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Samstag, 29. Oktober 2016

La Gomera - die beschauliche Insel

La Gomera

Die Insel La Gomera liegt rund 1.300 Kilometer vom spanischen und 300 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt. La Gomera ist eine recht beschauliche Insel. Vom Massentourismus noch weitgehend verschont, bietet die zweitkleinste der Kanarischen Inseln Natur pur und Ruhe.

La Gomera ist vulkanischen Ursprungs, etwa elf Millionen Jahre alt und besteht zum großen Teil aus poröser Lava, gelbem und rotem Aschentuff und Lapillituff, älteren schräg gestellten Basalten sowie jüngeren horizontalen Basalten.

Die quirlige kleine Hauptstadt San Sebastián de la Gomera hat zwar nur 6.000 Einwohner. Doch hier weht ein anderer Wind als auf dem Rest der Insel: Zwei Stadtstrände mit schwarzem Lavasand, gemütliche Cafés unter indischem Lorbeer, feine Restaurants laden zu einem entspannten Urlaub - bei 340 Sonnentagen im Jahr und konstant hohen Temperaturen.


La Gomera

Ganz im Süden von La Gomera liegen Playa de Santiago, ein kleiner Fischerort, und Alajeró, der Hauptort der südlichsten Gemeinde einige Kilometer oberhalb. Santiago ist berühmt für die konstant hochsommerlichen Temperaturen, aber auch in Alajeró wird es im Sommer sehr warm. Es geht beschaulich zu, die Dörfer atmen die Schläfrigkeit der Mittagsstunden, im Schatten zirpen die Grillen.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Insel gehören die „Tafelberge“, Bananen-Plantagen, Dattelpalmen, dichte Lorbeerwälder und den Nebelurwald. Inmitten der Insel gedeiht der größte noch zusammenhängende Lorbeerwald der Erde. Mit den eng zusammenstehenden Vulkanschloten gehört er zum Nationalpark Garajonay, der UNESCO-Weltnaturerbe ist. Höchste Erhebung der Insel ist der gleichnamige Garajonay mit 1.487 Metern Höhe.

La Gomera ist eine Insel für Individualtouristen und bei Wanderern sehr beliebt. Die Besucher der Insel schätzen die Beschaulichkeit und Ruhe.

Im bekanntesten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey (Tal des großen Königs), gab es über viele Jahre Hippie-Kommunen, die zum Teil in Höhlen an einem Strand wohnten, der so genannten Schweinebucht. Heute wird die Schweinebucht noch zeitweise von einigen Aussteigern für einen günstigen Urlaub genutzt.

Weblink:

www.gomera.de


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von Rolf Goetz

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Samstag, 15. Oktober 2016

Lanzarote - die rote Feuerinsel

Die Insel Lanzarote - an der Küste

Lanzarote ist die nordöstlichste der sieben großen Kanarischen Inseln, die im Atlantischen Ozean eine von Spaniens siebzehn autonomen Gemeinschaften bilden. Lanzarote liegt rund 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und rund eintausend Kilometer vom spanischen Festland entfernt. Als erste vollständige Insel wurde Lanzarote 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Die Inselhauptstadt ist Arrecife. Lanzarote selber besteht aus sieben Gemeinden: Arrecife, Haría, San Bartolomé, Teguise, Tías, Tinajo und Yaiza. Schon 1993 wurde die gesamte Insel Lanzarote von der UNSECO zum Biosphärenreservat erklärt.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Insel zählen die Cueva de los Verdes, einer der längsten Lavatunnel der Welt, in Teilen für den Tourismus erschlossen, La Geria, das Weinanbaugebiet der Insel, Jardín de Cactus, ein Kakteengarten, angelegt von César Manrique in Guatiza, Fundación César Manrique, eine Stiftung mit Museum in Tahiche. Lohnend ist auch ein Besuch des Timanfaya-Nationalparks, der 1974 gegründet wurde.

Die Insel ist wegen ihrer kargen Schönheit der Landschaft, den kleinen Orten mit den weißen Häusern und grünen Türen und Fenstern, die einen schönen Kontrast zur Landschaft bilden, sehr faszinierend.

Lanzarote wird wegen ihres vulkanischen Ursprungs auch die rote Feuerinsel genannt. Die Insel ist durch eine Hügellandschaft mit markant aufragenden Vulkankegeln geprägt.

