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Samstag, 18. Juni 2022

Altstadt Graz ist eine Stadt mit einzigartigen Baustilen

Historische Altstadt von Graz mit Uhrturm am Schloßberg

Die Altstadt von Graz gehort zu den größten und schönsten geschlossenen historischen Zentren Mitteleuropas. Die Altstadt wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. In der Altstadt haben sich seit dem Mittelalter einzigartige Baustile aus der Gotik, Barock, Renaissance, Jugendstil gut bewahrt.

Am besten lässt sich die Stadt „von oben“ kennenlernen. Auf den Schlossberg hinauf führen ein Lift, eine Bahn, ein Spazierweg und Stufen. Oben auf dem Schloßberg steht der Uhrturm, das Wahrzeichen der Hauptstadt im Grünen Herz Österreichs. Eine herrliche 360-Grad-Rundumsicht mit Blick auf die roten Dächer der Stadt belohnt für den Aufstieg.

Historische Altstadt von Graz mit Uhrturm am Schloßberg

»Gräz ist eine der schönsten großen Gegenden, die ich bis jetzt gesehen habe; die Berge rund umher geben die herrlichsten Aussichten, und müssen in der schönen Jahrszeit eine vortreffliche Wirkung tun. Das Schloß, auf einem ziemlich hohen Berge, sieht man sehr weit: und von demselben hat man rund umher den Anblick der schön bebaueten Landschaft, die durch Flüsse und Berge und eine Menge Dörfer herrlich gruppiert ist.«

Johann Gottfried Seume, »Spaziergang nach Syrakus«

Wieder unten in der Stadt, lohnt ein Spaziergang in den Gassen quer durch Mittelalter, Renaissance und Barock, ein Besuch der Kirchen und ein Blick in die stillen Ecken und verträumten Innenhöfe. Die UNESCO hat die Altstadt im Jahr 1999 mit dem Titel "Weltkulturerbe" ausgezeichnet.

Aber Graz ist darüber hinaus auch Kulturstadt mit unzähligen Museen, der Oper, dem modernen Kunsthaus - die Grazer nennen es liebevoll „friendly alien“. Oder auch der Murinsel, gleich daneben. Sie wurde eigens geschaffen, als Graz 2003 Kulturhauptstadt war. Die Stahlinsel beherbergt ein Café und ein kleines Kletterparadies für Kinder. Oder besuchen Sie eine der vielen Kleinkunstbühnen.

Seit dem Jahr 2003 trägt die Landeshauptstadt der Steiermark Graz als erste Stadt Österreichs den Titel "Kulturstadt Europas". Das die Wahl auf Graz fiel, ist nicht verwunderlich, denn Graz hat immer schon großen Wert auf Kultur und Architektur gelegt. Der Fluss, die einzigartige Altstadt und mitten drin ein Berg, das kennzeichnet Graz.

Außerdem trägt Graz als erste Stadt Österreichs den Titel: "UNESCO City of Design". Im Jahr 2011 hat die UNESCO die Aufnahme der Stadt Graz in das internationale Netzwerk der "Creative Cities" bekannt gegeben. Damit zählt die Stadt nun offiziell zu den besonders zukunftsorientierten Orten und Metropolen.

Weblinks:

Grazer Schloßberg - Beliebtes Ausflugsziel - Stadt Graz.at

Altstadt Granz - www.steiermark.com

Sehenswürdigkeiten in Graz - www.graztourismus.at

Samstag, 28. Mai 2022

Warschau - eine vielseitige Metropole mit einer schönen Altstadt



Die polnische Hauptstadt am Ufer der Weichsel, eines der bedeutendsten Handelszentren Ost- und Mitteleuropas, wartet mit einer Fülle an historischen Bauwerken und bedeutenden Museen auf. Warschau iszt nach dem Zweiten Weltkrieg auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt.

18 Bezirke bilden das Stadtgebiet Warschaus. Besonders interessant ist die Innenstadt von Warschau. Das historische Zentrum liegt am linken Weichselufer auf einer Anhöhe, welche sich bis zu 30 Meter über den Fluss erhebt. Ab dem 16. Jahrhundert dehnte sich Warschau auf die rechte Uferseite – das Praga – aus. Von hier ergeben sich romantische Blicke auf die Altstadt.

Die Altstadt wurde 1980 von der UNESCO in die Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde. Der Altstadtplatz ist die Wiege der Metropole. Er entstand im 13. Jahrhundert rund um eine masowische Fürstenburg. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurden die historischen Gebäude zwischen 1949 und 1955 originalgetreu wieder aufgebaut.

In den Räumen des prachtvollen Königsschlosses befinden sich heute bedeutende Kunstsammlungen. Imposante Kirchen wie die stattliche Johanneskathedrale aus dem 15. Jahrhundert und die im 17. Jahrhundert erbaute Jesuitenkirche prägen die Silhouette des Viertels. Zum Genießen ist die einzigartige historische Atmosphäre des Altstadtplatzes in einem der vielen gemütlichen Cafés.
Rund 500 Meter von der Altstadt entfernt lädt der barocke Krasinski Palast – der Palast der Republik – in ein renommiertes Kunstmuseum ein.

Das Schloss der Magnatenfamilie Krasinski birgt Sammlungen mit Meisterwerken von unter anderem Dürer, Rubens, Rembrandt und Correggio. Das höchste Gebäude Polens und zugleich ein Wahrzeichen der Hauptstadt ist der 231 Meter hohe klassizistische Kultur- und Wissenschaftspalast – auch „Stalinstachel“ genannt – auf dem Paradeplatz in Neustadt. Das beeindruckende Bauwerk im Zentrum Warschaus ist umgeben von modernen Geschäftshäusern und der Universität. Heute ist der Kulturpalast ein viel besuchtes Kulturzentrum mit Theatern und Museen. Vom Panorama-Restaurant und der Aussichtsplattform in 114 Meter Höhe besitzen Sie atemberaubende Blicke über die markante Skyline von Warschau.

