Sonntag, 12. Juli 2026

Czernowitz - die Hauptstadt der Bukowina

Rathaus Czernowitz

Czernowitz (ukr. Cernivci, rum. Cernauti, dt. Czernowitz, poln. Czerniowze) ist eine Vielvölkerstadt im Oblast Tscherniwzi in der Westukraine, und war die Hauptstadt der historischen Region Bukowina (Buchenland).Sie liegt 248 Meter über dem Meer, auf einer Anhöhe am rechten Ufer des Pruth, über den eine 232 m lange Gitterbrücke und eine Eisenbahnbrücke führen, unweit der rumänischen und russischen Grenze.

Die Bukowina bildete zusammen Galizien im Norden und mit Bessarabien im Süden jahrhundertelang die Grenzzone zwischen dem osmanischen, dem russischen Reich und der österreichisch-ungarischen Donaumonarchie.

Cernowitz war von 1775 bis 1918 Hauptstadt des am östlichen Karpatenbogen gelegenen seinerzeit österreichischen Herzogtums Bukowina, des kleinsten und multinationalsten Kronlandes der kuk-Monarchie. 

Schloss Czernowitz

Czernowitz ist eine historische Stadt, ein Zentrum im Kaisertum Österreich und zugleich Hauptstadt des Herzogtums Bukowina und die Heimat vieler Völker.

Theater Czernowitz

Hier lebten Deutsche, Juden, Ruthenen, Polen, Rumänen und weitere Völker und war früher ein bemerkenswerter Ort des reichen kulturellen Austausches. In der Stadt in der Bukowina hat sich der alte Charme der k.u.k- Monarchie bewahrt. Das Bild der Altstadt ist geprägt von der über 240-jährigen Zeit der k.u.k.-Monarchie, insbesondere von Bauten aus der Zeit um 1900, als die Stadt ihre Blüte erlebte.

Weblink:

Czernowitz-Portal - www.czernowitz.de

Samstag, 4. Juli 2026

Kiev – die Stadt der goldenen Kuppeln



Kiew wird auch als Stadt der goldenen Kuppeln bezeichnet, sind es doch viele Kuppeln, welche immer wieder aus dem Stadtbild herausragen.

Das vor 1.500 Jahren auf sieben Hügeln erbaute Kiew war einst die Hauptstadt des Großreiches „Kiewer Rus“. Dort wurden die verschiedenen slawischen Stämme vereint, weshalb die Stadt als „Mutter aller russischen Städte“ bezeichnet wird. Heute hat die Hauptstadt der Ukraine 2,7 Millionen Einwohner und ist wirtschaftliches, geistiges und kulturelles Zentrum der Ukraine.

Die Stadt liegt zu beiden Seiten des breiten Dnepr, der nach Süden dem Schwarzen Meer entgegen fließt. Seit der Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre erstrahlt Kiew mit einzigartigem Flair als europäische Metropole. Nebenbei gehört Kiew mit 40 Hektar großen angelegten Parkanlagen zu den drei grünsten Städten Europas (nach Oslo und Wien). Die Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Angeboten verwandeln Kiew in ein ideales ganzjähriges Ziel für Städte- und Kurzreisen.



Die Stadt am Dnjepr ist reich an historischen Bauten, denn jede Epoche hat dort ihre Spuren hinterlassen. Ein Höhepunkt eines jeden Besuchs ist die Besichtigung der als UNESCO-Weltkulturerbe deklarierten Sopienkathedrale. Sie ist die älteste ostslawische Kathedrale, deren Grundstein wurde 1037 gelegt wurde.



Ein weitere Sehenswürdigkeit ist das vom 11. – 18. Jahrhundert erbaute Höhlenkloster Kijewo-Peterscherska Lawra, in dem sich Mönche in natürlichen Höhlen einrichteten. Der 28 Hektar große Komplex mit 80 Gebäuden, der Uspenski-Kathedrale und einem Museum breitet sich über zwei Hügel und ein dazwischen liegendes Tal aus.