Von den insgesamt 213 Kilometern Küste sind 10 Kilometer Sand- und 16,5 Kilometer Kiesstrand, der Rest besteht aus Felsküste. Auf Lanzarote gibt es viele schöne Strände. Der langgezogene breite und feinsandige Strand Playa de Famara zählt zu den schönsten Stränden auf Lanzarote.




Auf der Insel befinden sich zwei Gebirgszüge,im Norden das Famara-Massiv mit dem Gipfel Peñas del Chache auf 671 m ü. NN und im Süden der Los Ajaches auf 608 Meter ü. NN.

Weil Lanzarote in der Passatzone liegt, herrschen hier ganzjährig frische Winde aus Nord bis Nordost, was dazu führt, dass die Lufttemperatur im Jahresdurchschnitt bei 20,5 °C liegt. Das angenehme Klima und die Strände machen Lanzarote für Badeurlaub interessant.


Die Insel Lanzarote verfügt nur über eine karge Vegetation, aber dafür über eine in ihrer Schroffheit beeindruckende Landschaft. Um so grüner und einladender wirken die Anlagen der Hotels und Pensionen.

Weblinks:

Lanzarote - Alles über Lanzarote - www.lanzarote.com/de

Lanzarote-Ratgeber - www.lanzarote-ratgeber.de

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Samstag, 8. Oktober 2016

Teneriffa - die größte der Kanarischen Inseln

Luftbild aus Westnordwest mit dem Teno-Gebirge und den Felsen von Los Gigantes im Vordergrund


Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln. Die Insel ist mit 1 Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Insel Spaniens. Die Hauptstadt ist Santa Cruz de Tenerife. Die Einheimischen werden Tinerfeños genannt.

Teneriffa ist eine Vulkaninsel. Sie gehört – wie alle Kanarischen Inseln – topografisch zu Afrika, liegt 288 Kilometer vor der Küste Marokkos und der Westsahara und ist 1.274 Kilometer von der Südküste des spanischen Mutterlandes entfernt.

Zu den Los Roques de García im Parque Nacional de las Cañadas del Teide, Mercedeswald und Parque Rural de Anaga im Anaga-Gebirge, Biosphärenreservat, Tal von Masca, Felsen von Los Gigantes, Barranco del Infierno (Höllenschlucht) bei Adeje, Drachenbaum von Icod de los Vinos, Pyramiden von Güímar,

Hafen und Altstadt von Santa Cruz de Tenerife, mit einer Vielzahl historischer Bauten, Einkaufsvierteln und dem architektonisch interessanten kanarischen Parlament.



Teneriffa ist seit Jahrzehnten eine typische Urlaubsinsel. Wirtschaft und Infrastruktur sind dadurch geprägt. 1885 besuchten zum ersten Mal 350 Touristen aus England die Insel. Sechs Jahre später kamen schon 5.000 Gäste im Jahr, und 2001 waren es 4,8 Millionen. Der Fremdenverkehr konzentriert sich vor allem auf die Nordküste um Puerto de la Cruz und den Süden bei Los Cristianos.

Heute kommen mehr Urlauber nach Teneriffa als noch vor zwanzig Jahren. Es gibt einen neuen Flughafen, mehr Autos, mehr Wanderer. Aber die Insel verkraftet das, ohne sich zu verbiegen.



Dort, wo Teneriffa vom „Massentourismus“ verschont geblieben ist, haben viele Orte der Insel ihren ursprünglichen Charakter erhalten. La Palma ist jedoch auch ein Ziel für Individualreisende. Viele Individualreisende sind auf den Kanarischen Inseln auf eigene Faust unterwegs.

In der Landwirtschaft werden Kartoffeln, Bananen, Tomaten und Wein angebaut.

Weblink:

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Samstag, 1. Oktober 2016

La Palma - die „Grüne Insel“

Ausblick von La Cumbrecita in die Weiten der Caldera de Taburiente


La Palma ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean und gehört zur Provinz Santa Cruz de Tenerife. Ihre Hauptstadt ist Santa Cruz de La Palma und ihre größte Gemeinde ist Los Llanos de Aridane.

La Palma ist eine der geologisch jüngsten Inseln der Kanaren, deren Vulkanismus an vielen Kratern und Lavaströmen entlang der Vulkanroute auf der Cumbre Vieja und dem großen Krater der Caldera de Taburiente noch sichtbar ist. Sie ist mit 40 % Waldbedeckung im Vergleich zu den anderen Kanarischen Inseln die waldreichste und wird daher auch Isla Verde („Grüne Insel“) genannt.