Kaum ein Besucher versäumt es, während seiner Städtereise in Warschau das Geburtshaus von Maria Sklodowska Curie, der Nobelpreisträgerin für Chemie und Physik, zu besuchen. In dem Haus in Neustadt präsentiert heute das Marie Curie Museum Fotografien, Briefe, persönliche Gegenstände und zahlreiche Filme über die Entdeckerin der radioaktiven Elemente Polonium und Radium.

Eine Reise in die polnische Hauptstadt ist ein faszinierendes Erlebnis.

Weblink:

Urlaub in Warschau - www.expedia.de

Mittwoch, 25. Juli 2018

Bregenz - Kulturstadt am Bodensee

Bregenz liegt im Vier-Ländereck Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein und ist die Landeshauptstadt von Vorarlberg. Hauptstadt des Bundeslandes Vorarlberg, inmitten der idyllischen Landschaft mit der schier endlosen Wasserfläche des Bodensees und den schneebedeckten Schweizer und Österreichischen Alpengipfeln. Bregenz ist Österreichs Kultur- und Erholungspunkt direkt am Bodensee.

2.000 Jahre ist die Stadt schon alt, die Brigantier und Römer haben hier gesiedelt. Der mittelalterliche Kern mit dem barocken Zwiebelturm thront noch heute über der Stadt.

Bregenz, als Landeshauptstadt am Bodensee, bietet eine Reihe an Sehenswürdigkeiten. Historische Bauten, traditionelle Wahrzeichen sowie moderne Architektur zeigen Bregenz in all seinen Facetten. Sehenswert ist der historische Altstadtkern von Bregenz mit seinem Fachwerk-Rathaus und dem barocken Zwiebelturm.

Die Evangelische Kirche St. Stephan wurde um 1180 erbaut und steht dirket neben dem Münster "Unserer Lieben Frau". Das Alte Rathaus wurde im Jahre 1422 ursprünglich gotisch erbaut und befindet sich neben dem Neuen Rathaus.

Zur einen Seite der Bodensee, zur anderen die Berge, hier der entspannte Rhythmus einer Kleinstadt mit 28.000 Einwohnern, dort das lebendige Kulturangebot von internationalem Rang. Diese Mischung, dieses besondere Flair prägt die Vorarlberger Landeshauptstadt.

Mit der Seilbahn ging es hoch zum "Pfänder" auf 1.064 m. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick auf den Bodensee und das Dreiländereck Österreich, Deutschland und die Schweiz mit dem Säntis-Berg.

Bregenz hat zu jeder Jahreszeit viel zu bieten. Ihren Gästen bietet sie – nicht nur auf der Seebühne – beste Aussichten und eine Kulisse, die Lust auf Mehr macht: Rad fahren, wandern, baden, eine Bootstour, einen Einkaufsbummel, Konzerte, Museen, Galerien etc.

Weblinks:



Blog-Artikel:

Bregenzer Festspiele

Samstag, 30. Juni 2018

St. Petersburg - die Stadt Zar Peters des Großen

St. Petersburg

St. Petersburg liegt im Nordwesten Russlands am Ostende des Finnischen Meerbusens - dort, wo die Newa in den Finnischen Meerbusen mündet. Es ist die nördlichste Millionenstadt der Welt. Die Stadt St. Petersburg trägt voller Stolz wieder den Namen ihres herrschaftlichen Gründers: Zar Peter der Große.

Die Stadt an der Newa versprüht den imperialen Glanz des Zarenreiches. Die historische Innenstadt mit 2.300 Palästen, Prunkbauten und Schlössern ist seit 1991 als Weltkulturerbe der UNESCO. In dieser Vielfalt ist St. Petersburg weltweit nur noch mit der Lagunenstadt Venedig vergleichbar. »Venedig des Nordens« wird die Stadt daher auch genannt.

St. Petersburg

Die Stadt geht auf die Gründung des Zaren Peter des Großen zurück, der sein Land dem Westen öffnen wollte. Der geltungssüchtige Zar wollte hier ein Fenster zum Westen öffnen. Die Peter-Paul-Festung ist der Geburtsort der Stadt. Peter der Große und seine Nachfolger wollten mit St. Petersburg unbedingt die schönste Stadt des Landes schaffen.


St. Petersburg ist am Wasser gebaut und das Wasser ist ihr eigentliches Element. Die Metropole auf dem Wasser entfaltet vor allem im Sommer ihre Schönheit. In der Zeit der Sommersonnenwende umhüllt weißes Licht St. Petersburg. Dann lohnt sich ein Besuch des Newa-Ufers, wo im Sommer allnächtlich zwischen 2 und 5 Uhr die Brücken hochgeklappt werden, um den Schiffsverkehr passieren zu lassen – während den Weissen Nächten ein beliebtes Spektakel, das sich Touristen nicht entgehen lassen sollten.

Sankt Petersburg ist eine Stadt reich an Kultur, in der Kunstsammlungen, Theater, Literatur, Ballett und Musik Weltgeltung besitzen. Die Stadt weist nach eigenen Angaben 221 Museen auf. Darüber hinaus gibt es 45 Galerien und Ausstellungshallen sowie 80 Kulturhäuser.

Das Prunkmuseum Eremitage am Ufer der Newa gelegen, ist mit drei bis vier Millionen Besuchern im Jahr der bestbesuchte und wohl international wichtigste Ausstellungskomplex. Sie gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Sie beherbergt eine immens große Sammlung der europäischen bildenden Kunst bis 1917 sowie die weltweit größte Juwelensammlung. Das Museum nimmt fünf Bauten in Anspruch mit einer Gesamtausstellungsfläche von 57.475 m² und einer Lagerfläche von 45.000 m². Der Winterpalast, in dem sich ein Großteil der Sammlung befindet, ist dabei eine eigene Sehenswürdigkeit.

