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Samstag, 30. Juni 2018

St. Petersburg - die Stadt Zar Peters des Großen

St. Petersburg

St. Petersburg liegt im Nordwesten Russlands am Ostende des Finnischen Meerbusens - dort, wo die Newa in den Finnischen Meerbusen mündet. Es ist die nördlichste Millionenstadt der Welt. Die Stadt St. Petersburg trägt voller Stolz wieder den Namen ihres herrschaftlichen Gründers: Zar Peter der Große.

Die Stadt an der Newa versprüht den imperialen Glanz des Zarenreiches. Die historische Innenstadt mit 2.300 Palästen, Prunkbauten und Schlössern ist seit 1991 als Weltkulturerbe der UNESCO. In dieser Vielfalt ist St. Petersburg weltweit nur noch mit der Lagunenstadt Venedig vergleichbar. »Venedig des Nordens« wird die Stadt daher auch genannt.

St. Petersburg

Die Stadt geht auf die Gründung des Zaren Peter des Großen zurück, der sein Land dem Westen öffnen wollte. Der geltungssüchtige Zar wollte hier ein Fenster zum Westen öffnen. Die Peter-Paul-Festung ist der Geburtsort der Stadt. Peter der Große und seine Nachfolger wollten mit St. Petersburg unbedingt die schönste Stadt des Landes schaffen.


St. Petersburg ist am Wasser gebaut und das Wasser ist ihr eigentliches Element. Die Metropole auf dem Wasser entfaltet vor allem im Sommer ihre Schönheit. In der Zeit der Sommersonnenwende umhüllt weißes Licht St. Petersburg. Dann lohnt sich ein Besuch des Newa-Ufers, wo im Sommer allnächtlich zwischen 2 und 5 Uhr die Brücken hochgeklappt werden, um den Schiffsverkehr passieren zu lassen – während den Weissen Nächten ein beliebtes Spektakel, das sich Touristen nicht entgehen lassen sollten.

Sankt Petersburg ist eine Stadt reich an Kultur, in der Kunstsammlungen, Theater, Literatur, Ballett und Musik Weltgeltung besitzen. Die Stadt weist nach eigenen Angaben 221 Museen auf. Darüber hinaus gibt es 45 Galerien und Ausstellungshallen sowie 80 Kulturhäuser.

Das Prunkmuseum Eremitage am Ufer der Newa gelegen, ist mit drei bis vier Millionen Besuchern im Jahr der bestbesuchte und wohl international wichtigste Ausstellungskomplex. Sie gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Sie beherbergt eine immens große Sammlung der europäischen bildenden Kunst bis 1917 sowie die weltweit größte Juwelensammlung. Das Museum nimmt fünf Bauten in Anspruch mit einer Gesamtausstellungsfläche von 57.475 m² und einer Lagerfläche von 45.000 m². Der Winterpalast, in dem sich ein Großteil der Sammlung befindet, ist dabei eine eigene Sehenswürdigkeit.

Sankt Petersburg ist einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Hierzu wurde in der Stadt das neue Krestowski-Stadion errichtet, das ebenfalls für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 genutzt wurde. Das kreisrunde Stadion bietet Platz für 68.134 Zuschauer. Die Spielstätte entstand auf der Krestowski-Insel an dem Standort des alten Kirow-Stadions, das 2006 abgerissen wurde, um Platz für den Neubau zu schaffen.

Literatur:

St. Petersburg MM-City: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
St. Petersburg MM-City: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
von Marcus X. Schmid

Vis a Vis Reiseführer Sankt Petersburg
Vis a Vis Reiseführer Sankt Petersburg
von Christopher Rice, Melanie Rice und Demetrio Carrasco

St. Petersburg
St. Petersburg
von Otto Luthardt (Autor) und Max Galli (Fotograf)


Weblinks:

Sankt-Petersburg-Stadion - Wikipedia.org

Fussball-Weltmeisterschaft 2018 - Wikipedia.org


WM-Spielorte:

Samara - die kulturstadt an der Wolga

Nischni Nowgorod - ein kulturelles Zentrum Russlands

Kasan - das Zentrum des Islam in Russland

Moskau - die rote Stadt


Samstag, 23. Juni 2018

Kasan - das Zentrum des Islam in Russland


Kasan ist die Hauptstadt der Republik Tatarstan in Russland. Kasan ist die achtgrößte Stadt Russlands. Die Stadt an der Wolga liegt rund 800 km östlich von Moskau und ist ein wichtiges Zentrum des russischen Islams sowie ein bedeutender Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort und Verkehrsknotenpunkt. Kasan ist das Zentrum des Islam in Russland.


Die Stadt gilt als eine Perle der Architektur, die Orient und Okzident in sich vereint. Der Kasaner Kreml (♁Lage) gilt als einer der schönsten seiner Art und ist aus diesem Grund in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden. Dort steht auch der ehemalige Gouverneurs-Palast, der von 1843 bis 1853 an Stelle des Khan-Palastes vom russischen Architekten Konstantin Thon errichtet wurde. Darüber hinaus errichtete Thon die daneben stehende Schlosskirche.

Anlässlich des erfolgreichen Feldzuges nach Kasan ließ Iwan IV. eine Kathedrale in Moskau errichten: die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz. Gleichzeitig wurde auf Befehl des Zaren eine kleine hölzerne Kirche im Kasaner Kreml gebaut, die schon nach drei Tagen fertig war. Später wurde diese Kirche umgebaut, und seit vermutlich 1556 steht im Kasaner Kreml eine prachtvolle orthodoxe Kathedrale: die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale. Diese Kathedrale ist das älteste Baudenkmal des Kasaner Kremls.

