert, der Bischofsanlage, dem Rocher des Doms und der berühmten Brücke, der Pont Saint-Bénézet, zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Nicht zu vergessen der Pont d'Avignon des Kinderliedes. Diese ist durch ein Volkslied in aller Munde. Von den einstmals 22 Bögen dieser Brücke sind nur noch drei erhalten.

Künstlerisch und kulturell ist die Stadt durch das Festival von Avignon auch weit über Frankreich hinaus bekannt. Im Jahr 2000 war Avignon Kulturhauptstadt Europas.

Samstag, 30. Juli 2022

Orange - die alte Römerstadt


Die alte Römerstadt Orange ist bekannt für eine Reihe römischer Bauwerke, insbesondere für das beeindruckende Theater und den „Stadtgründungsbogen“, deren Bau unmittelbar vor oder während der Herrschaft von Kaiser Augustus begonnen wurde. 1981 wurden diese Bauwerke von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

An der Straße nach Lyon steht ein dreibögiges römisches Monumentaltor, das häufig fälschlich als Triumphbogen tituliert wird. Mit seiner Länge von 19 Metern, einer Höhe von 18 Metern und acht Metern Breite gilt es als eines der größten und besterhaltenen seiner Zeit.

Es wurde wahrscheinlich zwischen 10 und 20 n. Chr. errichtet und im Jahr 26/27 n. Chr. mit Inschriften versehen. Die in Teilen entzifferten Inschriften deuten darauf hin, dass es sich bei dem Tor um einen Stadtgründungsbogen handelt. Auf der oberen Attika muss es ursprünglich eine Quadriga und Statuen aus Bronze gegeben haben, die heute nicht mehr erhalten sind. Ein stark erodiertes Reliefbild zeigt eine Gallierschlacht. Über den seitlichen Toren ist ein Sammelsurium kriegerischer Utensilien abgebildet: Waffen, vor allem Schwerter und unterschiedlich ausgeschmückte Schilde, Lanzen, Rüstungen und auch Teile von Kriegsschiffen.

Nachdem die Grafen von Baux das Monument im 13. Jahrhundert zu einem zinnenbewehrten Turm umgebaut und festungsähnlich verstärkt hatten, wurde es erst im 19. Jahrhundert in den heutigen Zustand versetzt.

In der Innenstadt von Orange steht das Römische Theater aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., das für eines der besterhaltenen der Welt gehalten wird. Aus ökonomischen und statischen Erwägungen wurde das Theater am Hang eines Hügels errichtet. Dazu mussten einige Gänge direkt in den Fels geschlagen werden.

Die ehemalige Kathedrale Notre-Dame aus den Jahren 1083 bis 1126 und das Rathaus (Hôtel de Ville) von 1671. Beide Bauwerke befinden sich in der nördlich vom Theater gelegenen Altstadt.

Samstag, 18. Juni 2022

Altstadt Graz ist eine Stadt mit einzigartigen Baustilen

Historische Altstadt von Graz mit Uhrturm am Schloßberg

Die Altstadt von Graz gehort zu den größten und schönsten geschlossenen historischen Zentren Mitteleuropas. Die Altstadt wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. In der Altstadt haben sich seit dem Mittelalter einzigartige Baustile aus der Gotik, Barock, Renaissance, Jugendstil gut bewahrt.

Am besten lässt sich die Stadt „von oben“ kennenlernen. Auf den Schlossberg hinauf führen ein Lift, eine Bahn, ein Spazierweg und Stufen. Oben auf dem Schloßberg steht der Uhrturm, das Wahrzeichen der Hauptstadt im Grünen Herz Österreichs. Eine herrliche 360-Grad-Rundumsicht mit Blick auf die roten Dächer der Stadt belohnt für den Aufstieg.

Historische Altstadt von Graz mit Uhrturm am Schloßberg

»Gräz ist eine der schönsten großen Gegenden, die ich bis jetzt gesehen habe; die Berge rund umher geben die herrlichsten Aussichten, und müssen in der schönen Jahrszeit eine vortreffliche Wirkung tun. Das Schloß, auf einem ziemlich hohen Berge, sieht man sehr weit: und von demselben hat man rund umher den Anblick der schön bebaueten Landschaft, die durch Flüsse und Berge und eine Menge Dörfer herrlich gruppiert ist.«

Johann Gottfried Seume, »Spaziergang nach Syrakus«

Wieder unten in der Stadt, lohnt ein Spaziergang in den Gassen quer durch Mittelalter, Renaissance und Barock, ein Besuch der Kirchen und ein Blick in die stillen Ecken und verträumten Innenhöfe. Die UNESCO hat die Altstadt im Jahr 1999 mit dem Titel "Weltkulturerbe" ausgezeichnet.

Aber Graz ist darüber hinaus auch Kulturstadt mit unzähligen Museen, der Oper, dem modernen Kunsthaus - die Grazer nennen es liebevoll „friendly alien“. Oder auch der Murinsel, gleich daneben. Sie wurde eigens geschaffen, als Graz 2003 Kulturhauptstadt war. Die Stahlinsel beherbergt ein Café und ein kleines Kletterparadies für Kinder. Oder besuchen Sie eine der vielen Kleinkunstbühnen.

Seit dem Jahr 2003 trägt die Landeshauptstadt der Steiermark Graz als erste Stadt Österreichs den Titel "Kulturstadt Europas". Das die Wahl auf Graz fiel, ist nicht verwunderlich, denn Graz hat immer schon großen Wert auf Kultur und Architektur gelegt. Der Fluss, die einzigartige Altstadt und mitten drin ein Berg, das kennzeichnet Graz.