Sankt Petersburg ist einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Hierzu wurde in der Stadt das neue Krestowski-Stadion errichtet, das ebenfalls für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 genutzt wurde. Das kreisrunde Stadion bietet Platz für 68.134 Zuschauer. Die Spielstätte entstand auf der Krestowski-Insel an dem Standort des alten Kirow-Stadions, das 2006 abgerissen wurde, um Platz für den Neubau zu schaffen.

Literatur:

St. Petersburg MM-City: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
St. Petersburg MM-City: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
von Marcus X. Schmid

Vis a Vis Reiseführer Sankt Petersburg
Vis a Vis Reiseführer Sankt Petersburg
von Christopher Rice, Melanie Rice und Demetrio Carrasco

St. Petersburg
St. Petersburg
von Otto Luthardt (Autor) und Max Galli (Fotograf)


Weblinks:

Sankt-Petersburg-Stadion - Wikipedia.org

Fussball-Weltmeisterschaft 2018 - Wikipedia.org


WM-Spielorte:

Samara - die kulturstadt an der Wolga

Nischni Nowgorod - ein kulturelles Zentrum Russlands

Kasan - das Zentrum des Islam in Russland

Moskau - die rote Stadt


Donnerstag, 14. Juni 2018

Moskau - die rote Stadt

Der Kreml am Moskwa Ufer

Moskau ist das politische, wissenschaftliche, geschichtliche, architektonische und geschäftliche Zentrum Russlands. In dieser zehn Millionen Einwohner zählenden Stadt finden sich Tradition und Moderne Seite an Seite. Moskau ist eine Millionenmetropole, weltoffen und modern, aber zugleich streng und traditionell.


Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören der Rote Platz und der Kreml am Ufer der Moskwa, die neun Kuppeln der St. Basilius-Kathedrale und das Lenin-Mausoleum - historische Stätten in Moskau, die man nicht versäumen darf.

Roter Platz

Weitere Symbole aus der prächtigen und schrecklichen Vergangenheit Moskaus sind die jahrhundertealten Festungen, Museen und Kathedralen und die sehr schön gestalteten Stationen die Metro. Den berühmten Gorki-Park zieren im Winter schöne Eisskulpturen und im Sommer wird der Park zu einem beliebten Vergnügungspark mit Fahrgeschäften und Konzerten.


Moskau wird einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sein. Dabei ist die Stadt als einzige mit zwei Stadien vorgesehen. Hierzu sind das im Umbau befindliche Olympiastadion Luschniki und die 2014 errichtete Otkrytije Arena, die ebenfalls für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 genutzt wird, als Spielstätten vorgesehen.

Das „Luschniki“-Stadion ist das größte Stadion des Landes. Es kann bis zu 81.000 Zuschauer annehmen. Darin gibt es 102 Logen für die Ehrengäste, 2.000 Plätze für Pressevertreter und 300 Plätze für Menschen mit Behinderungen. Für die Rekonstruktion des Stadions wurde 24 Milliarden Euro ausgegeben. In dem für Olympia 1980 gebauten Stadion soll auch das Finale stattfinden.

Die „Otkrytije-Arena“ hat eine Kapazität von 45 360 Plätzen. Dieses Stadion ist das Heimstadion der Fußballmannschaft „Spartak“ (Moskau). Entsprechend den Anforderungen der FIFA und der UEFA, darf das Stadion bei offiziellen Spielen der internationalen Turniere zwischen den Vereinen und den Nationalmannschaften seinen Sponsor-Name nicht tragen und wird währen der WM neutral „Spartak-Stadion“ heißen.


Weblinks:

Fussball WM 2018: Spielorte und Stadien - www.wm-2018-fussball.de

Olympiastadion Luschniki - Wikipedia.org

Fussball-Weltmeisterschaft 2018 - Wikipedia.org

WM 2018 in Russland - Die teuerste Fußball-WM der Geschichte - www.sueddeutsche.de


WM-Spielorte:

St. Petersburg - die Stadt Zar Peters des Großen

Nischni Nowgorod - ein kulturelles Zentrum Russlands

Kasan - das Zentrum des Islam in Russland


Samstag, 21. April 2018

Hongkong - die ehemalige britische Kronkolonie

Hongkong

Hongkong ist eine etwa 50 Kilometer östlich von Macau gelegene Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China. Hongkong ist eine ehemalige britische Kronkolonie. Bis 1999 war Hongkong eine britische Kolonie. Hongkong heißt übersetzt "duftender Hafen". Das einstige Fischerdorf an der Südküste Chinas ist schon ... Hongkong war ehemals britische Kolonie und ist jetzt eine Megametropole Chinas.

Hongkong liegt an der Mündung des Perlflusses in das südchinesische Meer. Das Gebiet Hongkongs erstreckt sich über eine sehr unregelmäßig geformte Halbinsel sowie 263 Inseln, von denen die wichtigsten Lantau Island (147,2 km²), Hong Kong Island (78,6 km²), Chek Lap Kok (13,81 km²) sind.




Gemäß der "Sino-British Joint Declaration", im Rahmen des von Deng Xiaoping entwickelten Prinzips "Ein Land, zwei Systeme", bleibt das demokratisch-marktwirtschaftliche System Hongkongs mindestens 50 Jahre neben dem autoritären sozialistischen System der Volksrepublik China bestehen, so dass Hongkongs Rolle als eines der Finanzzentren Asiens gesichert bleibt.





Literatur:

Lonely Planet Reiseführer Hongkong
Lonely Planet Reiseführer Hongkong
von Piera Chen und Chung Wah Chow


Videos:

Hongkong - Stadt am Meer - ARTE - YouTube

Weltstadt Hongkong Doku - Doku Planet - YouTube


Samstag, 14. April 2018

Shenzhen - die moderne Wirtschaftsmetropole in Guandong

Shenzhen

Shenzhen liegt im Süden der Provinz Guangdong und grenzt südlich an die Sonderverwaltungszone Hongkong. Die Stadt gilt aufgrund ihres Status als Sonderwirtschaftszone als eine bedeutende Stadt für ausländische Investitionen und ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. Shenzen gilt als die Stadt der Wolkenkratzer.