Nahe der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale befindet sich ein Turm aus rotem Ziegelstein: der Sujumbike-Turm. Der nach der letzten Regentin des Kasaner Khanats benannte Turm entstand im 18. Jahrhundert. Hinter dem Turm befindet sich ein Mausoleum mit den Sarkophagen der tatarischen Khane.

Anlässlich des 1.000-jährigen Bestehens im Jahr 2005 wurden der Kreml und andere Gebäude renoviert.

Der Hauptturm des Kasaner Kremls ist der Spasski-Turm oder der Erlöser-Turm. Dieser Turm wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Aber nach der Meinung einiger bekannter Architekten stammt das erste Stockwerk des Turmes aus dem 16. Jahrhundert und wurde noch von den russischen Baumeistern Postnik Jakowlew und Iwan Schirjajew erbaut. Bis zur Oktoberrevolution 1917 befand sich im obersten Stockwerk eine Kapelle und noch heute kann man dort Umrisse der Kirchenfenster erkennen. Ganz oben auf dem Turm ist ein Stern angebracht, der in den 1930er Jahren aufgestellt wurde. Heute wird oft darum gestritten, ob der Stern hier passend ist. Aber die Regierung ist der Meinung, dass ein Kreuz die Tataren und ein Halbmond die Russen beleidigen könnte.


Kasan ist Spielort der Fussball WM 2018. Ausgetragen werden die Spiele in der neuen Kasan Arena, dem Stadion von Rubin Kasan. Die Kasan Arena ist ein rechteckiger Stadionbau. Im Stadion werden vier Vorrunden-Spiele, ein Achtelfinal- und ein Viertelfinalspiel ausgetragen. Das neu erbaute, architektonisch schöne Stadion fasst 45.000 Zuschauer. Und die Menschen sind stolz, Austragungsland der Fussball-Weltmeisterschaft zu sein und wünschen sich ein frohes Fussballfest mit vielen ausländischen Gästen.

Weblinks:

Fussball WM 2018: Spielorte und Stadien - www.wm-2018-fussball.de

Kasan Arena - Wikipedia.org

Fussball-Weltmeisterschaft 2018 - Wikipedia.org


WM-Spielorte:


Samara - die kulturstadt an der Wolga

St. Petersburg - die Stadt Zar Peters des Großen

Nischni Nowgorod - ein kulturelles Zentrum Russlands

Moskau - die rote Stadt



Samstag, 16. Juni 2018

Nischni Nowgorod - ein kulturelles Zentrum Russlands

Nischni Nowgorod

Nischni Nowgorod ist die fünftgrößte Stadt Russlands. Sie liegt rund 400 km östlich von Moskau an der Einmündung der Oka in die Wolga. Nischni Nowgorod ist eine geschichtsträchtige Stadt. Sie scheint ein Schmelztiegel von Kulturen, Zeitaltern und Technologien zu sein, die auf wunderbare Weise harmonieren, so dass ein reizendes Stadtbild entsteht.


Im Jahr 1817 wurde die Messe von Makarjew, einer der lebhaftesten Handelsmärkte der damaligen Welt, nach Nischni Nowgorod verlagert, was seit dieser Zeit Jahr für Jahr Millionen von Besuchern in die Stadt lockte. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sie sich als die Handelsstadt des Russischen Reiches etabliert. Weitere Wirtschaftszweige begannen sich zu entwickeln, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Stadt auch eines der wichtigsten Industriezentren des Landes.

Das trostlose Leben des Proletariats in dieser Stadt wird in den Romanen von Maxim Gorki, der in Nischni Nowgorod geboren wurde, realistisch beschrieben. Eine berühmte Redensart, die Nischni Nowgorods Bedeutung als Handelsstadt widerspiegelt, lautet: Moskau ist das Herz Russlands, Petersburg der Kopf und Nischni Nowgorod seine Tasche.


Die für die russische Geschichte bedeutsame Stadt entwickelte sich um 1850 zur Drehscheibe des russischen Handels und während der Zeit der Sowjetunion zu einer bedeutsamen Industrie-Metropole. Nischni Nowgorod ist heute ein wichtiges politisches, wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum Russlands. Es ist der größte Verkehrsknotenpunkt und Regierungszentrum der Föderationskreises Wolga und eines der Hauptziele des Flusstourismus in Russland. Im Stadtzentrum befinden sich Universitäten, Kirchen, Museen und Theater. Der Kreml ist das wichtigste Zentrum der Stadt. Auf seinem Territorium konzentrieren sich die städtischen Behörden.

Einst war die Metropole vor Fremden verschlossen. Heute lockt sie mit entspanntem Flair, historischer Architektur und vielen Sonnenstunden an den Ufern des größten Stroms Europas. Erhaben ragt der Kreml über den Promenaden am Wolga-Ufer, urtümliche Kirchen stimmen nachdenklich, zauberhafte Holzhäuschen erfreuen die Gemüter, in den Straßen der Altstadt herrscht buntes Treiben – bis 1991 waren diese Kostbarkeiten für Touristen unzugänglich: Wegen der Rüstungsindustrie unterlag ganz Nischni Nowgorod – damals Gorki – der Geheimhaltung.