Außerdem trägt Graz als erste Stadt Österreichs den Titel: "UNESCO City of Design". Im Jahr 2011 hat die UNESCO die Aufnahme der Stadt Graz in das internationale Netzwerk der "Creative Cities" bekannt gegeben. Damit zählt die Stadt nun offiziell zu den besonders zukunftsorientierten Orten und Metropolen.

Weblinks:

Grazer Schloßberg - Beliebtes Ausflugsziel - Stadt Graz.at

Altstadt Granz - www.steiermark.com

Sehenswürdigkeiten in Graz - www.graztourismus.at

Samstag, 28. Mai 2022

Warschau - eine vielseitige Metropole mit einer schönen Altstadt



Die polnische Hauptstadt am Ufer der Weichsel, eines der bedeutendsten Handelszentren Ost- und Mitteleuropas, wartet mit einer Fülle an historischen Bauwerken und bedeutenden Museen auf. Warschau iszt nach dem Zweiten Weltkrieg auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt.

18 Bezirke bilden das Stadtgebiet Warschaus. Besonders interessant ist die Innenstadt von Warschau. Das historische Zentrum liegt am linken Weichselufer auf einer Anhöhe, welche sich bis zu 30 Meter über den Fluss erhebt. Ab dem 16. Jahrhundert dehnte sich Warschau auf die rechte Uferseite – das Praga – aus. Von hier ergeben sich romantische Blicke auf die Altstadt.

Die Altstadt wurde 1980 von der UNESCO in die Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde. Der Altstadtplatz ist die Wiege der Metropole. Er entstand im 13. Jahrhundert rund um eine masowische Fürstenburg. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurden die historischen Gebäude zwischen 1949 und 1955 originalgetreu wieder aufgebaut.

In den Räumen des prachtvollen Königsschlosses befinden sich heute bedeutende Kunstsammlungen. Imposante Kirchen wie die stattliche Johanneskathedrale aus dem 15. Jahrhundert und die im 17. Jahrhundert erbaute Jesuitenkirche prägen die Silhouette des Viertels. Zum Genießen ist die einzigartige historische Atmosphäre des Altstadtplatzes in einem der vielen gemütlichen Cafés.
Rund 500 Meter von der Altstadt entfernt lädt der barocke Krasinski Palast – der Palast der Republik – in ein renommiertes Kunstmuseum ein.

Das Schloss der Magnatenfamilie Krasinski birgt Sammlungen mit Meisterwerken von unter anderem Dürer, Rubens, Rembrandt und Correggio. Das höchste Gebäude Polens und zugleich ein Wahrzeichen der Hauptstadt ist der 231 Meter hohe klassizistische Kultur- und Wissenschaftspalast – auch „Stalinstachel“ genannt – auf dem Paradeplatz in Neustadt. Das beeindruckende Bauwerk im Zentrum Warschaus ist umgeben von modernen Geschäftshäusern und der Universität. Heute ist der Kulturpalast ein viel besuchtes Kulturzentrum mit Theatern und Museen. Vom Panorama-Restaurant und der Aussichtsplattform in 114 Meter Höhe besitzen Sie atemberaubende Blicke über die markante Skyline von Warschau.

Kaum ein Besucher versäumt es, während seiner Städtereise in Warschau das Geburtshaus von Maria Sklodowska Curie, der Nobelpreisträgerin für Chemie und Physik, zu besuchen. In dem Haus in Neustadt präsentiert heute das Marie Curie Museum Fotografien, Briefe, persönliche Gegenstände und zahlreiche Filme über die Entdeckerin der radioaktiven Elemente Polonium und Radium.

Eine Reise in die polnische Hauptstadt ist ein faszinierendes Erlebnis.

Weblink:

Urlaub in Warschau - www.expedia.de

Donnerstag, 6. August 2020

Hiroshima - Erbe der Menschheit




Am 6. August 1945 blieb in Japan die Zeit stehen: Die Amerikaner warfen die erste Atombombe auf das Land. Der Stadtkern von Hiroshima wurde auf einer Fläche von zwei Quadratkilometern total zerstört. Seit 1996 ist die Ruine der alten Industrie- und Handelskammer Hiroshimas UNESCO Weltkulturerbe. Der so genannte "Atombombendom" ist heute das Wahrzeichen der Stadt. Früher war dieser Dom kein Dom, sondern die Industrie- und Handelskammer der Präfektur Hiroshima. Die Bombe explodierte schräg über ihr, in 580 m Höhe.

Die Menschen, die damals um Viertel nach acht an diesem sonnigen Morgen bei klarem Himmel in dem Haus waren oder in seiner Umgebung, waren in Sekundenschnelle verglüht. Viele tausend weitere starben sofort oder im Laufe des Tages, der nächsten Wochen, Monate, Jahre. Nach dem Abzug der amerikanischen Besatzungstruppen ist Hiroshima ab 1951 wiederaufgebaut worden. Hiroshima ist völlig neu erbaut worden und heute eine geschäftige Großstadt.

Es gibt immer noch Atombombenopfer, aber man begegnet ihnen nicht. Sie leben wohl meist zurückgezogen. Sie passen nicht recht in das moderne Japan. Dem Atombombendom gegenüber liegt der Friedenspark von Hiroshima.

Von alten Hiroshima ist nichts mehr übrig geblieben. Einst ein gemütliches altes Viertel mit Holzhäusern, Winkelgassen und einem Tempel. Heute spannen sich die Flügel des Friedens-Gedächtnis-Museums über den Park. Die stehen gebliebene Zeit: 8 Uhr 15. Ende einer Epoche und Beginn einer neuen.