Der Name der Stadt taucht zum ersten Mal während der Ming-Dynastie 1410 auf. Damals war das Gebiet von unzähligen Flüssen und Bächen durchkreuzt, die zur Entwässerung der Reisfelder dienten. Die Leute bezeichneten diese Entwässerungsgräben als „zhèn (圳)“

Shennan-Zhong-Straße, der Bahnhof, die Lo Wu Commercial City, das Convention & Exhibition Center, der Stadtpark, das Dongmen-Einkaufsviertel, das Shenzhen-Rathaus, der Freizeitpark „Window of the World“


Insgesamt gibt es in Shenzhen 30 Gebäude, die höher als 200 Meter sind. Sie bilden insbesondere nachts mit den weiteren Gebäuden der Stadt eine imposante Skyline. Höchstes Gebäude der Stadt ist mit 442 Metern der im Jahre 2011 eröffnete Kingkey 100. Das derzeit zweithöchste Gebäude Shun Hing Square bietet auf einer Höhe von etwa 300 Metern eine öffentlich zugängliche Etage mit 360° Aussicht über Shenzhen. Zurzeit wird in Shenzhen am zukünftig zweithöchsten Gebäude der Welt gearbeitet, dem Pingan International Finance Center (siehe Liste der höchsten Wolkenkratzer).

Das Shenzen-Museum informiert über die Stadtgeschichte und Kultur.

Samstag, 7. April 2018

Guangzhou - die größte Stadt im Perlflussdelta

Guangzhou

Guangzhou - das frühere Kanton - ist eine Stadt im Süden der Volksrepublik China und Hauptstadt der Provinz Guangdong sowie ein bedeutender Industrie- und Handelsstandort. Guangzhou ist eine moderne Millionen-Metropole mit einer beeindruckenden Skyline aus Hochhäusern. Guangzhou wird auch Yangcheng (Stadt der Ziegen) oder Suicheng (Stadt der Reisähren) genannt. Die Region wird auch als „Fabrik der Welt“ bezeichnet.

Guangzhou ist die größte Stadt im Perlflussdelta, einer der größten zusammenhängenden Stadtlandschaften weltweit. Das Perlflussdelta im Süden Chinas gehört zu den wirtschaftlich dynamischsten Regionen der Welt. Zum Perlfluss-Delta gehören neben Guangzhou unter anderem die Millionenstädte Hongkong, Shenzhen, Dongguan, Foshan, Jiangmen, Huizhou, Zhongshan und Zhuhai. Insgesamt wohnen hier auf einer Fläche, die in etwa der von Baden-Württemberg entspricht, über 100 Millionen Menschen.

Zehn offizielle Stadtbezirke, zwei kreisfreie Städte und über elf Millionen Einwohner: Das im südchinesischen Perlflussdelta gelegene Guangzhou hat längst die alten Stadtgrenzen gesprengt und ist in den letzten 30 Jahren immer weiter gewachsen. Mittlerweile gehört Guangzhou zu den größten und wirtschaftlich bedeutendsten Megastädten weltweit.


Das Wahrzeichen der Stadt ist eine Statue mit fünf Ziegen. Zu den Sehenswürdgkeiten von Guangzhou gehören die Museen und das Opernhaus.

Guangzhou

Die Stadt besitzt über 30 öffentliche Museen mit zum Teil internationaler Bedeutung, wie zum Beispiel das Museum des Mausoleums des Königs von Nanyue, welches zugleich eines der offiziellen Denkmäler der Volksrepublik China ist, oder das Guangzhou Museum of Art.

2010 wurde das von Zaha Hadid entworfene Opernhaus Guangzhou am Perlfluss eröffnet. Im selben Jahr eröffnete auch der gegenüberliegende Neubau des Guangdong Museums.

Seit 2002 veranstaltet das Guangdong Museum of Art die Guangzhou-Triennale für moderne und zeitgenössische Kunst. Auf der 55. Biennale von Venedig organisierte das Museum mit 'Voice of the unseen' die bisher größte außerhalb Chinas gezeigte Schau unabhängiger chinesischer Kunst.

Zu empfehlen ist ein Fahrt mit dem Boot im Perlflussdelta.

Weblink:

Guangzhou: Stadtlandschaft mit vielen Facetten - scinexx


Video:

China Reiseführer: Guangzhou - YouTube


Literatur:

Snapshot Guangzhou: Der gnadenlos subjektive Reiseführer
Snapshot Guangzhou: Der gnadenlos subjektive Reiseführer
von Venjin He


Guangzhou - Heart of the South: Tour Guide to the Southern Capital
von Lindsey J Bard

Samstag, 3. Februar 2018

Phnom Penh - die Hauptstadt Kambodschas

Phnom Penh

Phnom Penh ist die Hauptstadt Kambodschas. Die Stadt am Mekong Fluss ist zugleich das kulturelle Zentrum und verfügt daher über eine große kulturelle Vielfalt.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Phnom Penh gehören der Königspalast, das Nationalmuseum, die Anlage Wat Ounalom, die Promenade Sisowath Quai und der Zentralmarkt.

Phnom Penh Königspalast

Die zentral gelegenen Palastanlagen gehören seit langem zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Phnom Penh. Direkt neben dem Gelände des Königspalastes befindet sich das Nationalmuseum des Landes Kambodscha. Es wurde bereits im Jahre 1917 eröffnet, damals zu Ehren von König Sisowath.