Der Nischni Nowgoroder Kreml ist das historische Zentrum der Stadt. Der Bau begann 1501 mit dem Iwanowskaja-Turm. 1508 folgten weitere Baumaßnahmen, die 1515 abgeschlossen wurden. Der Komplex umfasst 13 Türme, fünf davon mit Toren und einem quadratischen Grundriss, acht mit runder Form. Die Türme sind zwischen 18 und 30 Meter hoch und durch bis zu fünf Meter dicke, 12 bis 20 Meter lange Mauern verbunden. Auf dem Gelände des Kremls befindet sich die Erzengel-Michael-Kathedrale, errichtet in den Jahren zwischen 1628 und 1631 von Lawrenti Wosoulin und A. Konstantinow.

Die für die russische Geschichte bedeutsame Stadt entwickelte sich um 1850 zur Drehscheibe des russischen Handels und während der Zeit der Sowjetunion zu einer bedeutsamen Industrie-Metropole. Nischni Nowgorod ist heute ein wichtiges politisches, wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum Russlands.


Sehenswürdigkeiten in Nischni Nowgorod, die sich in ihrer Schönheit und Einzigartigkeit überbieten. Ein Kreml aus rotem Backstein, Kirchen aus Stein, ein futuristisches Planetarium, mittelalterliche Klöster, ein Hyperboloid-Turm.

Nischni Nowgorod ist Spielort der Fussball WM 2018. Im Stadion werden vier Vorrunden-Spiele ausgetragen. Das neu erbaute, architektonisch schöne Stadion am Ufer der Wolga fasst 45.000 Zuschauer. Und die Menschen sind stolz, Austragungsland der Fussball-Weltmeisterschaft zu sein und wünschen sich ein frohes Fussballfest mit vielen ausländischen Gästen.

Weblinks:

Fussball WM 2018: Spielorte und Stadien - www.wm-2018-fussball.de

Stadion Nischni Nowgorod


WM-Spielorte:

Samara - die kulturstadt an der Wolga

St. Petersburg - die Stadt Zar Peters des Großen

Kasan - das Zentrum des Islam in Russland

Moskau - die rote Stadt


Literatur:





Blog-Artikel:

Caleidoscop-Blog

Donnerstag, 14. Juni 2018

Moskau - die rote Stadt

Der Kreml am Moskwa Ufer

Moskau ist das politische, wissenschaftliche, geschichtliche, architektonische und geschäftliche Zentrum Russlands. In dieser zehn Millionen Einwohner zählenden Stadt finden sich Tradition und Moderne Seite an Seite. Moskau ist eine Millionenmetropole, weltoffen und modern, aber zugleich streng und traditionell.


Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören der Rote Platz und der Kreml am Ufer der Moskwa, die neun Kuppeln der St. Basilius-Kathedrale und das Lenin-Mausoleum - historische Stätten in Moskau, die man nicht versäumen darf.

Roter Platz

Weitere Symbole aus der prächtigen und schrecklichen Vergangenheit Moskaus sind die jahrhundertealten Festungen, Museen und Kathedralen und die sehr schön gestalteten Stationen die Metro. Den berühmten Gorki-Park zieren im Winter schöne Eisskulpturen und im Sommer wird der Park zu einem beliebten Vergnügungspark mit Fahrgeschäften und Konzerten.


Moskau wird einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sein. Dabei ist die Stadt als einzige mit zwei Stadien vorgesehen. Hierzu sind das im Umbau befindliche Olympiastadion Luschniki und die 2014 errichtete Otkrytije Arena, die ebenfalls für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 genutzt wird, als Spielstätten vorgesehen.

Das „Luschniki“-Stadion ist das größte Stadion des Landes. Es kann bis zu 81.000 Zuschauer annehmen. Darin gibt es 102 Logen für die Ehrengäste, 2.000 Plätze für Pressevertreter und 300 Plätze für Menschen mit Behinderungen. Für die Rekonstruktion des Stadions wurde 24 Milliarden Euro ausgegeben. In dem für Olympia 1980 gebauten Stadion soll auch das Finale stattfinden.

Die „Otkrytije-Arena“ hat eine Kapazität von 45 360 Plätzen. Dieses Stadion ist das Heimstadion der Fußballmannschaft „Spartak“ (Moskau). Entsprechend den Anforderungen der FIFA und der UEFA, darf das Stadion bei offiziellen Spielen der internationalen Turniere zwischen den Vereinen und den Nationalmannschaften seinen Sponsor-Name nicht tragen und wird währen der WM neutral „Spartak-Stadion“ heißen.


Weblinks:

Fussball WM 2018: Spielorte und Stadien - www.wm-2018-fussball.de

Olympiastadion Luschniki - Wikipedia.org

Fussball-Weltmeisterschaft 2018 - Wikipedia.org

WM 2018 in Russland - Die teuerste Fußball-WM der Geschichte - www.sueddeutsche.de


WM-Spielorte:

St. Petersburg - die Stadt Zar Peters des Großen

Nischni Nowgorod - ein kulturelles Zentrum Russlands

Kasan - das Zentrum des Islam in Russland


Sonntag, 21. Juni 2015

St. Petersburg wird auch »Venedig des Nordens« genannt

St. Petersburg

St. Petersburg liegt im Nordwesten Russlands am Ostende des Finnischen Meerbusens - dort, wo die Newa in den Finnischen Meerbusen mündet. Es ist die nördlichste Millionenstadt der Welt. Die Stadt St. Petersburg trägt voller Stolz wieder den Namen des Gründers: Zar Peter der Große.

Die Stadt an der Newa versprüht den imperialen Glanz des Zarenreiches. Die historische Innenstadt mit 2.300 Palästen, Prunkbauten und Schlössern ist seit 1991 als Weltkulturerbe der UNESCO. In dieser Vielfalt ist St. Petersburg weltweit nur noch mit der Lagunenstadt Venedig vergleichbar. »Venedig des Nordens« wird die Stadt daher auch genannt.