Samstag, 17. Januar 2026

Wengen - ein pittoreskes Dorf im Berner Oberland

Wengen

Wengen ist ein Dorf im Berner Oberland in der Schweiz, das zur Gemeinde Lauterbrunnen gehört. Das pitoreske Dorf liegt auf 1.274 m ü.M. am Fusse der Berge Eiger, Mönch und Jungfrau, 400 Meter hoch über dem Lauterbrunnental.

Das Dorf am Jungfraujoch hat normalerweise rund 1.300 Einwohner, in der winterlichen Hochsaison aber mehr als 10.000 und in der sommerlichen Hochsaison etwa 5.000 Bewohner.

Wengen besitzt eine schöne reformierte Kirche, Baujahr 1953, die unter Denkmalschutz steht. Neben der reformierten hat Wengen auch eine englische und eine römisch-katholische Kirche.

Seit 1893 ist Wengen von Lauterbrunnen aus mit der Wengernalpbahn zu erreichen. Das Dorf selbst besitzt keinen Anschluss an das Strassennetz und ist deshalb autofrei und verkehrsberuhigt.

Wengen

Das Dorf gehört zum »Tourismusverbund Jungfrau Region«, zu dem auch das UNESCO-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch gehört.

Wengen ist das »Dorf der Jungfrau« und seit 1930 Schauplatz des internationalen Lauberhornrennens (FIS Ski Weltcup).

Samstag, 10. Januar 2026

Adelboden - ein beliebter Skiort im Berner Oberland

Adelboden

Adelboden liegt im Westen des Berner Oberlands, am Ende des Engstligentals, das bei Frutigen ins Kandertal mündet. Adelboden liegt auf 1.350 m ü.M. umrahmt von hohen Bergen, der höchste Punkt des Gemeindegebiets ist der Grossstrubel mit 3.242 m ü. M. der tiefste Punkt ist im Engstligental auf 1.045 m ü.M.

Der Hauptteil des schneesicheren Orts liegt auf einer nach Süden gerichteten Terrasse über dem Engstligental. Zur Gemeinde gehören aber auch die Bäuerten Ausserschwand, Boden, Gilbach, Hirzboden und Stigelschwand.

Die markantesten Berge der Umgebung sind der Lohner (3.048 m ü.M.), Tschingellochtighorn (2.735 m ü. M.), Steghorn (3.146 m ü.M.), Wildstrubel (3.242 m ü.M.), Fitzer (2.458 m ü.M.), Tschenten (2.025 m ü. M.; mit Bergbahn) und Gsür (2.708 m ü.M.).

Die Skiregion Adelboden-Frutigen-Lenk umfasst 56 Transportanlagen mit mehr als 170 km Pisten aller Schwierigkeitsgrade, einschliesslich der Weltcup-Riesenslalom-Piste auf dem Chuenisbärgli. Dazu gibt es 23 km Langlaufloipen, 74 km Winterwanderwege und die Freizeit- und Sportarena, eine Eissportanlage mit einem Eisfeld für Eishockey, Eiskunstlauf und Eisstockschiessen, einer separaten Eishalle mit 4 Curling-Rinks, einer Kletterhalle mit Boulderraum, einer Bowlinganlage sowie einem Restaurant.

Das »Kuonisbergli« (Chuenisbärgli) in Adelboden ist seit 1956 einer der Austragungsorte des FIS Skiweltcups. Kennzeichen der Riesenslalom-Piste sind die Wellen und der Steilhang am Ende - einer der steilsten Zielhänge im Weltcup.

Im Januar findet das Skirennen des Audi FIS Ski World Cup in Adelboden statt. Schon 1970 lockten die vielseitigen Pisten rund um das legendäre Chuenisbärgli viele Skibegeisterte in die Region.

Samstag, 6. September 2025

Bratislava - Hauptstadt der Slowakei

Bratislava


Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakei. Der neue Name Bratislava existiert zur Zeit der Habsburgermonarchie noch nicht, im Slowakischen sagte man Prešporok, phonetisch dem deutschen Pressburg angelehnt; Ungarisch hieß es Pozsony. Die slowakische Hauptstadt Pressburg/Bratislava gilt nach wie vor als eine der jüngsten europäischen Kapitalen.