Wat Ounalom liegt etwa 300m nördlich vom Nationalmuseum und 600m vom Königspalast entfernt. Die Wat (religiöse Anlage) wurde bereits im Jahr 1443 gegründet und gilt heute als die wichtigste Wat von Phnom Penh sowie als das Zentrum des Buddhismus von ganz Cambodia. Unter der Herrschaft der Roten Khmer wurde die Pagode beschädigt, allerdings wieder ansehnlich restauriert.

Die Promenade Sisowath Quai am Westufer des Tonle Sap River, einem Seitenarm des Mekong Rivers. Dieser Streifen fungiert als Verbindungselement verschiedener weiterer Sehenswürdigkeiten der Stadt, darunter der Königspalast, die Silberpagode, das Nationalmuseum, Wat Ounalom, zahlreiche Boutiquen, Restaurants, Cafés, Galerien, Shops, Wat Phnom und vieles mehr.

Phnom Penh ist bekannt für seine Märke und Markthallen. Das Central Market Bauwerk, welches in den Jahren 1935 bis 1937 im Art Déco Stil errichtet wurde, entstammt der Feder des französischen Architekten Louis Chauchon. Es besticht nicht nur durch sein markantes Äußeres, sondern auch durch das lebhafte Treiben der Anbieter und Besucher auf der Suche nach einem guten Geschäft inmitten einer Vielfalt verschiedenster Produkte.

Phnom Penh
,
Nördlich vom Zentralmarkt befindet sich die Wat Phnom, der wohl bekannteste buddhistische Tempel  von Phnom Penh. Nicht nur der Tempel selbst, sondern die gesamte Anlage gilt unter Besuchern und einheimischen gleichermaßen als sehenswert.

Die Hauptstadt bietet Urlaubern neben zahlreichen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten auch ein turbulentes Nachtleben.

Weblink:

Phnom Penh - www.kambodscha-reisefuehrer.de


Blog-Artikel:

Hội An - die alte Handelsstadt an der Küste

Đà Nẵng ist eine Großstadt in Zentralvietnam

Nha Trang - das touristische Zentrum Vietnams

Huế - Vietnams alte Hauptstadt

Angkor Wat - die bekannteste Tempelanlage der Welt

Kep - ein beliebtestes Seebad in Kambodscha

Sihanoukville - ein beliebtes Erholungsziel


Literatur:

Stefan Loose Reiseführer Kambodscha: mit Reiseatlas
Stefan Loose Reiseführer Kambodscha: mit Reiseatlas

von Marion Meyers und Andrea Markand





Samstag, 23. Dezember 2017

Karatschi - eine der größten Städte der Welt

Karatschi Innenstadt

Karatschi ist eine der größten Städte der Welt. Karatschi liegt am westlichen Rand des Mündungsdeltas des Indus in das Arabische Meer in einer Ebene, die von Hügeln an den westlichen und nördlichen Grenzen der städtischen Agglomeration umgeben ist, durchschnittlich 22 Meter über dem Meeresspiegel.

Die Stadt ist Wirtschafts-, Handels- und Produktionszentrum, Verkehrsknoten, Kulturzentrum mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Museen, Galerien und Baudenkmälern sowie der größte Hafen des Landes. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten ist Mazar-e-Quaid, das Mausoleum des Begründers von Pakistan, Mohammed Ali Jinnah (1876–1948), der in der Stadt geboren wurde und dort auch begraben ist.

Eine der wichtigsten touristischen Sehenswürdigkeiten der Stadt ist Mazar-e-Quaid, das Mausoleum des Begründers von Pakistan, Mohammed Ali Jinnah (1876–1948). Das Gebäude wurde in den 1960er Jahren aus weißem Marmor gebaut. Aus dem umgebenden Park wird das Mausoleum in der Nacht mit starken Scheinwerfern angestrahlt. Zu besonderen Anlässen werden dort Zeremonien abgehalten. Auch besuchen zahlreiche Staatsgäste aus dem Ausland diesen Ort. Dreimal täglich findet eine Wachablösung statt.

Die Masjid-e-Tooba ist eine weitere Attraktion. Die 1969 aus weißem Marmor errichtete Moschee hat einen Durchmesser von 72 Metern und besitzt ein Minarett mit einer Höhe von 70 Metern. Das Dach ruht auf einer niedrigen Außenwand ohne zentrale Stützpfeiler. Die zentrale Gebetshalle hat eine Kapazität von 5.000 Personen.

Karatschi

Alte Gebäude wie die Wazir Villa und Hindu Gymkhana sind ebenso touristische Attraktionen. Bekannte Kirchen sind die St. Patrick's Cathedral, das St. Joseph's Convent, die St. Anthony's Church und die Trinity Church. Die Frere Hall, Denso Hall und Khaliqdina Hall sind eine Gruppe alter Gebäude mit interessanter Architektur und Geschichte.

Die Frere Hall wurde 1865 zu Ehren von Henry Bartle Edward Frere (1815–1884) im britischen Kolonialstil erbaut. Frere war ein Förderer der wirtschaftlichen Entwicklung Karatschis und ließ den Hafen erweitern. Das Gebäude steht im Zentrum der Stadt nahe der US-amerikanischen Botschaft und dem Hotel Marriott.

Der Merewether Memorial Tower entstand zwischen 1884 und 1892. Das Denkmal befindet sich nahe der I. I. Chundrigar Road und M. A. Jinnah Road und trägt den Namen von General William L. Merewether, „Commissioner-in-Sindh“ zwischen 1868 und 1877.

Das Jehangir Kothari Parade befindet sich am Strand von Clifton. Das terrassenförmige Gebäude im Stil der Kolonialzeit trägt den Namen von Jehangir H. Kothari, einem Förderer der Entwicklung von Freizeiteinrichtungen in Karatschi. Die Grundsteinlegung erfolgte vom Gouverneur von Bombay, George Lloyd, am 10. Februar 1919 und die Eröffnung von Lady Lloyd am 5. Januar 1920. Der nach ihr benannte Lady Lloyd Pier wurde am 21. März 1921 eröffnet. 1923 war das Bauensemble mit der Eröffnung des Jehangir Kothari Pavilion fertiggestellt.