St. Petersburg

Die Stadt geht auf die Gründung des Zaren Peter des Großen zurück. Der Zar wollte hier ein Fenster zum Westen öffnen. Die Peter-Paul-Festung ist der Geburtsort der Stadt. Peter der Große und seine Nachfolger wollten mit St. Petersburg unbedingt die schönste Stadt des Landes schaffen.


St. Petersburg ist am Wasser gebaut und das Wasser ist ihr eigentliches Element. Die Metropole auf dem Wasser entfaltet vor allem im Sommer ihre Schönheit. In der Zeit der Sommersonnenwende umhüllt weißes Licht St. Petersburg. Dann lohnt sich ein Besuch des Newa-Ufers, wo im Sommer allnächtlich zwischen 2 und 5 Uhr die Brücken hochgeklappt werden, um den Schiffsverkehr passieren zu lassen – während den Weissen Nächten ein beliebtes Spektakel, das sich Touristen nicht entgehen lassen sollten.

Sankt Petersburg ist eine Stadt, in der Kunstsammlungen, Theater, Literatur, Ballett und Musik Weltgeltung besitzen. Die Stadt weist nach eigenen Angaben 221 Museen auf. Darüber hinaus gibt es 45 Galerien und Ausstellungshallen sowie 80 Kulturhäuser.

Die Eremitage ist mit drei bis vier Millionen Besuchern im Jahr der bestbesuchte und wohl international wichtigste Ausstellungskomplex. Sie gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Sie beherbergt eine immens große Sammlung der europäischen bildenden Kunst bis 1917 sowie die weltweit größte Juwelensammlung. Das Museum nimmt fünf Bauten in Anspruch mit einer Gesamtausstellungsfläche von 57.475 m² und einer Lagerfläche von 45.000 m². Der Winterpalast, in dem sich ein Großteil der Sammlung befindet, ist dabei eine eigene Sehenswürdigkeit.


Literatur:

St. Petersburg MM-City: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
St. Petersburg MM-City: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
von Marcus X. Schmid

Vis a Vis Reiseführer Sankt Petersburg
Vis a Vis Reiseführer Sankt Petersburg
von Christopher Rice, Melanie Rice und Demetrio Carrasco

St. Petersburg
St. Petersburg
von Otto Luthardt (Autor) und Max Galli (Fotograf)

Mittwoch, 16. April 2014

Omsk ist die zweitgrößte Stadt Westsibiriens

Mariä-Entschlafens-Kathedrale
Omsk ist eine russische Stadt in Sibirien und Hauptstadt der Oblast Omsk. Omsk ist mit ca. 1,2 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Westsibiriens und die siebtgrößte Stadt Russlands. Die Stadt liegt verkehrstechnisch günstig am Zusammenfluss der Flüsse von Irtysch und Om.

Die Stadt wurde 1716 als Festung gegründet und spielte bei der Besiedlung Sibiriens eine wichtige Rolle. Heute ist Omsk hauptsächlich eine Stadt des Militärs und der Verwaltung.



Anfang des 20. Jahrhunderts kam es zu einem starken Wirtschaftswachstum durch die Eröffnung der Transsibirischen Eisenbahn im Jahre 1895. Omsk wurde eine wichtige Handelsstadt in Sibirien. Über den Hafen am Fluss Irtysch werden Städte in der Taiga nördlich von Omsk versorgt.

In Omsk sind viele wichtige Industrien angesiedelt. Kohle-, Reifen- und Raumfahrtindustrie und das größte Kornsilo Sibiriens sorgen dafür, daß die Strecke Omsk-Novosibirsk die dichtest befahrene Güterverkehrsstrecke der Welt ist.
Omsker Schauspielhaus


Omsk ist ein wichtiges Kunst- und Kulturzentrum und besitzt eine sehenswerte Altstadt mit Fassaden aus mehreren Jahrhunderten. Die Stadt Omsk besitzt 83 Bibliotheken, neun Museen und mehrere Theater. Das älteste, das Schauspielhaus, ist über 130 Jahre alt. Auch die Philharmonie und der russische Volkschor haben über die Grenzen Sibiriens hinaus einen guten Ruf.



Die Reise mit der Transibirischen Eisenbahn (Transsib) von Moskau nach Waldiwostok endet in der ersten Etappe in Omsk und wird später fortgeführt.

Weblinks:

Sibirien: Städte und Landschaften zwischen Ural und Pazifik
Sibirien: Städte und Landschaften zwischen Ural und Pazifik it
von Bodo Thöns

Omsk - http://transsib.eyand.de

Samstag, 12. April 2014

Tjumen - die »Mutter der sibirischen Städte«

Tjumen


Tjumen liegt am Fluss Tura, der flussabwärts in den Tobol mündet. Tjumen wird die »Mutter der sibirischen Städte« genannt, da sie die erste Stadt in Sibirien war.

Tjumen ist eine der ältesten russischen Ansiedlungen in Sibirien. Es wurde bereits 1586 als Fort der Kosaken an der Mündung der Flüsse Tjumenka und Tura zum Schutz gegen die Steppennomaden gegründet. Von ihr aus schritt die russische Expansion gen Osten voran.

Tjumen


Rasch entwickelte sich die Kohle-, Pelz und Lederindustreie, so daß der Verlauf der Transsib geändert werden mußte, um die Stadt an den Weltmarkt anzubinden. Als in neuerer Zeit die Öl- und Gasgewinnung hinzu kam, entwickelte sich die ganze Region zum Verwaltungszentrum Sibiriens.