Die Atombombe, die 1945 auf Hiroshima fiel, tötete mehr als 100.000 Menschen und symbolisierte das Ende des Zweiten Weltkriegs, aber auch den Beginn des Atomzeitalters. Die USA waren gegen den Eintrag Hiroshimas in die UNESCO-Liste. Sie rechtfertigen den Abwurf der Bombe bis heute. Es scheint daher, als läute die Friedensglocke von Hiroshima nicht laut genug.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Hiroshima komplett umgebaut. Seither gibt es moderne Straßenbahnen und eine gute Infrastruktur. Die Stadt wurde vom japanischen Parlament zur Friedensstadt ausgerufen. Die Stadt ist jedoch immer noch von der Atombombe geprägt.

Weblink:

Hiroshima (Japan) - Schätze der Welt - www.swr.de

Samstag, 18. Mai 2019

Sunndal - ein reizender Fjord

Sunndal - ein reizender Fjord

Sunndal ist ein reizender Fjord in Fjordnorwegen. Sunndal liegt am südöstlichen Ende des Sunndalsfjords, dessen Fortsetzung das Sunndal ist. Im Nordosten der Kommune Sunndal befindet sich die Berglandschaft Trollheimen, im Südosten der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark.

Sunndal hat touristische Bedeutung als Ausgangspunkt von Wanderungen in Trollheimen. In Sunndalsøra zweigt außerdem der Riksvei 62 in Richtung Molde von dem Riksvei 70 ab, die Oppdal und Kristiansund verbindet.


Das Sunndal ist zudem ein Tal in Norwegen. Es bildet die Verlängerung des Sunndalsfjords und die südliche Grenze von Trollheimen. Das nur wenige Kilometer breite Tal erstreckt sich über eine Länge von 60 Kilometern von Sunndalsøra im Fylke Møre og Romsdal bis Oppdal im Fylke Oppland. Die Reichsstraße 70, eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen nach Møre og Romsdal, führt durch das Sunndal.

Die Gemeinde Sunndal liegt im inneren Nordmøre im Landkreis Møre og Romsdal und ist in gewissem Umfang die größte Gemeinde des Landkreises, umgeben von zwei der berühmtesten Berggebiete Norwegens, dem Dovrefjell - Sunndalsfjella Nationalpark und Trollheimen.

Die Natur in Sunndal ist wild und wunderschön, mit einer herrlichen Landschaft mit hohen Bergen, Fjorden und mehreren Talbuchten, in denen Sunndalen das Haupttal ist. Im Gemeindezentrum Sunndalsøra wurden 4000 von insgesamt rd. 7200 große und kleine Sonnenuntergänge.

Sunndal ist eine Industrie- und Energiegemeinde, in der Hydro Aluminium als größtes Unternehmen seine Marke auf der Stelle setzt. Die Gemeinde ist auch bekannt für ihre lebendigen Kultur- und Freizeiteinrichtungen.

Weblink:

Sunndal - www.sunndal.com

Video:

Norway Sunndal - Youtube

Blog-Artikel:

Caleidoscop-Blog




Samstag, 11. Mai 2019

Geirangerfjord - einer der bekanntesten Fjorde Norwegens

Geirangerfjord

Der imposante Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und gehört seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er liegt etwa 200 km (Luftlinie) nordöstlich von Bergen und ungefähr 280 km (Luftlinie) nordwestlich von Oslo in der Provinz Møre og Romsdal.

Wie gewaltige Krakenarme ragen die Fjorde in das Land. Der Geirangerfjord ist eingerahmt von hohen Bergen und bietet die ganze Pracht, für die Norwegen bekannt ist. Der tief in die Berglandschaft eingeschnittene Fjord ist ca. 15 km lang, und zwischen 0,6 und 1,3 km breit. Der Geiranger stellt eine Fortsetzung des Sunnylvsfjords dar, der wiederum ein Seitenarm des Storfjords ist.

Am Eingang zum Geirangerfjord liegt die Stadt Ålesund, eine Hafenstadt an der Westküste von Norwegen. Am Ende des Geirangerfjords, ca. 100 km von der Küstenlinie entfernt, liegt der 300 Einwohner zählende kleine Ort Geiranger. Am Ende des Fjords bleibt gerade noch Patz für den Ort Geiranger.

Geiranger ist eine von Norwegens beliebtesten Reisezielen . Dort befinden sich einige Campingplätze, ein großes Hotel und einige Geschäfte und das war es schon.


Die Fahrt durch den Fjord mit dem Schiff führt durch eine atemberaubende Landschaft. Der tiefblaue, UNESCO-geschützte Geirangerfjord ist umgeben von majestätischen, schneebedeckten Berggipfeln, wilden Wasserfällen und grünen Tälern.

Wem angesichts dieser wundervollen Kreation der Natur – geprägt von Menschenhand, um den steilen Felswänden zu trotzen und die rauen Lebensbedingungen erträglicher zu machen – nicht der Atem stockt, muss schon hartgesotten sein.

Geirangerfjord

Donnernd stürzen sich eindrucksvolle Wasserfälle von fast senkrecht abfallenden Felswänden herab. Die an den Klippen wallenden Nebelschleier der Kaskaden „Sieben Schwestern“ (De syv søstrene), der „Freier“ (Friaren) und der „Brautschleier“ (Brudesløret) erzeugen oft ein Farbenspiel aus schillernden Regenbogen.


Wenn Sie sich zu den Naturliebhabern zählen, machen Sie einfach einen der vielen angebotenen Ausflüge zu den Fjorden und Wasserfällen, wandern Sie durch atemberaubende Landschaften oder richten Sie den Blick nach oben – bei einer Kajakfahrt im Fjord bekommen Sie eine ganz neue Perspektive. Weitere beliebte Aktivitäten sind Angeln, Rafting, Radfahren und vieles mehr.

Ein Ausflug zur Gebirgsstraße Trollstigen gehört zu einer Norwegenreise ganz einfach dazu. Die Route Geiranger-Trollstigen ist schon seit vielen Jahren Aushängeschild Norwegens.