Bratislava hieß früher Pressburg und war über Jahrhunderte die Krönungsstadt ungarischer Könige und Königinnen. Pressburg erhielt 1536 den Status einer freien königlichen Stadt und später die Hauptstadt des Königreichs Ungarn. Elf Könige und Königinnen des Königreichs wurden zwischen 1536 und 1830 in der Stadt gekrönt. Die Stadt erlebte anschließend verschiedene Invasionen und Formen vonAufruhr, einschließlich Überschwemmungen und Seuchen, bis es nach dem Ersten Weltkrieg die Hauptstadt der Slowakei in der ersten Tschechoslowakischen Republik wurde.

Die Stadt liegt an der südwestlichen Grenze der Slowakei am Dreiländereck mit Österreich und Ungarn und ist damit die einzige Hauptstadt der Welt, die an mehr als einen Nachbarstaat grenzt. Bratislava war von 1536 bis 1783 und 1848 Hauptstadt des Königreichs Ungarn sowie von 1939 bis 1945 Hauptstadt der (ersten) Slowakischen Republik.

Die Bevölkerung der Stadt ist vielfältig und umfasst österreichische, ungarische, deutsche, slowakische, serbische und jüdische Bevölkerungsgruppen. Bratislava ist Teil der Region Bratislava und liegt im SüdwestenSlowakei. Die Stadt liegt an der Donau, nahe der Grenze zwischen der Slowakei, Ungarn und Österreich. Der Fluss fließt von Westen nach Südosten durch die Stadt.

Weit sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist die Burg Bratislava, die alte Pressburg, die über der Stadt thront. Der historische Bau brannte 1811 vollständig nieder und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg renoviert. Erst wurde dort der tschechoslowakische Bund geschlossen, später fand die Unterzeichnung der slowakischen Verfassung statt. Heute glänzt das Kulturdenkmal in strahlendem Weiß. Bratislava ist der geographische Mittelpunkt Europas und hat als Metropole Touristen viel zu bieten.

Jahrhundertelang wurde Bratislava und ihr Stadtbild von Ungarn, Slowaken und Deutschen geprägt. 250 Jahre lang wurden hier die ungarischen Könige gekrönt; seit 1993 ist Bratislava die Hauptstadt der Slowakei. Diese wechselvolle und glanzvolle Geschichte zeigt sich dem Besucher in der Fülle von Sehenswürdigkeiten. Das Zentrum wird unter anderem von zahlreichen prächtigen Barockpalais geprägt, die der Stadt ihr einzigartiges Flair verleihen.

Als politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes ist Bratislava Regierungssitz der Slowakei sowie Standort mehrerer Universitäten, Museen, Theater und weiterer wirtschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Institutionen. Bratislava gehört auch 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zu den unbekannten Donaumetropolen. Die slowakische Hauptstadt steht nach wie vor im Schatten von Wien und Budapest, und ihre Schönheiten sind auch weit weniger bekannt als etwa die des nur 320 Kilometer entfernten Prag.

Die Stadt an der Donau ist heute eine aufstrebende Wirtschaftsmetropole. Die Donaumetropole hat die kommunistische Herrschaft längst hinter sich gelassen und blickt lebhaft nach vorn. Und zwischen historischen Kulturdenkmälern und modernen Shoppingcentern ist immer noch die kaiserliche und königliche Gemütlichkeit der Kaffeehäuser zu genießen.

Bratislava


Der berühmte St. Martinsdom war die Stätte prunkvoller Krönungen der ungarischen Könige und Königinnen, der an die Ruhmzeit der Stadt erinnerte. Die Kirche wirkt wie ein Gruß aus der barocken Vergangenheit. Pressburger Promenade Der Maria-Theresia-Platz und der berühmte St. Martinsdom erinnern an die Ruhmzeit der Stadt, die Zeit der prunkvollen Krönungen der ungarischen Könige und Königinnen.

Das Judentum hatte doch wesentlichen Anteil an der Pressburger Stadtkultur. Das jüdische Viertel schmiegte sich vom St. Martinsdom den Burghang hinauf; es war ein quirliger Bezirk mit verschachtelten Wohnhäusern, Werkstätten, Geschäften, Trödelläden, schließlich sogar zwei Synagogen.