Auch heute spührt man diese Aktivitäten von damals immer noch. 15% des gesamten Bruttosozialproduktes Rußlands wird heute in der Region Tjumen erwirtschaftet.

Stadtzentum


Das Stadtbild ist, wie in vielen sibirischen Orten, eine Mischung aus alten Holz- bzw. Steinhäusern, sozialistischen Neubauten und modernster Archtitektur.

Weblink:

Sibirien: Städte und Landschaften zwischen Ural und Pazifik
Sibirien: Städte und Landschaften zwischen Ural und Pazifik it
von Bodo Thöns

Sonntag, 6. April 2014

Jekaterinburg - eine Stadt der Kathedralen

Kathedrale in Jekaterinburg

Jekaterinburg ist eine bedeutende Universitätsstadt am Ural. Ihren Namen erhielt die Stadt zu Ehren von Katharina I. - der Ehefrau von Zar Peter I. dem Großen.

Jekaterinburg liegt auf der östlichen Seite des Ural-Gebirges und somit bereits in Asien. Es ist die erste Millionenstadt auf der Strecke der Transsib hinter dem Ural-Gebirge.

In den Jahren 1924 bis 1991 hieß die Stadt Swerdlowsk, wovon noch die Überschrift auf dem Bahnhofgebäude zeugt. Diesen Namen erhielt die Stadt zu Ehren von Jakow Swerdlow - einem Revolutionär und führendem Politiker der Partei der Bolschewiki.

Jekaterinburg ist ein historischer Ort, denn hier wurde 1918 auf Befehl Lenins der letzte Zar, Nikolaus II. mit seiner Familie von den Bolschewisten gefangengehalten und ermordet.

Kathedrale in Jekaterinburg

Jekaterinburg it als Stadt der Kathedralen bekannt. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist eine Kathedrale "Kirche auf dem Blut", welche genau an der Stelle erbaut wurde, an der der letzte Zar, Nikolaus II. mit seiner Familie erschossen wurde. Ebenso interessant sind aber auch weitere im russischen Stil entrichtete Kathedralen, wie z. B. die Swjato-Wosnesenski-Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert.

Weiterhin ist auch das im Stil des sozialistischen Klassizismus erbaute Rathaus sehenswert. Bei der Stadtbesichtigung sollen außerdem nicht fehlen: das Theater von Jekaterinburg mit Denkmal für Swerdlow, das Universitätsgebäude, das Zirkusgebäude aus den 80er Jahren und das prachtvolle Gebäude der Oper vom Anfang des 20. Jahrhundert.

Zu dem Kulturspektrum gehören in Jekaterinburg mehrere Theater, eine Philharmonie, eine Kunstgalerie und eine Vielzahl von Museen. Als eine große Universitätsstadt bietet Jekaterinburg Millionen Studenten Platz an seinen zahlreichen Bildungseinrichtungen.

Literatur:

Sibirien: Städte und Landschaften zwischen Ural und Pazifik
Sibirien: Städte und Landschaften zwischen Ural und Pazifik
von Bodo Thöns

Weblink:

Jekaterinburg - http://transsib.eyand.de

Mittwoch, 2. April 2014

Perm ist die östlichste Millionenstadt Europas

Perm Koster
Die Stadt Perm liegt im Uralvorland an der Kama, etwa 1.150 Kilometer Luftlinie ostnordöstlich von Moskau entfernt. Perm ist seit 2012 wieder die östlichste Millionenstadt Europas. Mit fast einer Million Einwohner ist es die erste Millionenstadt auf der Strecke der Transsib. Dank der Bahnanbindung an Moskau, Kasan und Jekaterinburg und der Lage an der Kama (einem Nebenfluss der Wolga) ist Perm eine wichtige Hafen- und Industriestadt in Ural. Wie auch viele andere Städte in Ural und Sibirien war Perm lange Zeit aus strategischen Gründen für Touristen unzugänglich. Perm, die Stadt im Ural, war als Bindeglied zwischen Rußland und Sibirien schon immer ein wichtiger Ort. Bereits vor dem Bau der Transsibirischen Eisenbahn war hier der Beginn der Poststraße nach Osten. Das Teilstück Perm-Jekatarinenburg war 1878 einer der ersten Abschnitte des Projektes des Transsibirien-Expresses. Die Stadt Perm erlebte seit den 1960er Jahren durch die größten Erdölraffinerien des Landes seinen wirtschaftlichen Aufschwung. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Perm zu einem bedeutenden Industriezentrum, vorrangig der Schwerindustrie, während die übrige städtische Entwicklung vernachlässigt wurde.
Opernhaus Perm
Die Stadt besitzt eine Oper, ein Theater und ein berühmtes Puppentheater. Weitere kulturelle Einrichtungen in der Stadt sind die Gorki-Bücherei (etwa zwei Millionen Bücher), der staatliche Permer Zirkus (mit etwa 2.000 Plätzen), ein Planetarium und ein Zoologischer Garten. Die Oper, die neben dem Bolschoi-Theater und dem Mariinski-Theater sowie dem Theater in Nowosibirsk zu den bedeutendsten Russlands zählt, beheimatet eine international bedeutende Balletttruppe, an der zahlreiche in ganz Russland bekannte Tänzerinnen und Tänzer ausgebildet wurden bzw. unterrichten. Hier wurde sehr extravagantes und modernes Tanztheater geschaffen. Weblinks: Perm - Transsib-Portal - http://transsib.eyand.de Offizielle Webseite der Stadt www.perm.ru Perm weniger offiziell www.properm.ru