Eine Reise durch die Insel führt zu unglaublichen Natureindrücken, mit Vulkanen, schwarzen Stränden und charmanten Ortschaften. Und dann an einen der Strände auf der Westseite der Insel. Trotz all der Klisches der grünen Wanderinsel und seiner Berge gibt es sie dann doch - traumhafte Sandstrände für ein paar Stunden der Entspannung.

La Palma ist das ideale Urlaubsziel für Wanderer und Individualreisende. Seit 2002 ist die ganze Insel UNESCO-Weltbiosphärenreservat. Sanfter, nachhaltiger Tourismus und Naturschutz werden auf La Palma groß geschrieben. Statt Bettenburgen haben Touristen auf La Palma die Wahl zwischen Landhäusern, Ferienhäusern und stilvollen Apartments in authentischen Ortschaften.

Heute kommen mehr Urlauber nach La Palma als noch vor zwanzig Jahren. Es gibt einen neuen Flughafen, mehr Autos, mehr Wanderer. Aber die Insel verkraftet das, ohne sich zu verbiegen - grüner Tourismus heißt die Devise, die Massen treiben sich woanders herum. So bleibt Lanzarote, was es schon immer war: ein schöner, grüner Flecken mitten im Atlantik, am Rande Europas.

Da La Palma vom „Massentourismus“ verschont geblieben ist, haben viele Orte der Insel ihren ursprünglichen Charakter erhalten.

Über das Jahr verteilt gibt es mehrere, teils regional begrenzte Feste. Mit dem Mandelblütenfest im Februar oder März in Puntagorda, wo die meisten Mandelbäume der Insel anzutreffen sind, beginnt der Reigen der Feste auf der Insel. Am 3. Mai wird in der Fiesta de la Cruz die Eroberung der Insel und Gründung der Hauptstadt Santa Cruz gefeiert. Hierzu werden auf der ganzen Insel Kreuze in wertvolle Stofftücher und Papier verhüllt und mit Blumen und Kerzen geschmückt.

Weblink:

www.la-palma.de


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Samstag, 20. August 2016

Granada - die Hauptstadt des maurischen Andalusiens

Alhambra in Granada


Granada, die Perle Andalusiens, liegt vor der Kulisse der Sierra Nevada. Die Stadt Granada liegt im Süden Andalusiens und ist eine der bekanntesten Hochburgen der andalusisch-maurischen Kultur. Ihre bewegte Geschichte hat sich ie Stadt Granada liegt im Süden Andalusiens und ist eine der bekanntesten Hochburgen der andalusisch-maurischen Kultur. Ihre bewegte Geschichte hat sich auf vielerlei Art in die Erscheinung der Stadt eingeschrieben, sei es durch die Bauwerke oder die Lebensgewohnheiten der Einwohner.

Die Stadt war lange Jahre Hauptstadt des maurischen Andalusiens. Sie zählt etwa 240.000 Einwohner und hat sich von einer kleinen Siedlung, die ihren Ursprung in der Zeit um 500 v. Chr. hat, zu einer Kulturmetropole entwickelt, die auf einmalige Weise das Zusammenwirken westlicher, östlicher und nordafrikanischer Einflüsse porträtiert.


Das wohl wichtigste Monument ist die Alhambra, die unter der Herrschaft der Mauren entstand. Die Stadtburg gilt als eines der weltweit schönsten Bauwerke maurischer Kunst und beherbergt innerhalb der alten Festungsmauern prachtvolle Paläste, die Alcazaba-Zitadelle sowie Kirche, Kloster und vieles mehr. Ihre Entstehungsgeschichte geht auf die vorrömische Zeit zurück und fand im 9. Jahrhundert erste urkundliche Erwähnung. Zu den bedeutendsten Bauwerken Granadas gehören die Kathedrale und die Stadtfestung Alhambra, eines der schönsten Zeugnisse arabischer Baukunst.

Der Anblick dieser Palaststadt, die sich auf 13.000 Quadratmetern erstreckt, verzaubert mit ihren kunstvollen Fassadenverzierungen und dem spektakulären Spiel der Architektur mit Licht und Wasser. Die prachtvollen Gärten des Generalife, die sich gegenüber der Alhambra befinden. Die Könige nutzten sie einst als Erholungsort, und auch Sie werden sich in diesem Paradies vollkommen entspannen.