Der Hauptplatz Hlavné nimestie bildet mit dem Roland-Brunnen das farbenprächtige Herz der Stadt. Gleich um die Ecke befinden sich auch der Primatialpalast mit seiner rosafarbenen Fassade und das alte Rathaus aus dem 14. Jahrhundert mit seinen schönen Dachziegeln. Der Stadtkern von Bratislava ist übersät von kleinen Läden mit Designer-Mode, Schmuck oder Souvenirs. Das beliebteste Fotomotiv der Stadt ist Cumil – der Gaffer. Die Bronzefigur lugt seit 1997 in der Altstadt aus einem Abwasserkanal.

Weblinks:

Bratislava - de.wikipedia.org

Die Hauptstadt Bratislava - www.bratislava.de

Was ist die Hauptstadt der Slowakei? - www.worldmap-knowledge.com

Die urbanen Topografien Pressburgs erzählen - Kulturforum.info

Reiseliteratur:

Slowakei: Reiseführer mit vielen praktischen Tipps

Von Passau bis zum Eisernen Tor - 9. Tag: Bratislava - rainer-voigt.blog.de

Samstag, 2. August 2025

Die gelehrte Stadt Nara

Todaiji-Tempel


Die Stadt Nara liegt im Süden der Insel Honshu, nicht weit von Kyoto und Osaka, und ist die Hauptstadt der Präfektur Nara - eine Präfektur ist eine Art Provinz.

Sie ist daher eines der beliebtesten Ziele für Austauschstudierende aus Deutschland. Nara ist wegen der vielen buddhistischen Tempel und Shinto-Schreine ein beliebtes Ziel für viele internationale Touristen. Darüber hinaus findest du viele Wälder und Parks, und du kannst dich bei schönen Spaziergängen entspannen.

Nara gilt seit Jahrhunderten als Stadt der Gelehrten und der Wissenschaft. Heute hat die Stadt sechs Universitäten und 16 Colleges.

Sehenswürdigkeiten sind die ? und der gigantischen Todaiji-Tempel

Mittwoch, 21. August 2024

Antibes ist ein beliebtes Urlaubsziel an der Côte d’Azur

Antibes

Antibes, ein von den Phokäern gegründeter griechischer Hafen, ist eine der ältesten Städte der Region und zusammen mit dem Seebad Juan-les-Pins ein beliebtes und provençalisch angehauchtes Urlaubsziel an der Côte d’Azur. Antibes liegt im Zentrum der Côte d’Azur am Fuße der Seealpen an der Küste des Mittelmeers, östlich von Cannes und westlich von Nizza. Die malerische Stadt zeichnet sich durch eine einzigartige Atmosphäre aus. Die Mischung von Klima, Kultur und Natur machen den besonderen Charme von Antibes aus.

Hier finden sich nahezu alle Facetten, die Reisende an der Côte d'Azur lieben. Schon Picasso war vom malerischen, vom Meer umspülten Antibes fasziniert. Enge, verträumte Gassen leiten den Blick auf das unendliche Blau des Meeres und über bunte Märkte, auf denen Sie Obst, Gemüse und Handwerk der Region finden. Eine schöne Aussicht auf Antibes und die Umgebung läßt sich von der Stadtmauer genießen.


Die Altstadt von Antibes ist von einer mächtigen Stadtmauer umgeben und thront auf einem imposanten Felsvorsprung. Die Gassen in der Altstadt warten mit typisch provenzalischem Charme auf. Innerhalb der engen und verwinkelten Altstadt findet man zahlreiche Restaurants, Bistros und Läden aller Art.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Antibes, das viele provençalische Einflüsse aufweist, gehören die Kathedrale, das Fort Carré am Hafen, das Grimaldi-Schloss und das im Schloss Grimaldi eingerichtete Picasso-Museum. Das ehemalige Grimaldi-Schloss war eine der vielen Stationen von Pablo Picasso in Südfrankreich. 1946 bezog der Maler dort ein Atelier und vermachte 200 Gemälde, Lithografien, Zeichnungen und Keramiken dem Museum.

Berühmt ist der See- und Yachthafen Port Vauban. Der See- und Yachthafen Port Vauban wurde nach dem Stadtplaner und Baumeister Vauban benannt. Mit ca. 1700 Liegeplätzen ist er einer der größten Yachthäfen Europas.