Einzigartig sind die unzähligen Grabmäler des Chaukhandi-Gräberfeldes östlich von Karatschi. Obwohl sie zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert entstanden, zeigen sie keinerlei Ähnlichkeit zur Mogul-Architektur. Die Steinmetzarbeiten zeigen vielmehr typisch sindhische, wahrscheinlich auf vorislamische Zeit zurückgehende Motive wie Blumen.

Das Nationalmuseum, das Mohatta-Palastmuseum, das Pakistanische Luftwaffenmuseum und das Pakistanische Marinemuseum katalogisieren die Geschichte des heutigen Pakistans und Südasiens.

Das Nationalmuseum beherbergt zahlreiche Ausstellungsstücke der Induskultur wie auch Gebrauchs- und Kunstgegenstände über die buddhistische und islamische Kultur. Herausragend sind beispielsweise Skulpturen der buddhistischen Gandhara-Kultur (um 500 v. Chr.). Die Geschichte des Landes seit 1947 ist in Bild- und Textdokumenten erfahrbar.

Weitere bedeutende Museen Karatschis sind das Mazar-e-Quaid-Museum, das Aga Khan-Museum und das Karachi Expo Centre.



Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Basare, zahlreiche Moscheen und Museen.

Samstag, 19. November 2016

Toronto - die größte Stadt Kanadas

Toronto Silhouette

Die kanadische Metropole Toronto ist mit 2,6 Millionen Einwohnern die größte Stadt Kanadas und die Hauptstadt der Provinz Ontario. Die Millionenstadt liegt im Golden Horseshoe - dem Goldenen Hufeisen - einer Region mit über 8,1 Millionen Einwohnern, die sich halbkreisförmig um das westliche Ende des Ontariosees bis zu den Niagarafällen erstreckt.



Die Stadt liegt am Ontariosee, der flächenmäßig kleinste der fünf Großen Seen Nordamerikas, die miteinander durch Flussläufe verbunden sind. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören der CN Tower, der St. Lawrence Market, das Royal Ontario Museum (ROM),die Art Gallery of Ontario (AGO), der Toronto Island Park, der High Park und das Ripley's Aquarium Of Canada.

Toronto ist die Finanzkapitale Kanadas, deren Silhouette schon von weit her sichtbar ist. Bekannt ist Toronto für seine Wolkenkratzer und die Downtown. Die Wolkenkratzer sind das Wahrzeichen der Stadt am Ontariosee. Der Stadtkern besteht vor allem aus hohen Bauwerken.

In der Metropolraum "Greater Toronto Area" gibt es nahezu 2.000 Gebäude, die 30 Meter übersteigen; damit besitzt Toronto nach New York City die zweithöchste Anzahl an Hochhäusern auf dem nordamerikanischen Kontinent. Allein in Downtown Toronto gibt es über 100 Wolkenkratzer, die höher sind als 100 Meter. Der höchste Wolkenkratzer Torontos ist mit 298 Metern der First Canadian Place an der Ecke King Street und Bay Street. Bekannte Gebäude sind der CN Tower und das Rogers Centre. Der CN Tower ist ein absolutes Muss für Toronto Besucher - vor allem bei Sonnenuntergang.


Torontos Architektur-Tradition setzte Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Viele der führenden Architekten haben in Toronto Bauwerke gestaltet, wie bspw. der aus Toronto stammende Frank Gehry, Daniel Libeskind, Norman Foster, Will Alsop, Ieoh Ming Pei, Ludwig Mies van der Rohe und Santiago Calatrava. Einige architektonische Stile wurden in Toronto entwickelt, wie der sogenannte "Bay-and-Gable-Stil". Dabei handelt es sich um sehr schmale, teilweise nur sechs Meter breite, halb freistehende Reihenhäuser aus rotem Backstein.

Die »Art Gallery of Ontario« (AGO) befindet sich in einem architektonisch sehr schönen Gebäude und beherbergt interessante, hochkarätige Ausstellungen. Im Vergleich zu anderen Museen der Stadt beinahe unscheinbar von außen, aber unschlagbar beeindruckend im Inneren. Neben den Dauerausstellungen gibt es viele spannende Sonderausstellungen.

Toronto ist eine pulsierende Stadt mit ausgedehntem Nachtleben und gilt daher als die Stadt, die niemals schläft. Lohnenswert ist das Eintauchen in das Nachtleben der Stadt allemal.




Samstag, 12. November 2016

Montréal - die Stadt am St. Lorenz-Strom

Skyline von Montreal

Montréal ist eine Millionenstadt in Kanada mit einer imposanten Skyline. Die kosmopolitische Stadt der Provinz Quebec liegt im Südwesten der Provinz Québec auf der Île de Montréal, der größten Insel im Hochelaga-Archipel, die vom Sankt-Lorenz-Strom und von Mündungsarmen des Ottawa umflossen wird. Das Stadtbild wird vom Mont Royal geprägt, einem 233 Meter hohen Hügelzug vulkanischen Ursprungs im Zentrum der Insel, von dem sich der Name der Stadt ableitet.

Der Name der Stadt Montreal leitet sich vom Mont Royal (französisch: „königlicher Berg“) ab. Namensgeber war Jacques Cartier, der 1535 den markanten Hügelzug auf der Insel entdeckte und ihn zu Ehren von König François I. benannte.


Das Stadtbild ist eine bunte architektonische Mixtur - vom Nebeneinander einer Vielzahl historischer und moderner Baustile geprägt, wobei die französische, die britische und die amerikanische Architektur-Tradition aufeinandertreffen.