In den Innenhöfen und Gärten fühlt man sich wie in einem orientalischen Märchen. Der Patio des los Leones, der Myrtenhof, besticht durch seine filigrane Architektur: auf 124 grazilen Marormoräulen ruhen die Arkdenbögen.

Auf einem Stadtrundgang sehen Sie die Kathedrale Granadas. Direkt daneben befindet sich die Königskapelle, in der die katholischen Könige Isabel und Ferdinand begraben liegen, deren Hochzeit die Grundlage für die Entstehung Spaniens bildete. Vom Albaicin-Viertel aus, ehemals Stadtviertel der Juden und Zigeuner, erreichen Sie den Aussichtspunkt San Nicolas. Von dort aus hat man einen fantastischen Blick auf die Alhambra.

Weblink:

Granada - www.andalusien-tour.com


Andalusien-Reiseführer:

Andalusien: Reiseführer mit vielen praktischen Tipps
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von Susanne Lipps-Breda

Samstag, 13. August 2016

Córdoba - eine schöne Stadt mit besonderem Reiz

Stadtansicht Córdoba


Córdoba ist die Hauptstadt der Provinz Córdoba in Spanien und die drittgrößte Stadt Andalusiens.Córdoba geht auf eine alte iberische Siedlung zurück. Sie wurde 169 v. Chr. von den Römern besetzt und entwickelte sich als Corduba zum Hauptort.

Córdoba war einst die größte und schönste Stadt in Reich von al-Andaluz. Im 9. Jahrhundert war Córdoba eine der größten Städte der Welt. Nach der Eroberung durch die Araber wurde Córdoba bald Hauptstadt des Emirats Al-Andalus und später ein eigenständiges Kalifat.



Aus dieser Zeit zurückgeblieben sind eine Reihe von schönen Bauwerken. Die römische Brücke ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Über die römische Brücke gelangt man in die Altstadt und zur sehr beeindruckenden Mezquita.







Córdoba ist eine schöne Stadt mit besonderem andalusischem Flair. Besonders die vielen Patios machen den besonderen Reiz der Stadt aus. Die Patios sind die versteckten Innenhöfe im Gewirr der Altstadtgassen - zum Beispiel im alten Judenviertel, wo nur eine von ehemals 300 Synagogen aus dem Mittelalter erhalten geblieben ist.

Weiterhin ist es die Mezquita, eine 1.200 Jahre alte, ehemalige Moschee, aus der im 16. Jahrhundert eine Kathedrale wurde. In Córdoba spiegelt sich die Kulturgeschichte der von Römern, Mauren und Kastiliern geformten Stadt in der Mezquita wieder. Ihr grüner Innenhof ist der ideale Ort, um sich in die Zeit der Kalifen zurück zu träumen.

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Samstag, 6. August 2016

Sevilla gilt als eine der schönsten Städte Spaniens

Sevilla


Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und gitlt als schönste Stadt Spaniens. Die Stadt ist voller Charme und besonderem Flair, unvergleichbarer Architektur und kulturellen Baudenkmälern aus vielen Jahrhunderten.

Sevila ist eine Stadt mit einer reichen kulturellen Tradition. Noch heute zeugen in Sevilla, das direkt am Ufer des Guadalquivir liegt, zahlreiche Spuren von der reichen arabischen Vergangenheit der Stadt und ihrer glanzvollen Funktion als Hafen für den Handel mit Amerika.


Giralda bezeichnet den Namen des Glockenturms der berühmten Santa María Kathedrale von Sevilla in Andalusien. Zweidrittel des Turms sind Überreste des antiken Minaretts der Stadt aus dem 7. Jahrhundert. Die christlichen Eroberer bauten darauf eine Turmspitze und setzten dort die Glocken ein.

Die Kathedrale Santa Maria de Sede ist 116 m lang, 76 m breit, die Kuppel ist 56 m hoch und der Giralda Turm ist 92 m hoch. Es ist die grösste gotische Kirche der Welt und nach St. Peter in Rom und St. Paul in London, die drittgrösste Kathedrale überhaupt.

Der Turm ist der Rest der einstigen Moschee, die im Jahr 1184 errichtet wurde. Er wurde im Jahre 1196 von Abu Iussuf Iakub, Ahmed ibn-Basso und Ali al-Gomara aus Backsteinen mit einer Höhe von 82 m erbaut. Man hat einen römischen Sockel und Säulenkapitelle aus einem Palast verwendet.