Sonntag, 30. März 2014

Jaroslawl ist eine der ältesten Städte Zentralrusslands

Prophet-Elias-Kirche in Jaroslawl
Die Stadt Jaroslawl wurde nach Jaruslawl dem Weisen benannt, der einen sibirischen Bär mit einer Axt erschlagen haben soll. Die Architektur der Stadt ist Ausdruck des Zarentums. Im Inneren der 1.000-jährigen Stadt trifft man auf wunderschöne altrussische Architektur, so daß man den Innenstadtbereich fast als Freilichtmuseum bezeichnen könnte. Die historische Stadt feierte im September 2010 ihr 1.000-jähriges Bestehen, gehört zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Im Mittelalter war Jaroslawl die Hauptstadt eines Fürstentums, Anfang des 17. Jahrhunderts war es für einige Monate Hauptstadt des russischen Zarentums, und vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Vor der Gründung Sankt Petersburgs galt Jaroslawl als zweitgrößte russische Stadt. Jaroslawl verfügt mit einem Stadtwappen und einer Stadtflagge über zwei eigene heraldische Symbole. Beiden ist das an die Stadtgründungslegende angelehnte Motiv mit dem Bären und der Streitaxt gemein. Heute ist die an Kulturschätzen reich gesegnete Stadt ein beliebtes Touristenzentrum und wird zum »Goldenen Ring Russlands« gezählt, einer Gruppe altrussischer Städte nordöstlich von Moskau. Die Altstadt von Jaroslawl ist seit 2005 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Altstadt mit vielen Kirchen aus dem 17. Jahrhundert, dem Ensemble des Christi-Verklärungs-Klosters sowie einem gut erhaltenen Straßennetz aus dem 18. und 19. Jahrhundert mit vorwiegend klassizistischen Profanbauten ist seit 2005 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen.
Jaroslawl Prophet-Elias-Kirche
Mit über 600.000 Einwohnern stellt Jaroslawl die größte Stadt an der Wolga flussaufwärts von Nischni Nowgorod dar. Jaroslawl gehört zu den acht Städten der Touristenroute des Goldenen Rings nordöstlich von Moskau und ist gleichzeitig die größte unter diesen Städten. Schwerpunktmäßig ist die Stadt durch ihre Architektur bekannt, weist jedoch auch ein nicht zu vernachlässigendes Angebot an kulturellen Attraktionen auf. Jaroslawl ist ein Verkehrsknotenpunkt von mehreren regionalen und überregionalen Straßen sowie Eisenbahnlinien (darunter der Transsibirischen Eisenbahn). Verkehrstechnisch ist Jaroslawl ein Knotenpunkt zwischen der Transsib und der Wolga. Die Transsibirische Eisenbahn hält auf Kilometer 280 nach der Abfahrt aus Moskau hier erstmals wieder an. Weblinks: Jaroslawl - Wikipedia UNESCO Welterbe in Russland - www.russlandjournal.de

Mittwoch, 26. März 2014

Wladimir war in frühen Mittelalter ein Kultur- und Machtzentrum

Goldenes Tor in Wladimir, 1164
Wladimir ist eine Stadt in Russland, die rund 190 km östlich von Moskau liegt und im frühen Mittelalter eine bedeutende Stadt war. Heute hat die Stadt ihren Glanz überlebt und lebt vor allem vom Tourimus. Als Hauptstadt des Großfürstentums Wladimir-Susdal spielte die Stadt in der russischen Geschichte eine bedeutende Rolle als ein wichtiges Kultur- und Machtzentrum vor der Mongolischen Invasion der Rus sowie als vorübergehender Sitz des Metropoliten der Russisch-Orthodoxen Kirche. Die Hypatiuschronik nennt bereits das Jahr 990 als Gründungsjahr Wladimirs durch den Kiewer Fürsten Wladimir Swjatoslawitsch. Als offizielles Gründungsjahr gilt jedoch das Jahr 1108, in dem der Fürst von Tschernigow Wladimir Monomach die Stadt befestigen ließ. Monomachs Enkel Andrei Bogoljubski verlegte etwa 50 Jahre später den Großfürstensitz von Susdal nach Wladimir. Während der folgenden Jahre bis zur Eroberung und Verwüstung durch die Tataren am 7. Februar 1238 erlebte die Stadt ihre Glanzzeit. 1238 wurde das Fürstentum Wladimir von den Mongolen unter der Führung von Batu Khan erobert. Die Stadtentwicklung wurde dadurch nachhaltig unterbrochen, viele Handwerkstraditionen gingen verloren. Dennoch bewahrte sich Wladimir während der Herrschaftszeit von Alexander Newski (1252–63) seine politische Vormachtstellung. Unter den Städten der Rus. 1299–1317 befand sich in Wladimir der Sitz des Metropoliten.
Hellmann 2 Demetrius-Kathedrale
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen die Mariä-Entschlafens-Kathedrale von 1157 bis 1160, das Goldene Tor, ein altes Stadttor, die Demetriuskathedrale von 1194 bis 1197 als letztes Zeugnis der fürstlichen Residenz, das Fürstinnen-Kloster, ebenfalls mit Überresten eines Schlosses. Unweit der Stadt befinden sich das Kloster Bogoljubowo und die berühmte Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kirche an der Nerl von 1165, die Andrei Bogoljubski in nur einem Sommer zum Andenken an seinen Sohn Isjaslaw errichten ließ. Außerdem gibt es eine Reihe weiterer Kirchen, Klöster und Profanbauten.