In zahlreichen Kurven schlängelt sie sich steile Felswände hoch, vorbei an Wasserfällen, geschützt von Kantsteinen – eng, manchmal nervenaufreibend, doch immer unglaublich faszinierend. Der Pass wurde 1936 eröffnet und steht für hervorragende Baukompetenz unter dem Einsatz einfachster Werkzeuge, die in den entbehrungsreichen dreißiger Jahren zur Verfügung standen.

Am Ende des Fjords bleibt gerade noch Platz für das kleine Dorf Geiranger. Geiranger ist ein beliebter Ort am Ende des tiefen Fjords und touristisches Ausflugsziel.


Weblinks:

Geirangerfjord - Der sagenumwobene Fjord

Geirangerfjord - www.thousandwonders.net


Videos:

Geirangerfjord, Norway in HD - Youtube

Geirangerfjord Geiranger und Hellesylt - Youtube


Literatur:


DuMont Bildatlas Hurtigruten: Die schönste Seereise
von Christian Nowak und Gerald Hänel


Samstag, 4. Mai 2019

Ålesund - eine malerische Stadt in Fjordnorwegen

Ålesund vom Aksla Berg

Ålesund ist eine Hafenstadt an der Westküste von Norwegen am Eingang zum Geirangerfjord.

Ålesund ist eine malerische, im Jugendstil erbaute Stadt in Fjordnorwegen. Ålesund wurde zu Norwegens schönster Stadt erkoren. Die Stadt liegt auf einem Hügel, der mit Häusern und grünen Inseln mit Bäumen durchwachen ist.

Bei einem Brand am 23. Januar 1904 wurde die Stadt zerstört. In der Rekordzeit von nur drei Jahren wurde die schöne Stadt am Fjord wieder aufgebaut.

An der Nordwestküste von Fjordnorwegen ist das malerische Ålesund mit den Sunnmøre Alpen als herrliche Hintergrundkulisse gelegen, das sich über mehrere Inseln hinweg bis hin zum Atlantik erstreckt. Wen diese natürliche Schönheit nicht beeindruckt, den wird sicherlich die herrliche Architektur den Atem rauben.


Nachdem ein Feuer große Teile der Stadt zerstört hat, wurde Ålesund im feinsten Glanz des Jugendstils wieder aufgebaut. Erfahren Sie mehr über diese Geschichte im Ålesunds Museum oder besichtigen Sie mit dem Atlantikpark, dem Atlanterhavsparken, eines der weltgrößten Aquarien.


Von einem Hügel oberhalb der Stadt hat der Betrachter die beste Aussicht auf die Stadt und kann den Blick schweifen lassen.



Samstag, 27. April 2019

Mons – Europas Kulturhauptstadt 2015

Grand Place von Mons

Mons war die „Kulturhauptstadt Europas 2015“ und liegt in der Provinz Hennegau. Im 7. Jahrhundert entstand Mons aus der Gründung eines Klosters durch die heilige Waltrudis am Fuße einer Festungsruine. Später verdankte die Stadt ihren Wohlstand vor allem der Tuchindustrie und schließlich dem Kohlebergbau.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Museum der Schönen Künste, kurz BAM genannt, und das Rathaus von 1.440 mit dem Bronze-Äffchen. Die Figur soll Glück bringen, wenn man sie mit der linken Hand streichelt  und auch der vielleicht schönste der Platz der Wallonie: der Grand-Place.

Mons Belfried

Ihr Wahrzeichen ist der Belfried, ein 87 Meter hoher Glockenturm. Der Belfried ist ein freistehender barocker Turm auf dem Grund einer früheren Burg. Der Bergfried wurde 1661–1672 im Stil des Barock erbaut und ist das Wahrzeichen der Stadt. Er wurde 2000 zusammen mit 55 anderen Belfrieden in Belgien und Frankreich von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Das spätgotische Rathaus wurde in den Jahren 1440 bis 1443 erbaut. In Mons kam man auf den Spuren der Vergangenheit wandeln, durch die charmanten Gassen, Plätze oder die romantischen Parks von Mons flanieren und die bürgerlichen und religiösen Bauwerke bewundern.  Und auch die Umgebung von Mons bietet unzählige Sehenswürdigkeiten, die unbedingt einen Abstecher wert sind.

Weblink:

Mons - die wallonische Kulturhauptstadt - culturwelt.blogspot.com

Samstag, 20. April 2019

Namur - die Hauptstadt der Wallonie

Namur>

Namur ist die Hauptstadt der Wallonie und liegt an der Maas. Die wallonische Hauptstadt liegt im Herzen Belgiens, 60 Kilometer südlich von Brüssel. Namur bietet Urlaubern zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Namur gilt unter Belgiern als gemütliche Stadt ohne Hektik und Stress.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Zitadelle von Namur, das neue Besucherzentrum Terra Nova, das Félicien-Rops-Museum und die Kathedrale St. Aubin.


Namur besitzt die größte Festungsanlage Europas, die imposant hoch auf dem Berg über der Maas thront.In der Zitadelle hat der Duftbaron von Namur seine Parfümerie in die Kasematten verlegt.


Literatur:


von

Samstag, 13. April 2019

Dinant - die schönste Tochter der Maas

Dinant - Zitadelle, Stiftskirche and die Maas

Dinant liegt Mitten in der Wallonie an der Maas. Die Stadt gilt als die schönste Tochter der Maas. Die Stadt Dinant hat das legendärste Panorama der Ardennen und ist gleichzeitig die Wiege des Saxophons und der Dinanderien.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören Stiftskirche Notre-Dame de Dinant, die Abtei Notre-Dame de Leffe, die Zitadelle Dinant, der Sax-Brunnen und die Kunstprojekte der bemalten Saxofone auf der Maasbrücke und der Bayardfelsen.