Andalusien: Reiseführer mit vielen praktischen Tipps
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Sevilla ist ein wichtiges Touristenzentrum. Sevilla gilt als eine der heißesten Städte Europas - das färbt ab auf den Lebensstil der Menschen: spätabends, bis früh in den Morgen ist die Altstadt voller Leben. Alle Straßen und Plätze im historischen Zentrum der andalusischen Hauptstadt, im dem sich zahlreiche zum Weltkulturerbe erklärte Bauten sowie Viertel mit traditionellem Ambiente wie beispielsweise Triana oder La Macarena befinden, strahlen Heiterkeit und Lebensfreude aus.



Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen der Torro del Oro am Ufer des Guadalquivir und die Cristobal Colon-Allee mit fantatischen Pavillons, die zur Weltausstellung gebaut wurden, die Kathedrale, die größte gotische Kirche der Welt, oder der Alcázar, der ehemalige Königspalast im maurischen Stil, gehören seit 1987 zum Welterbe der UNESCO.

Sevilla ist die Hauptstadt der Tapas, nirgends in Spanien ist die Vielfalt so groß wie hier. Nicht fehlen sollte der Besuch einer Flamenco-Bar, denn der Flamenco drückt am besten die andalusische Lebensart aus. In Sevilla gibt es das einzige Flamenco-Museum weltweit.


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Donnerstag, 7. August 2014

Toledo - ehemals der religiöse Mittelpunkt Spaniens

Toledo Panorama-Ansicht


Toledo, lange Zeit auch religiöser Mittelpunkt Spaniens, erhebt sich majestätisch auf einem Hügel hoch über dem Tajo. Toldeo, die alte Königsstadt, vermittelt den Eindruck, man würde sich auf einer Zeitreis befinden, denn in vielen Ecken sieth die einsgige Hauptstadt Spaniens noch genauso aus wie im 15. und 16. Jahrhundert. Das gilt insbesondere für die Altstadt, die die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt hat.

Die Altstadt ist von den unterschiedlichen Kulturen geprägt, die hier nach- und nebeneinander bestanden haben. Nur noch zwei Synagogen erinnern an das einst lebendige jüdische Viertel Toledos, das 1491 verwüstet wurde. Die Synagogen »Santa María la Blanca« und »El Tránsito«, die heute das Museo Sefardí beherbergt.

Die Kathedrale, ein harmonisches Bauwerk mit gotischen Fialen und Türmchen, den maurischen Marktplatz und das im Flamboyantstil erbaute Franziskanerkloster »San Juan de los Reyes«, dessen Bau einst von den katholischen Königen in Auftrag gegeben wurde.

Der berühmte, auf Kreta geborenen Malers Dominikos Theotokopoulos, bekannt als »El Greco« – der Grieche zum 400. Mal. El Greco kam 1577 nach Toledo und wirkte dort bis zu seinem Tod im April 1614.
Der Hofmaler El Greco, „der Grieche“, lebte und arbeitete hier bis zu seinem Tod 1614 und hinterließ einen überwältigenden künstlerischen Nachlass.

Zu empfehlen ist eine Panoramafahrt entlang der Schleife des Tajo.