Mehr als anderthalb Jahrhunderte lang war Montreal das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Aus diesem Grund gehören nicht nur Wohnhäuser und Geschäftsbauten zum architektonischen Erbe, sondern auch Fabriken, Silos, Lagerhäuser, Mühlen und Raffinerien. Die Stadt zählt 49 historisch bedeutende Stätten (National Historic Sites), mehr als jede andere Stadt Kanadas.

Die Stadt ist bekannt für den Tourismus, ihre Sehenswürdigkeiten und das vielfältige kulturelle Angebot, das neben Museen auch zahlreiche Festivals in den Bereichen Film, Theater und Musik umfasst.

Monttreal gilt als kunstsinnige Metropole. Es gibt viele Museen in der musealen Stadt zu besichtigen. Montreal war Ausrichter der olympischen Spiele im Jahr 1976. Einen Besuch wert ist auch ein Ausflug zum Olympiastadion von 1976.



Samstag, 5. November 2016

Québec - die europäischste Stadt Nordamerikas

Québec - die europäischste Stadt Nordamerikas

Québec ist die älteste Stadt Nordamerikas, gegründet im Jahr 1608 von dem Entdecker Samuel Champlain .

Quebec, für „wo der Fluss enger wird“, ist eine Großstadt im Osten Kanadas. Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Québec liegt am Nordufer des Sankt-Lorenz-Stroms, bei der Mündung des in den Laurentinischen Bergen entspringenden Rivière Saint-Charles und vor dem Beginn des Sankt-Lorenz-Ästuars. Prägende geographische Merkmale sind die markante Verengung des Stroms, die der Stadt ihren Namen gegeben hat, sowie das über dem Strom rund hundert Meter steil aufragende Hochplateau Colline de Québec, auf dem sich das Stadtzentrum befindet.



Québec liegt in französisch-sprechenden Teil Kanadas. Deutlich ist der Einfluss Frankreichs auf dei Stadt zu spüren. Alles in Québec erinnert irgendwie an Frankreich: die Blumen, die Hauser, die Gassen der Altstadt und auch das Stadtbild nach französischem Vorbild.

Architektonisch gilt Québec als die europäischste Stadt Nordamerikas, zurückzuführen auf die gut erhaltene Altstadt mit zahlreichen Gebäuden überwiegend französischer Prägung, die bis in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts zurückreichen.

Der obere Teil der Altstadt ist von Stadtmauern umgeben, die durch eine Zitadelle ergänzt werden. Somit ist Québec heute die einzige befestigte Stadt Amerikas nördlich von Mexiko. 1985 erklärte die UNESCO die Altstadt und die Befestigungsanlagen zum Welterbe.

Lohnenswert ist ein Spaziergang durch die engen Gassen der Oberstadt mit ihren alten Steinhäusern. Die Häuser der Oberstadt sind sehr französisch geprägt.


Am Südrand der Oberstadt steht die Zitadelle von Québec, eine sternförmige Festungsanlage. Sie wurde zwischen 1820 und 1832 erbaut, wobei sich der Architekt von den Bauwerken Vaubans inspirieren ließ. Auf dem 15 Hektar großen Gelände stehen 24 Gebäude, die ehemalige Offizierskaserne dient als Zweitresidenz des Generalgouverneurs von Kanada.

Die Kathedrale Notre-Dame de Québec entstand 1647 als erste römisch-katholische Pfarrkirche nördlich von Mexiko. Sie wurde 1759 während der britischen Belagerung zerstört und danach wieder aufgebaut. 1843/44 erhielt sie eine klassizistische Fassade.

Gegenüber der Porte Saint-Louis, dem Haupttor der Stadtmauern, befindet sich die Colline parlementaire („Parlamentshügel“), das Regierungsviertel der Provinz Québec. Bezugspunkt des Viertels ist das zwischen 1877 und 1886 im Second-Empire-Stil errichtete Hôtel du Parlement, in welchem die Nationalversammlung von Québec tagt (bis 1968 auch der Legislativrat, das aufgelöste Oberhaus).

Samstag, 7. Mai 2016

Wien - die glanzvolle Metropole an der Donau

Wien

Wien ist eine Metropole mit einer glanzvollen Vergangenheit mit dem Charme der KuK-Zeit, dem Flair einer Weltstadt und einer Fülle von Sehenswürdigkeiten. Wien ist auch die kulturelle Metropole Österreichs. Die Stadt kündet noch heute vom Glanz der KuK-Zeit. Aus architektonischer Sicht ist sie ein Gesamtkunstwerk.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ist Wien wieder ins Zentrum Mitteleuropas gerückt. Heute geht es nicht mehr um politische Macht, sondern um kulturelle Stimulation. Wien ist wieder stilprägend, viele seiner Museen und kulturellen Einrichtungen sind vorbildlich und auf internationalem Niveau.




Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören der Stephansdom, Prater, Cafe Hawelka, Burgtheater, Belvedere und die Hofburg. Schönbrunn und Stephansdom, Ringstraße und Belvedere - die ehemalige Kaiserstadt wartet mit einmaligen Sehenswürdigkeiten auf.

Wien macht seinen Gästen die Orientierung leicht. Das Herzstück der Stadt bildet das mittelalterliche Zentrum: der Erste Bezirk, die Innere Stadt. In deren Mittelpunkt ragt Wiens Wahrzeichen Nummer eins, der Stephansdom, in den Himmel.

Das historische Zentrum von Wien ist neben dem Schloss und Garten von Schönbrunn eine von zwei UNESCO-Welterbestätten in der österreichischen Hauptstadt Wien.



Wandeln Besucher können auf den Spuren der Habsburger-Monarchie von einst, besuchen Sie die prächtigen Barockschlösser Schönbrunn und Belvedere, werfen Sie in der Hofburg einen Blick auf die Schaltzentrale des einstigen Riesenreiches und spazieren Sie über die prächtige Ringstraße.

Der Stephansdom ist das Wahrzeichen Wiens. Im 12. Jahrhundert wurde mit dem Bau begonnen. Heute ist er das bedeutendste gotische Bauwerk Österreichs.