Dinant am Ufer der Maas

Überregional bekannt ist die Stadt auch durch ihre Kathedrale mit einem kunstvollen Westwerk sowie der darüber liegenden Festung.


Dinant ist die Geburtsstadt von Saxofon-Erfinder Adolphe Sax. Der Tourismus setzt auf die Vermarktung des Saxofon-Erfinders. Gäste können sich auf die Spuren von Musiker und Saxophon-Erfinder Adolphe Sax begeben.

Sein Geburtshaus wurde 1914 zerstört, aber in der Straße, in der er lebte, steht heute ein Museum. Es gibt eine Adolphe Sax-Bank, das Klangmuseum „Maison de la Pataphonie“ und viele Porträts des Instrumentenbauers.

Zitadelle Dinant wurde 1818 bis 1821 auf Veranlassung von Holländern errichtet; steht auf einem Felsen 100 Meter über dem Niveau der Maas.

Die Zitadelle wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in ein Museum umgewandelt.

Ob Dinant zu Recht den Titel „Perle der Maas“ trägt oder nicht, muss jeder Besucher des Städtchens selbst für sich entscheiden.

Weblink:

Dinant - schönste Tochter der Maas - Belgien Tourismus Wallonie - trade.belgien-tourismus.de

Literatur:


von

Samstag, 6. April 2019

Bouillon - Stadt in Belgiens französischem Süden

Bouillon

Bouillon liegt im Südwesten der Wallonie direkt an der französischen Grenze. Die Stadt liegt am Ufer der Semois (deutsch Sesbach) in den Ardennen. Das Ortsbild wird von der gleichnamigen Burg beherrscht.

Die Stromschnellen im Flusslauf erinnern han heisse Quellen - daher der Name Bouillon.

Die Semois und die die Burg Bouillon

Hoch über der Stadt Bouillon befindet sich die größte Burgruine Belgiens. Vom Burgberg aus hat der Besucher einen schönen Ausblick auf die umliegende Landshcaft und den Fluss.

Samstag, 11. August 2018

Kefalonia ist eine beliebte Urlaubsinsel


Kefalonia ist die größte der Ionischen Inseln, die sich am Ausgang des Golfs von Patras befindet. Die grüne, bergige Insel Kefalonia bietet unberührte Natur, mit Pinien bewachsenen Berge und Strände. Kefalonia bietet neben ihren ganz eigenen Naturwundern auch einen der schönsten Strände Griechenlands.

Die Insel ist eine Mischung aus schroffen Berglandschaft, flachen Ebenen und schönen Stränden. Beeindruckend ist die bergige, oft schroff wirkende Landschaft, in der sich beschauliche Bergdörfer verstecken, aber auch die imposanten Steilküsten mit zahlreichen kleinen und größeren Badebuchten. Darüber hinaus: uralte Klöster in Panoramalage, Alpenfeeling am höchsten Berg der ionischen Inselwelt, Schlangenkult im Bergdorf

Die bekanntesten Ortschaften auf der Insel sind Argostoli und Lixouri im Nordwesten, Assos, Sami und Fiskardo. Der wichtigste Ort auf der Insel ist Argostoli an der Südwest-Küste, gefolgt von Lixouri. Die höchste Erhebung ist der Berg Enos mit 1.628 m.


Kefalonia wurde immer wieder von schweren Erdbeben heimgesucht, darunter auch das Erdbeben von 1867. Das letzte schwere Erdbeben ereignete sich 1953 und richtete große Zerstörungen an. Seit 1990 hat die Insel einen wirtschaftlichen Aufschwung zu verzeichnen, der sich auch in der gestiegenen Einwohnerzahl widerspiegelt.

Kefalonia & Ithaka: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
Kefalonia & Ithaka: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps.


Auf Kefalonia gibt es schöne Strände und Buchten und sauberes Wasser. Die Insel ist vom Massentourismus verschont geblieben. Der ländliche Charme, die schönsten Strände Griechenlands und eine Bootsfahrt inklusive singendem Bootsmann, die über gigantische unterirdische Seen führt, sind nur einige der Dinge, die Sie hier erwarten. Die Insel ist unberührt, mit Einrichtungen, um ein paar saisonale Cafés begrenzt, sowie Sonnenschirme und Liegen zu mieten. Von den zahllosen Stränden verdient der Kieselstrand Myrtos Beachtung, der im Nordwesten in der Nähe des Ortes Assos liegt.


Sandstrände finden sich im Südwesten nahe der Stadt Lixouri und in Buchten im Süden zwischen Argostoli und Skala.

Kefalonia ist eine beliebte Urlaubsinsel. Die Insel wird im Sommer hauptsächlich von Briten besucht und ist touristisch gut erschlossen. Auch zahlreiche Italiener nutzen die Gewässer um die buchtenreiche Insel als Bootsrevier.

Von Juni bis September sind die Übernachtungszahlen der Touristen am höchsten, ab Oktober halten sich vor allem Athener als Gäste dort auf.

Literatur:

Kefalonia & Ithaka: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
Kefalonia & Ithaka: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps.
von Sabine Becht und Sven Talaron

Video:

Visit Kafalonia - Youtube


Mittwoch, 25. Juli 2018

Bregenz - Kulturstadt am Bodensee

Bregenz liegt im Vier-Ländereck Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein und ist die Landeshauptstadt von Vorarlberg. Hauptstadt des Bundeslandes Vorarlberg, inmitten der idyllischen Landschaft mit der schier endlosen Wasserfläche des Bodensees und den schneebedeckten Schweizer und Österreichischen Alpengipfeln. Bregenz ist Österreichs Kultur- und Erholungspunkt direkt am Bodensee.