Samstag, 16. Juni 2012

Barcelona - die lebendige Stadt am Mittelmeer

Barcelona ist eine der lebhaftesten Hafenstädte am Mittelmeer und nach Madrid die zweitgrößte Stadt Spaniens und die Hauptstadt von Katalonien. Kleine Plätze, kleine Palästen und verschlungene Gassen geben einen guten Einblick in die Geschichte als Iberer, Griechen und Römer ihze Handelsposten hatten. Barcelona bietet Kunst, Kultur und Unterhaltung in einer jugendlich lebendigen Weltstadt. Die lebendige Metropole ist vor allem für die Werke des Künstlers Antoni Gaudi bekannt, wie die gewaltige Basilika »Sagrada Familia« oder den »Park Guell«. Neben der historischen Altstadt, dem »Barri Gòtic« gibt es auch viele moderne Bauten und mit »La Barceloneta« einen eigenen Stadtstrand. »La Rambla« ist eine breiter und schattiger Boulevard, der durch die Altstadt zum Hafen führt, wo das Leben Tag und Nacht weitergeht. Es ist der Ort, wo Straßenkünstler ihrer Tätigkeit nachgehen, Schuhputzer fleißig arbeiten und Porträtmaler eifrig künstlerischen Handel unter den Durchreisenden treiben. Das »Museu Marítim«, das »Maritime Museum«, befindet sich in den königlichen Werften von Drassanes, die gebaut wurden, als die Stadt in ihrem Zenit lag. Seine Gebäude sind einzelne Beispiele gotischer Architektur und die gewaltigen Dimensionen der Werft erlaubte, gleichzeitig 30 Schiffe im Namen der katalanischen-Aragon Krone zu bauen.
Wenige Parks sind so berühmt wie der »Park Güell«. Damit hat Antoni Gaudi ein neues Design-Konzept mit dieser fabelhaften Gartenstadt geschaffen. An seinem Eingang stellte Gaudi eine bunte Eidechse als Symbol des Wassers, welches in unterirdischen Zisternen gesammelt und für die Verteilung von Wasser in den Park genutzt wird. Die Stadt selbst wird in Gaudis herrlichen Phantasien vorgestellt. Der »Palau Güell« wurde mit einen prunkvollen Dach und mit einer großen Palette von Luftschächten und Schornsteinen versehen​. Aber der Anblick, der die Phantasie der meisten, die ihn sehen, anregt, ist die unglaubliche Fassade der »Casa Mila«, ein einziger Wohnblock ohne gleichen. Nicht eine einzige Wand ist gerade, Glas und Putz wurden für diese Fassade verwendet und bunte Dekorationsartikel aus Keramik runden die Arbeit ab. Barcelona ist ein Schmelztiegel, der von der Gotik bis zur Moderne reicht, ein wahres Feuerwerk an Lebensfreude und Kreativität. Weblink: Barcelona Vacation Travel Video Guide - Youtube - www.youtube.com

Samstag, 12. Januar 2002

Salamanca Kulturhauptstadt Europas 2002

Stadtansicht Salmanca


Salamanca ist zusammen mit Brügge die Kulturhauptstadt Europas. Mit zahlreichen Veranstaltungen will sich auch Salamanca in diesem Jahr als europäische Kulturstadt feiern. Seine Blüte erlebte Salamanca im 16. Jahrhundert. 1988 wurde Salamanca von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Kulturhauptstadt-Jahr sind unter anderem mehrere Barockopern geplant, darunter "L'Orfeo" von Monteverdi und "Theodora" von Händel. Zu einem Tanzfestival werden aus ganz Europa Ballettgruppen erwartet. Ausstellungen runden das Angebot ab, das unter dem Motto "Stadt der Begegnungen und des Wissens" steht.

In Salamanca stoßen Besucher überall auf Spuren der Geschichte: Die Römer unterhielten hier in ihrer Provinz Lusitania an der "Silberstraße" zwischen Gijon und Sevilla die Siedlung Helmantica. Der christliche Feudalherr Raymond von Burgund gründete nach der Überlieferung im Jahr 1102 die Stadt als Bollwerk im Kampf gegen die islamische Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel.

Neue Kathedrale


Die prächtigen Fassaden vieler Bauten Salamancas leuchten in der Sonne goldgelb. Den Effekt bewirkt der hohe Eisengehalt im Sandstein aus den nahen Steinbrüchen von Villamayor, die bis heute das Baumaterial liefern. Ein Schmuckstück ist das so genannte Muschelhaus (Casa de las Conchas) aus dem 15. Jahrhundert. Hier mischen sich auch Elemente der Spätgotik, der Frührenaissance und der maurischen Bauweise - "Plateresco" nennt man die Mischung.

1218 wurde die in Salamanca die erste spanische Universität gegründet, und sie ist damit nur wenig jünger ist als die ersten europäischen Hochschulen in Bologna und Paris. Das Gebäude in seiner heutigen Form stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert und gilt als schönstes Werk des "Plateresco".

Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Salamanca zu einem Zentrum der Gegenreformation, nachdem der Protestantismus auch das katholische Spanien erreicht hatte. Im Konvent San Esteban residierten schon lange die Mönche des Dominikanerordens, denen die Verfolgung von Ketzern und Ungläubigen - die Heilige Inquisition - oblag.

Seine Blüte erlebte Salamanca im 16. Jahrhundert. 1524 wurde der Bau von Kirche und Kloster San Esteban begonnen.