Rund um die Oper - zwischen Spanischer Hofreitschule und Hotel Sacher - ist die Monarchie noch am lebendigsten.Aber es gibt auch das moderne Wien und sein umfangreiches Kulturangebot. Das Museumsquartier ist eines der größten Kulturareale der Welt: mit Museen, Theaterstätten und Lokalen. In der Praterstraße prägte der französische Architekt Jean Nouvel die Wiener Skyline mit einem hochmodernen Gebäude. Hier vereinen sich ein Hotel, Restaurants, Kunst am Bau und Ausstellungsflächen zu einem Lifestyle-Gesamtkunstwerk.


Wien besitzt weit über 100 Museen - von weltberühmten Sammlungen wie dem „Kunsthistorischen“, der Schatzkammer in der Hofburg oder der Österreichischen Galerie bis zu kleinen, aber dennoch sehenswerten Gedenkstätten wie jenen für Johann Strauß, Franz Schubert oder Joseph Haydn. Diese Fülle verdankt die Stadt einerseits der Macht der alten Habsburger, waren es doch die Kaiser, die in ihrer Sammellust aus sämtlichen Teilen des Großreichs Gemälde und andere Preziosen zusammentrugen, Goldschmiede und andere Kunsthandwerker beschäftigten und Forscher ausschickten, von allen Ecken der Erde Natur- und Kunstschätze heimzubringen. Ein zweiter Grund für die Vielfalt der Museumslandschaft liegt in der Liebe der Wiener zum Kuriosen. So gibt es eigene Museen für das Fälscher- und Bestattungswesen, für die Orthopädie von Huf- und Klauentieren und für pathologisch-anatomische Präparate.

Weblink:

Der Online Reiseführer für Wien - WIEN – JETZT ODER NIE - www.wien.info/de

Literatur:

MARCO POLO Reiseführer Wien
MARCO POLO Reiseführer Wien
von Walter M. Weiss

Blog:

Caleidoscop-Blog - http://acaleidoscop.blogspot.com

Caleidoscop-Blog - http://acaleidoscop.blogspot.com

Samstag, 23. April 2016

Budapest ist die Perle an der Donau

Budapest


Die ungarische Hauptstadt Budapest liegt zu beiden Seiten der Donau und der Fluss teilt die Stadt in die beiden Teile. Der Name Budapest ist zusammengesetzt aus den beiden Stadtteilen Buda und Pest. Buda heißt Berg und Pest steht für Platt. Budapest ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt der Republik Ungarn. Die Donau ist die Lebensader von Budapest - von den beiden Stadtteilen Buda und Pest.



Budapest ist das glanzvolle Zentrum des Landes. Die faszinierende 1,7 Millionen-Metropole ist eine weltoffene, elegante Stadt im Herzen Mitteleuropas - Budapest ist die Perle an der Donau. Die imposanten Zeugnisse der Vergangenheit, das intensive Kulturleben, die wunderbaren Jugendstilbauten und Badepaläste, die prachtvollen Boulevards sowie die traditionsreichen Kaffeehäuser und die lebendigen Cafés verschaffen Budapest zu Recht den Ruf, „Paris des Ostens" zu sein.



Die Einheitsgemeinde Budapest entstand 1873 durch die Zusammenlegung der zuvor selbstständigen Städte Buda (deutsch Ofen), Óbuda (Alt-Ofen) und Pest. Die Stadt besteht aus drei selbstständigen Städten, die erst 1873 zur Gemeinde Budapest vereint wurden. Auf der östlichen, flachen Seite der Donau liegt Pest, das zwei Drittel der Stadtfläche einnimmt, auf der westlichen, bergigen Seite Buda (dt. Ofen) und Óbuda (dt. Alt-Ofen) das restliche Drittel der Stadt.

Im Westen erhebt sich der Budaer Burgberg mit dem majestätischen Burgschloss und dem historischen Burgviertel. Die UNESCO ernannte den beeindruckenden Burgberg zum Weltkulturerbe. Weiter nördlich gründeten die Römer vor 2000 Jahren ihre Provinzhauptstadt Aquincum, deren Reste im heutigen Vorort í“buda zu bewundern sind.

Auch die Türken kamen an die Donau und hinterließen prächtige Badetempel - echt orientalisches Wellness-Vergnügen.



Budapest


An erster Stelle der Sehenswürdigkeiten steht eindeutig das seit 1987 in der Liste für UNESCO Weltkulturerbe stehende Donaupanorama von Budapest. Schon beim ersten Anblick wird klar, warum die Stadt auch als „Perle der Donau“ bezeichnet wird. Vor allem der Ausblick vom Ufer der Pester Seite auf die Kettenbrücke und das angrenzende Burgviertel mit Burg- oder Königspalast, Széchenyi-Nationalbibliothek, Nationalgalerie, Standseilbahn, Fischerbastei und Matthias Kirche ist atemberaubend – sowohl am Tag als auch in der Nacht.

Budapest

Die nennenswerten Bauwerke der Stadt stehen am Ufer der Donau. Auf der westlichen, Budaer Seite erhebt sich der felsige Gellértberg mit der Freiheitsstatue und der Zitadelle. Am Fuß des Berges befindet sich das Hotel Gellért mit seinem berühmten Thermalbad sowie weiter flussabwärts der Hauptbau der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität.

Nördlich des Gellértberges liegt der Burgberg mit dem ehemaligen königlichen Schloss, dem Burgpalast. Der Palast beherbergt die Nationalbibliothek, die Nationalgalerie sowie das Historische Museum. Neben der Burg hat im klassizistischen Palais Sándor der ungarische Staatspräsident seinen Sitz. Am Fuße des Burgbergs liegt der Várkert Bazár als Abschluss der Burganlage zur Donau hin.

Weblink:

Budapest - www.ungarn-tourismus.ch

What To Do In Budapest - www.bonappetour.com