2.000 Jahre ist die Stadt schon alt, die Brigantier und Römer haben hier gesiedelt. Der mittelalterliche Kern mit dem barocken Zwiebelturm thront noch heute über der Stadt.

Bregenz, als Landeshauptstadt am Bodensee, bietet eine Reihe an Sehenswürdigkeiten. Historische Bauten, traditionelle Wahrzeichen sowie moderne Architektur zeigen Bregenz in all seinen Facetten. Sehenswert ist der historische Altstadtkern von Bregenz mit seinem Fachwerk-Rathaus und dem barocken Zwiebelturm.

Die Evangelische Kirche St. Stephan wurde um 1180 erbaut und steht dirket neben dem Münster "Unserer Lieben Frau". Das Alte Rathaus wurde im Jahre 1422 ursprünglich gotisch erbaut und befindet sich neben dem Neuen Rathaus.

Zur einen Seite der Bodensee, zur anderen die Berge, hier der entspannte Rhythmus einer Kleinstadt mit 28.000 Einwohnern, dort das lebendige Kulturangebot von internationalem Rang. Diese Mischung, dieses besondere Flair prägt die Vorarlberger Landeshauptstadt.

Mit der Seilbahn ging es hoch zum "Pfänder" auf 1.064 m. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick auf den Bodensee und das Dreiländereck Österreich, Deutschland und die Schweiz mit dem Säntis-Berg.

Bregenz hat zu jeder Jahreszeit viel zu bieten. Ihren Gästen bietet sie – nicht nur auf der Seebühne – beste Aussichten und eine Kulisse, die Lust auf Mehr macht: Rad fahren, wandern, baden, eine Bootstour, einen Einkaufsbummel, Konzerte, Museen, Galerien etc.

Weblinks:



Blog-Artikel:

Bregenzer Festspiele

Samstag, 30. Juni 2018

St. Petersburg - die Stadt Zar Peters des Großen

St. Petersburg

St. Petersburg liegt im Nordwesten Russlands am Ostende des Finnischen Meerbusens - dort, wo die Newa in den Finnischen Meerbusen mündet. Es ist die nördlichste Millionenstadt der Welt. Die Stadt St. Petersburg trägt voller Stolz wieder den Namen ihres herrschaftlichen Gründers: Zar Peter der Große.

Die Stadt an der Newa versprüht den imperialen Glanz des Zarenreiches. Die historische Innenstadt mit 2.300 Palästen, Prunkbauten und Schlössern ist seit 1991 als Weltkulturerbe der UNESCO. In dieser Vielfalt ist St. Petersburg weltweit nur noch mit der Lagunenstadt Venedig vergleichbar. »Venedig des Nordens« wird die Stadt daher auch genannt.

St. Petersburg

Die Stadt geht auf die Gründung des Zaren Peter des Großen zurück, der sein Land dem Westen öffnen wollte. Der geltungssüchtige Zar wollte hier ein Fenster zum Westen öffnen. Die Peter-Paul-Festung ist der Geburtsort der Stadt. Peter der Große und seine Nachfolger wollten mit St. Petersburg unbedingt die schönste Stadt des Landes schaffen.


St. Petersburg ist am Wasser gebaut und das Wasser ist ihr eigentliches Element. Die Metropole auf dem Wasser entfaltet vor allem im Sommer ihre Schönheit. In der Zeit der Sommersonnenwende umhüllt weißes Licht St. Petersburg. Dann lohnt sich ein Besuch des Newa-Ufers, wo im Sommer allnächtlich zwischen 2 und 5 Uhr die Brücken hochgeklappt werden, um den Schiffsverkehr passieren zu lassen – während den Weissen Nächten ein beliebtes Spektakel, das sich Touristen nicht entgehen lassen sollten.

Sankt Petersburg ist eine Stadt reich an Kultur, in der Kunstsammlungen, Theater, Literatur, Ballett und Musik Weltgeltung besitzen. Die Stadt weist nach eigenen Angaben 221 Museen auf. Darüber hinaus gibt es 45 Galerien und Ausstellungshallen sowie 80 Kulturhäuser.

Das Prunkmuseum Eremitage am Ufer der Newa gelegen, ist mit drei bis vier Millionen Besuchern im Jahr der bestbesuchte und wohl international wichtigste Ausstellungskomplex. Sie gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Sie beherbergt eine immens große Sammlung der europäischen bildenden Kunst bis 1917 sowie die weltweit größte Juwelensammlung. Das Museum nimmt fünf Bauten in Anspruch mit einer Gesamtausstellungsfläche von 57.475 m² und einer Lagerfläche von 45.000 m². Der Winterpalast, in dem sich ein Großteil der Sammlung befindet, ist dabei eine eigene Sehenswürdigkeit.

Sankt Petersburg ist einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Hierzu wurde in der Stadt das neue Krestowski-Stadion errichtet, das ebenfalls für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 genutzt wurde. Das kreisrunde Stadion bietet Platz für 68.134 Zuschauer. Die Spielstätte entstand auf der Krestowski-Insel an dem Standort des alten Kirow-Stadions, das 2006 abgerissen wurde, um Platz für den Neubau zu schaffen.

Literatur:

St. Petersburg MM-City: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
St. Petersburg MM-City: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
von Marcus X. Schmid

Vis a Vis Reiseführer Sankt Petersburg
Vis a Vis Reiseführer Sankt Petersburg
von Christopher Rice, Melanie Rice und Demetrio Carrasco

St. Petersburg
St. Petersburg
von Otto Luthardt (Autor) und Max Galli (Fotograf)


Weblinks:

Sankt-Petersburg-Stadion - Wikipedia.org

Fussball-Weltmeisterschaft 2018 - Wikipedia.org


WM-Spielorte:

Samara - die kulturstadt an der Wolga

Nischni Nowgorod - ein kulturelles Zentrum Russlands

Kasan - das Zentrum des Islam in Russland

Moskau - die rote Stadt


Samstag, 23. Juni 2018

Kasan - das Zentrum des Islam in Russland


Kasan ist die Hauptstadt der Republik Tatarstan in Russland. Kasan ist die achtgrößte Stadt Russlands. Die Stadt an der Wolga liegt rund 800 km östlich von Moskau und ist ein wichtiges Zentrum des russischen Islams sowie ein bedeutender Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort und Verkehrsknotenpunkt. Kasan ist das Zentrum des Islam in Russland.