Sonntag, 23. März 2014

Moskau, die Hauptstadt Russlands

Basilius Kathedrale
Moskau ist die Hauptstadt Russlands und liegt am Ufer der Flüsse Moskwa und Jausa im Zentrum des europäischen Teils der Russischen Föderation. Seit dem 16. Jahrhundert wird Moskau auch als „Drittes Rom“ bezeichnet. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erhielt Moskau die Auszeichnung einer „Heldenstadt“. Moskau ist eine Metropole, so groß, imposant und schnelllebig wie keine zweite in Europa: Moskau, die russische Kapitale, hat den sozialistischen Mantel abgelegt und präsentiert sich heute als lebendige Megacity. Zwischen Stalin-Wolkenkratzern, Platten­bauten und Adelspalästen hat sich die Stadt neu erschaffen. Moskau ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes mit Hochschulen und Fachschulen sowie zahlreichen Kirchen, Theatern, Museen, Galerien und dem 540 Meter hohen Ostankino-Turm.
Kreml
Zentrum Moskaus sind der Kreml und der Rote Platz, die seit 1990 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes stehen. Aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung, seiner Größe und der bekannten angrenzenden Gebäude, ist der Rote Platz der bekannteste Platz Moskaus. Gegenüber des Kaufhauses GUMliegt das Lenin-Mausoleum, das 1930 entstanden ist. Der Leichnam Lenins wurde gegen seinen Willen von Stalin einbalsamiert und zunächst in einem provisorischen hölzernen Mausoleum untergebracht. Das neue Mausoleum ist ein aus dunkelrotem Granit bestehendes pyramidenförmiges Gebäude. Die Basilius-Kathedrale ist die vermutlich bekannteste architektonische Konstruktion Russlands und gilt auf der ganzen Welt als das Symbol der Stadt Moskau. Das Bolschoi-Theater („Großes Theater“) in Moskau ist das bekannteste Theater der Stadt. Der Bau des Bolschoi Theaters, im Moskauer Zentrum, entstand im Jahre 1780 im Stil des russischen Klassizismus und gehört zu den schönsten weltweit. Die Lomonossow-Universität ist die größte und älteste Universität Russlands. Sie wurde am 25. Januar 1755 per Erlass von Elisabeth I. auf Anregung des Universalgelehrten und Schriftstellers Michail Lomonossow gegründet. Moskau ist Sitz der Russisch-Orthodoxen Kirche: Der Patriarch residiert im Danilow-Kloster, das größte russisch-orthodoxe Kirchengebäude ist die Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale. Es gibt im Stadtgebiet von Moskau über 300 Kirchen. Moskau besitzt vier Flughäfen und neun Bahnhöfe. Vom Jaroslawler Bahnhof rollen die Züge in Richtung Osten, darunter auch der Zug nach Wladiwostok, die Transsibirische Eisenbahn (Transsib). Die Reise mit der Transibirischen Eisenbahn von Moskau nach Waldiwostok beginnt in der ersten Etappe in Moskau und führt zunächst bis Omsk. .

Sonntag, 9. März 2014

Simferopol ist die Hauptstadt der Autonomen Republik Krim

Der Bahnhofsplatz in Simferopol
Simferopol ist die Hauptstadt der Autonomen Republik Krim, Ukraine. Die Stadt hat 344.000 Einwohner und ist das Zentrum des gleichnamigen Rajons Simferopol. Die Stadt liegt im Landesinneren der Krim am größten Fluss der Krim, dem Salhyr, an den Nordhängen des Krimgebirges. Als Hauptstadt der Krim ist Simferopol auch das Zentrum des von Krimtataren dominierten Islam in der Ukraine. Simferopol ist der Sitz des Parlaments der Autonomen Republik Krim. Sehenswürdikgeiten der Stadt sind Regionale Museum der lokal Lehre, der Salgirka Stadtpark, die Kirch der Heiligen Dreifaltigkeit, die Kebir-Jami Moschee und die skythische Neapolis.

Samstag, 1. März 2014

Die Krim ist die größte Halbinsel der Ukraine

Die Krim
Die Krim ist die größte Halbinsel der Ukraine und des Schwarzen Meeres. Die von den Tartaren bewohnte schöne Krim-Halbinsel ist ein bekanntes Urlaubsparadies und die Sommerresidenz der russischen Zarenfamilie. Die Halbinsel verzaubert mit einer vielfältigen Natur, prächtigen Kurorten, malerischen Weinbergen und einem maritimen Klima. Die Krim lockt mit unzähligen Buchten – sowohl Steilküsten als auch sanften Sandstränden. Das Meer erreicht im Sommer übrigens angenehme 25 C, manchmal sogar 28 C. In den Badeorten mit monarchistischem Flair fühlt der Urlauber sich in eine andere Zeit versetzt.
Karte der Halbinsel Krim im Schwarzen Meer
Die Krim ist im Westen und Süden vom Schwarzen Meer und im Osten vom Asowschen Meer umgeben. Im Norden ist die Halbinsel durch den Sywasch, ein großflächiges System flacher Buchten im Westen des Asowschen Meeres, vom Festland getrennt. Die Landenge von Perekop stellt die Landverbindung zum Festland her. Im Osten grenzt die Krim mit der Halbinsel Kertsch an die Straße von Kertsch, an deren gegenüberliegendem Ufer die russische Taman-Halbinsel liegt. Der Nordteil der Halbinsel ist flach bis sanftwellig und bildet eine Steppenlandschaft aus, die über den Nord-Krim-Kanal mit Wasser aus dem Dnepr bewässert wird. Im Süden der Halbinsel liegt das Krimgebirge, das nicht nur ein geographisches Hindernis darstellt, sondern auch eine Wetter- und Klimascheide ist.
Die Krim
Während nördlich der Berge eher gemäßigte Klimabedingungen herrschen und vor allem die Winter deutlich kälter sind, herrscht südlich des Krimgebirges mediterranes Klima, in dem Südfrüchte und auch Weinstöcke sehr gut gedeihen. Die höchsten Erhebungen des Krimgebirges sind der Roman Kosch (1.545 m), der Tschatyrdag (1.527 m) und der Lapata (1.406 m). Hier bilden sich zahlreiche Flüsse wie die Alma, der Belbek, die Tschorna und die zwei Quellflüsse des Salhyr, des mit 232 km längsten Flusses der Krim. Der höchste Wasserfall der Ukraine, der Utschan-Su-Wasserfall liegt ebenfalls im Krimgebirge. Am Südzipfel der Krim befindet sich die Hafenstadt Sewastopol, weitere bekannte Urlaubsorte sind Jalta, Hursuf, Aluschta, Bachtschyssaraj, Feodossija und Sudak. Eine Touristenattraktion ist die längste Trolleybuslinie der Welt, sie wird von der Gesellschaft Krymskyj trolejbus betrieben und verkehrt zwischen Jalta, Aluschta und Simferopol. Sie führt unter anderem über das Krimgebirge mit Ausblicken auf das Meer. Nikita Chrustschow machte 1964 die überwiegend von Russen bewohnte Krim der Ukraine zum Geschenk. Nach der Revolution und dem Umsturz in Kiew gibt es separatistische Bewegungen, die die Rückkehr der Krim nach Russland fordern. Die Lage auf der Insel bleibt daher gespannt. Im Zuge der Auflösung der Sowjetunion wurde die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik am 24. August 1991 in den bestehenden Grenzen und damit das Gebiet der Krim zum unabhängigen ukrainischen Staat.