Strand von Antibes

Von Frühjahr bis Herbst bieten die gepflegten Strände in der Umgebung ein sonniges, unbeschwertes Badevergnügen. Sie können natürlich auch segeln, surfen und tauchen. Besuchen sollten Sie auf jeden Fall das weltweit beachtete Picasso-Museum. Ein Highlight ist das jährliche Jazzfestival in Juan-les-Pins.

Reiseführer:

Côte d'Azur: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
Côte d'Azur: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
von Ralf Nestmeyer

Reiseführer Côte d'Azur
Reiseführer Côte d'Azur
von Peter Ott und Andreas Fischer

Samstag, 17. August 2024

Spoleto Kirchenstadt in Umbrien

Spoleto

Spoleto ist eine Stadt im mittelitalienischen Umbrien in der Nähe der Regionalhauptstadt Perugia und Bischofssitz. Spoleto ist ein international berühmtes Fremdenverkehrs- und Kulturzentrum.

Spoleto


Der Dom trägt den Namen Santa Maria Assunta und wurde ab 1175 gebaut, nachdem die Truppen Barbarossas den Vorgängerbau zerstört hatten, als Folge einer erneuten Auseinandersetzung zwischen Kaisertreuen und Papsttreuen. Die Fassade ist nicht einheitlich, sondern das Ergebnis einer Erweiterung. Sie besitzt insgesamt acht Fensterrosen, die für die Beleuchtung des erweiterten Innenraumes gebraucht wurden. Zur zweiten Bauphase gehören die oberen drei Rosen, die spitzbogigen Nischen und das Mosaik (datiert 1207). Die mittlere zentrale Rose stammt aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert und wird in der Literatur als eine der prachtvollsten Umbriens bezeichnet. Die ganze Anlage rund um den Dom herum hat zusammen mit den anderen Gebäuden große theaterhafte Wirkung und wird auch tatsächlich zu diesem Zweck genutzt.

Die Rocca di Albornoz erhebt sich auf dem höchsten Punkt des Hügels von Spoleto und wurde wie viele Burgen in Mittelitalien in der Renaissance als päpstliche Zwingburg errichtet. Unterhalb der Burgmauern gibt es einen bei den Einheimischen sehr beliebten Spazierweg rund um den Gipfel des Hügels, der wunderbare Ausblicke auf die Stadt und die sie umgebende Landschaft bietet. Lohnend ist ein Blcik von der Burg auf die Stadt.

Die Brücke Ponte delle torriverbindet den Burghügel (mit der Rocca di Albornoz) mit dem Monteluco. Sie stammt aus dem Mittelalter, und nicht, wovon Goethe überzeugt war, aus der Antike.

Der Monteluco liegt direkt gegenüber des Burghügels, mit ihm verbunden durch den Ponte delle torri. Er war ein schon in der Antike heiliger Berg, weswegen er nie abgeholzt wurde und es einen großartigen uralten Steineichenwald gibt. Auf dem Monteluco gibt es eine gleichnamige kleine Hotelsiedlung, zu der sogar eine Stadtbuslinie von Spoleto fährt und eine sehenswerte Einsiedelei des Heiligen Franziskus. Der Monteluco ist ein guter Ausgangspunkt (oder ein Etappenziel, wenn man den lohnenden Aufstieg von Spoleto über den Ponte delle torri auf sich nimmt) für Wanderungen in die Berge der Valnerina, wie z.B. auf den Castelmonte.

Cannes ist ein renommiertes Seebad

Cannes

Cannes ist ein renommiertes Seebad an der Cote d'Azur, wo die Sonne fast immer scheint. Cannes ist die nach Nizza und Antibes drittgrößte Stadt der Region. Im Hinterland liegen nordöstlich die Ausläufer der Seealpen. Westlich der Stadt erstreckt sich das Esterel-Gebirge mit der Steilküste aus rotem Porphyr.

Die wenigen Altstadtgässchen, der mittelalterliche Wachturm und die Wallfahrtskirche Notre-Dame-de-l'Espérance erinnern noch an das einstige verschlafene Fischerdorf.