Die Stadt gilt als eine Perle der Architektur, die Orient und Okzident in sich vereint. Der Kasaner Kreml (♁Lage) gilt als einer der schönsten seiner Art und ist aus diesem Grund in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden. Dort steht auch der ehemalige Gouverneurs-Palast, der von 1843 bis 1853 an Stelle des Khan-Palastes vom russischen Architekten Konstantin Thon errichtet wurde. Darüber hinaus errichtete Thon die daneben stehende Schlosskirche.

Anlässlich des erfolgreichen Feldzuges nach Kasan ließ Iwan IV. eine Kathedrale in Moskau errichten: die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz. Gleichzeitig wurde auf Befehl des Zaren eine kleine hölzerne Kirche im Kasaner Kreml gebaut, die schon nach drei Tagen fertig war. Später wurde diese Kirche umgebaut, und seit vermutlich 1556 steht im Kasaner Kreml eine prachtvolle orthodoxe Kathedrale: die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale. Diese Kathedrale ist das älteste Baudenkmal des Kasaner Kremls.

Nahe der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale befindet sich ein Turm aus rotem Ziegelstein: der Sujumbike-Turm. Der nach der letzten Regentin des Kasaner Khanats benannte Turm entstand im 18. Jahrhundert. Hinter dem Turm befindet sich ein Mausoleum mit den Sarkophagen der tatarischen Khane.

Anlässlich des 1.000-jährigen Bestehens im Jahr 2005 wurden der Kreml und andere Gebäude renoviert.

Der Hauptturm des Kasaner Kremls ist der Spasski-Turm oder der Erlöser-Turm. Dieser Turm wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Aber nach der Meinung einiger bekannter Architekten stammt das erste Stockwerk des Turmes aus dem 16. Jahrhundert und wurde noch von den russischen Baumeistern Postnik Jakowlew und Iwan Schirjajew erbaut. Bis zur Oktoberrevolution 1917 befand sich im obersten Stockwerk eine Kapelle und noch heute kann man dort Umrisse der Kirchenfenster erkennen. Ganz oben auf dem Turm ist ein Stern angebracht, der in den 1930er Jahren aufgestellt wurde. Heute wird oft darum gestritten, ob der Stern hier passend ist. Aber die Regierung ist der Meinung, dass ein Kreuz die Tataren und ein Halbmond die Russen beleidigen könnte.


Kasan ist Spielort der Fussball WM 2018. Ausgetragen werden die Spiele in der neuen Kasan Arena, dem Stadion von Rubin Kasan. Die Kasan Arena ist ein rechteckiger Stadionbau. Im Stadion werden vier Vorrunden-Spiele, ein Achtelfinal- und ein Viertelfinalspiel ausgetragen. Das neu erbaute, architektonisch schöne Stadion fasst 45.000 Zuschauer. Und die Menschen sind stolz, Austragungsland der Fussball-Weltmeisterschaft zu sein und wünschen sich ein frohes Fussballfest mit vielen ausländischen Gästen.

Weblinks:

Fussball WM 2018: Spielorte und Stadien - www.wm-2018-fussball.de

Kasan Arena - Wikipedia.org

Fussball-Weltmeisterschaft 2018 - Wikipedia.org


WM-Spielorte:


Samara - die kulturstadt an der Wolga

St. Petersburg - die Stadt Zar Peters des Großen

Nischni Nowgorod - ein kulturelles Zentrum Russlands

Moskau - die rote Stadt



Samstag, 16. Juni 2018

Nischni Nowgorod - ein kulturelles Zentrum Russlands

Nischni Nowgorod

Nischni Nowgorod ist die fünftgrößte Stadt Russlands. Sie liegt rund 400 km östlich von Moskau an der Einmündung der Oka in die Wolga. Nischni Nowgorod ist eine geschichtsträchtige Stadt. Sie scheint ein Schmelztiegel von Kulturen, Zeitaltern und Technologien zu sein, die auf wunderbare Weise harmonieren, so dass ein reizendes Stadtbild entsteht.


Im Jahr 1817 wurde die Messe von Makarjew, einer der lebhaftesten Handelsmärkte der damaligen Welt, nach Nischni Nowgorod verlagert, was seit dieser Zeit Jahr für Jahr Millionen von Besuchern in die Stadt lockte. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sie sich als die Handelsstadt des Russischen Reiches etabliert. Weitere Wirtschaftszweige begannen sich zu entwickeln, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Stadt auch eines der wichtigsten Industriezentren des Landes.

Das trostlose Leben des Proletariats in dieser Stadt wird in den Romanen von Maxim Gorki, der in Nischni Nowgorod geboren wurde, realistisch beschrieben. Eine berühmte Redensart, die Nischni Nowgorods Bedeutung als Handelsstadt widerspiegelt, lautet: Moskau ist das Herz Russlands, Petersburg der Kopf und Nischni Nowgorod seine Tasche.


Die für die russische Geschichte bedeutsame Stadt entwickelte sich um 1850 zur Drehscheibe des russischen Handels und während der Zeit der Sowjetunion zu einer bedeutsamen Industrie-Metropole. Nischni Nowgorod ist heute ein wichtiges politisches, wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum Russlands. Es ist der größte Verkehrsknotenpunkt und Regierungszentrum der Föderationskreises Wolga und eines der Hauptziele des Flusstourismus in Russland. Im Stadtzentrum befinden sich Universitäten, Kirchen, Museen und Theater. Der Kreml ist das wichtigste Zentrum der Stadt. Auf seinem Territorium konzentrieren sich die städtischen Behörden.