Sonntag, 23. Februar 2014

Krasnodar ist das Zentrum im Nordkaukasus

Kathedrale von Krasnodar

Krasnodar liegt im Nordkaukasus zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer. Die Stadt wird auch als die südliche Hauptstadt Russlands bezeichnet. Krasnodar ist das historische Zentrum der Kuban Region und administrative Zentrum der Region Krasnodar krai. Krasnodar ist ein Industriestandort und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die südliche Stadtgrenze wird vom Fluss Kuban markiert.

In den 1990er Jahren konnte Kransodar seine Position als Industriezentrum ausbauen, Ende des Jahrzehnts überholte es das benachbarte Rostow am Don bezüglich der Industrieproduktion und wurde der größte Industriestandort im Nordkaukasus. Die Stadt ist ein kulturelles Zentrum und verfügt über mehrere Theater, Bibliotheken und Museen, sowie über ein breites Angebot von Hochschulen. Sie ist außerdem Standort der größten landwirtschaftlichen Universität Russlands.

Region Krasnodar (Kuban)

Region Krasnodar beherbergt zudem die nördlichsten Subtropen Europas. Die Schwarzmeerküste ist ein klimatischer und landschaftlicher Traum, wo beliebte Badeorte direkt neben steilen Berggipfeln liegen, auf denen man bis in den Sommer Wintersport betreiben kann. Dieses Nebeneinander von Bergen und Meer macht die Region Krasnodar einzigartig.

Der Fussball-Club FK Krasnodar spielt in der ersten russischen Liga und war schon mehrfach Teilnehemer in der Euro League.

Weblinks:

Die russische Schwarzmeerküste: Unterwegs zwischen Sotschi und Anapa
Die russische Schwarzmeerküste: Unterwegs zwischen Sotschi und Anapa
von Andreas Sternfeldt

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Sonntag, 16. Februar 2014

Krasnaja Poljana - die schöne Lichtung

Krasnaja Poljana
Krasnaja Poljana - was soviel heisst wie »schöne Lichtung« - ist ein Gebirgsdorf in der Region Krasnodar (Russland). Der beschauliche Ort liegt etwa 40 Kilometer Luftlinie ostnordöstlich des Zentrums der Schwarzmeerstadt Sotschi auf etwa 600 m Höhe im Tal der Msymta. Wegen seiner landschaftlichen Ähnlichkeit mit dem schweizerischen Kanton Tessin, den vorhandenen Seen und Bergen, wird das Gebiet Sotschi/Krasnaja Poljana auch die „russische Schweiz“ genannt. Er ist umgeben von den Bergen des Kaukasus, die hier Höhen von über 3000 m (Tschugusch 3238 m, Pseaschcha 3257 m, Zachwoa 3345 m) erreichen und teilweise vergletschert sind. Die Berggegend von Krasnaja Poljana eignet sich ideal für den Skisport. Dort liegt natürlicher Schnee und es herrschen leichte Minusgrade. Im Sommer ist Krasnaja Poljana ein gefragtes Wander- und Tourengebiet mit alpinem Charakter. Der Ort liegt zwischen zwei zusammen über 400.000 Hektar großen Naturschutzgebieten: dem Kaukasus-Naturreservat in den Hochlagen des Gebirges und dem Sotschier Nationalpark in Richtung Schwarzmeerküste.
Krasnaja Poljana wurde in den letzten Jahren mit Milliarden-Investitionen zum exklusiven Wintersport-Resort ausgebaut. Dort werden die Schneesport-Wettbewerbe der an Sotschi vergebenen Olympischen Winterspiele 2014 ausgetragen. Das Wintersport-Zentrum Krasnaja Poljana soll nach dem Willen des damaligen russischen Ministerpräsidenten und jetzigen Präsidenten Putin zum „Schaufenster des neuen Russland“ werden, d. h. exklusiv und „in jeder Beziehung Weltspitze“.