Inmitten des Badeortes Cannes befindet sich die Flaniermeile Boulevard de la Croisette. Der Boulevard hat eine Länge von zwei Kilometern und endet im Osten am Pointe Croisette, von wo aus man einen Blick über die gesamte Promenade hinweg auf das Festspielhaus hat. Hohe Palmen und reizvolle Parkanlagen säumen die großartige Uferpromenade La Croisette.



Hier und in ihren Nebenstraßen findet man prächtige Hotelpaläste und exklusive Boutiquen, Kunstgalerien und Kinos, Nachlokale und Gourmetrestaurants. Shops, Boutiquen, Restaurants und Bars wechseln sich ab. Auch drei Casinos und der Palais des Festivals et des Congrès, in dem das Internationale Filmfestival stattfindet, befinden sich an der Croisette.

Le Suquet ist das älteste Stadtviertel von Cannes, in dem die Altstadt liegt. Oben auf einem Hügel gelegen war das Dorf früher so besser vor Angriffen von See her geschützt.

Cannes Hafen


Das auf dem Gipfel liegende Schloss der damaligen Epoche bietet einen Panoramablick auf die Bucht von Cannes. Hier befindet sich ebenfalls der Castre-Turm sowie eine den Seefahrern und Anglern gewidmete Kirche.

Der mondäne Badeort glänzt durch zahlreiche Festivals, von denen das Filmfestival das bekannteste ist. Cannes ist durch das Internationale Filmfestival heute in der ganzen Welt bekannt. Der Badeort bietet eine Vielzahl touristischer und kultureller Aktivitäten.

Die Lérins-Inseln, die zusammen mit Le Suquet die Wiege der Stadt Cannes bilden, muss man gesehen haben. Man erreicht die beiden in unmittelbarer Nähe vor der Küste liegenden Inseln schnell mit einem Boot ausgehend vom Hafen von Cannes.

Nutzen Sie die Lage Cannes, um Ausflüge zu machen und während eines Halbtags- oder Ganztagsausflugs das Hinterland und seine malerischen Bergdörfer zu entdecken.

Weblinks:

Cannes - www.cote.azur.fr

Cannes - http://inzumi.com/

Cannes Reiseziel - www.cannes-reiseziel.de

Ausflüge rund um Cannes - www.cannes-reiseziel.de

Reiseführer:

Côte d'Azur: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
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von Ralf Nestmeyer

Reiseführer Côte d'Azur
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von Peter Ott und Andreas Fischer

Mittwoch, 14. August 2024

Saint-Raphaël ist ein beliebter Badeort

Saint-Raphaël ist ein beliebter Badeort


Saint-Raphaël ist eine französische Hafenstadt und ein beliebter Badeort mit 33.624 Einwohnern an der Côte d’Azur im Département Var. Saint-Raphaël liegt südwestlich von Cannes und nordöstlich von Saint-Tropez und ist sowohl Seebad als auch Winterkurort. Die Stadt liegt in der Bucht Baie de Saint-Raphaël und ist im Westen mit dem Nachbarort Fréjus zusammengewachsen.

Saint-Raphaël liegt in der Nähe von Saint-Tropez sowie von Cannes, im Osten aber trennt der Berg Le Dramont die Stadt von Agay. Saint-Raphaël ist ein sehr beliebter Bade- als auch Winterkurort. Am Fusse des Esterel Gebirges liegt Saint Raphaël, ein bekannter Badeort der Côte d’Azur auf halbem Wege zwischen Cannes und Saint Tropez mit 36 Kilometern Küstenlinie, die sich entlang der berühmten Küstenstrasse « la corniche d’or » bis zur Nachbar Region Alpes-Maritimes hinziehen.

Saint-Raphaël ist ein beliebter Badeort


Saint-Raphaël verfügt über wunderschöne Sandstrände entlang der Küste. Saint-Raphaël zählt 27 Strände: feine Sandstrände, Strände mit Kieselsteinchen, Felsenbuchten und versteckte kleinbuchtige Strände für Insider. Man genießt einen sehr schönen Panoramablick und kann zahlreiche kleine Inselgruppen erkennen. Dazu gehört auch die Insel Île d’Or, welche ebenso über sehr schöne Sandstrände verfügt.