Einst war die Metropole vor Fremden verschlossen. Heute lockt sie mit entspanntem Flair, historischer Architektur und vielen Sonnenstunden an den Ufern des größten Stroms Europas. Erhaben ragt der Kreml über den Promenaden am Wolga-Ufer, urtümliche Kirchen stimmen nachdenklich, zauberhafte Holzhäuschen erfreuen die Gemüter, in den Straßen der Altstadt herrscht buntes Treiben – bis 1991 waren diese Kostbarkeiten für Touristen unzugänglich: Wegen der Rüstungsindustrie unterlag ganz Nischni Nowgorod – damals Gorki – der Geheimhaltung.


Der Nischni Nowgoroder Kreml ist das historische Zentrum der Stadt. Der Bau begann 1501 mit dem Iwanowskaja-Turm. 1508 folgten weitere Baumaßnahmen, die 1515 abgeschlossen wurden. Der Komplex umfasst 13 Türme, fünf davon mit Toren und einem quadratischen Grundriss, acht mit runder Form. Die Türme sind zwischen 18 und 30 Meter hoch und durch bis zu fünf Meter dicke, 12 bis 20 Meter lange Mauern verbunden. Auf dem Gelände des Kremls befindet sich die Erzengel-Michael-Kathedrale, errichtet in den Jahren zwischen 1628 und 1631 von Lawrenti Wosoulin und A. Konstantinow.

Die für die russische Geschichte bedeutsame Stadt entwickelte sich um 1850 zur Drehscheibe des russischen Handels und während der Zeit der Sowjetunion zu einer bedeutsamen Industrie-Metropole. Nischni Nowgorod ist heute ein wichtiges politisches, wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum Russlands.


Sehenswürdigkeiten in Nischni Nowgorod, die sich in ihrer Schönheit und Einzigartigkeit überbieten. Ein Kreml aus rotem Backstein, Kirchen aus Stein, ein futuristisches Planetarium, mittelalterliche Klöster, ein Hyperboloid-Turm.

Nischni Nowgorod ist Spielort der Fussball WM 2018. Im Stadion werden vier Vorrunden-Spiele ausgetragen. Das neu erbaute, architektonisch schöne Stadion am Ufer der Wolga fasst 45.000 Zuschauer. Und die Menschen sind stolz, Austragungsland der Fussball-Weltmeisterschaft zu sein und wünschen sich ein frohes Fussballfest mit vielen ausländischen Gästen.

Weblinks:

Fussball WM 2018: Spielorte und Stadien - www.wm-2018-fussball.de

Stadion Nischni Nowgorod


WM-Spielorte:

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Literatur:





Blog-Artikel:

Caleidoscop-Blog

Donnerstag, 14. Juni 2018

Moskau - die rote Stadt

Der Kreml am Moskwa Ufer

Moskau ist das politische, wissenschaftliche, geschichtliche, architektonische und geschäftliche Zentrum Russlands. In dieser zehn Millionen Einwohner zählenden Stadt finden sich Tradition und Moderne Seite an Seite. Moskau ist eine Millionenmetropole, weltoffen und modern, aber zugleich streng und traditionell.


Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören der Rote Platz und der Kreml am Ufer der Moskwa, die neun Kuppeln der St. Basilius-Kathedrale und das Lenin-Mausoleum - historische Stätten in Moskau, die man nicht versäumen darf.

Roter Platz

Weitere Symbole aus der prächtigen und schrecklichen Vergangenheit Moskaus sind die jahrhundertealten Festungen, Museen und Kathedralen und die sehr schön gestalteten Stationen die Metro. Den berühmten Gorki-Park zieren im Winter schöne Eisskulpturen und im Sommer wird der Park zu einem beliebten Vergnügungspark mit Fahrgeschäften und Konzerten.


Moskau wird einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sein. Dabei ist die Stadt als einzige mit zwei Stadien vorgesehen. Hierzu sind das im Umbau befindliche Olympiastadion Luschniki und die 2014 errichtete Otkrytije Arena, die ebenfalls für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 genutzt wird, als Spielstätten vorgesehen.

Das „Luschniki“-Stadion ist das größte Stadion des Landes. Es kann bis zu 81.000 Zuschauer annehmen. Darin gibt es 102 Logen für die Ehrengäste, 2.000 Plätze für Pressevertreter und 300 Plätze für Menschen mit Behinderungen. Für die Rekonstruktion des Stadions wurde 24 Milliarden Euro ausgegeben. In dem für Olympia 1980 gebauten Stadion soll auch das Finale stattfinden.

Die „Otkrytije-Arena“ hat eine Kapazität von 45 360 Plätzen. Dieses Stadion ist das Heimstadion der Fußballmannschaft „Spartak“ (Moskau). Entsprechend den Anforderungen der FIFA und der UEFA, darf das Stadion bei offiziellen Spielen der internationalen Turniere zwischen den Vereinen und den Nationalmannschaften seinen Sponsor-Name nicht tragen und wird währen der WM neutral „Spartak-Stadion“ heißen.


Weblinks:

Fussball WM 2018: Spielorte und Stadien - www.wm-2018-fussball.de

Olympiastadion Luschniki - Wikipedia.org

Fussball-Weltmeisterschaft 2018 - Wikipedia.org

WM 2018 in Russland - Die teuerste Fußball-WM der Geschichte - www.sueddeutsche.de


WM-Spielorte:

St. Petersburg - die Stadt Zar Peters des Großen

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