Der alte Hafen, der Cours Jean-Bart und das Quai Albert I. sind immer sehr belebt. Die Promenade René-Coty und der Boulevard du Général-de-Gaulle, mit Platanen und Palmen bietet einen schönen Blick aufs Meer und zwei Inselchen, die Lion de Terre und Lion de Mer genannt werden.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Badeortes gehören die einschiffige Kirche Église St-Raphaël wurde im 12. Jh. im Stil der provenzalischen Romanik auf den Grundmauern eines basilikaartigen Gebäudes errichtet. Der Wachturm anstelle einer der Chorkapellen erinnert an die Wehrbauten der Templer. In einer der Seitenkapellen dient ein Felsblock aus rotem Sandstein, einst ein heidnischer Altar, als Sockel für den Altartisch. Jedes Jahr im August wird die Petrusbüste in einer Prozession von den Fischern zum "Seelöwenfelsen" getragen.

Die Kirche San Rafeu, die im 12. Jahrhundert im romanisch-provenzalischen Stil errichtet wurde, diente auch als Festung. Da der Turm an die militärischen Bauwerke der Templer erinnert, wird die Kirche teilweise fälschlich als Templerkirche bezeichnet. Vom Kirchturm aus bietet sich ein sehenswertes Panorama über die Stadt, die moderne Kirche im byzantinischen Stil, den Golf von Fréjus und den Strand sowie das Massif des Maures im Hinterland.

Die Basilika Notre-Dame de la Victoire wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut, um an den Sieg der christlichen Mittelmeermächte gegen die Flotte Sultan Selims II. unter Admiral Ali Pascha in der Seeschlacht von Lepanto zu erinnern. Erst im Jahr 2004 wurde der Kirche von Johannes Paul II. der Titel Basilika verliehen.

Der Architekt, der zahlreiche Villen in St-Raphaël erbaute, stammte aus Griechenland. Seinem Wunsch gemäß wurde dieses Gotteshaus der Basilika Notre-Dame-de-la-Victoire der berühmten Seeschlacht von Lepanto geweiht, in der Don Juan de Austria an der Spitze einer christlichen Flotte im Jahre 1571 die Türken schlug.

Das alte Dorf hat sich um die mittelalterliche Kirche San Rafeù organisiert. Der Turm aus dem 13. Jahrhundert diente der Überwachung der Umgebung und bietet noch heute eine schöne Panoramaaussicht auf die Bucht von Sankt Raphael. Erst später wurde der typisch provenzalische Glockenturm angebaut.

Wie das nahe Fréjus bietet das quirlige Saint-Raphaël eine große Auswahl an sportlichen und kulturellen Aktivitäten und ein reges Nachtleben. Ob Sie Anhänger des süssen Farniente sind oder ein begeisterter Wassersportler, Saint Raphaël hat für alle etwas zu bieten. Saint Raphaël wurde mit dem französischen Label »Station nautique« als Nautikstation ausgezeichnet.

Es gibt dort 5 Häfen mit unterschiedlichen Besonderheiten, vom grossen Yachthafen bis zum kleinen Fischerhafen, oder dem Hafen mitten im Zentrum der Stadt. Der Hafen von Santa Lucia ist der Grösste mit 1600 Anlegeplätzen, die kleineren Häfen sind Boulouris, Le Poussaï und Agay.

Weblinks:

Saint Raphaël - www.cote.azur.fr

Esterel-Caravaning - http://cdn.esterel-caravaning.fr

Samstag, 10. August 2024

Assisi - Stadt Heiligen Franziskus

Assisi


Assisi ist eine Stadt im mittelitalienischen Umbrien in der Nähe der Regionalhauptstadt Perugia. Assisi ist der Geburtsort von Franz von Assisi (1181/1182–1226), Gründer des christlichen Franziskanerordens.

Das mittelalterliche Stadtbild mit Stadtmauer und Festungsruine Rocca Maggiore ist noch gut erhalten und wurde im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt.

Mit den Basiliken San Francesco und Santa Chiara, den Grabstätten des Hl. Franziskus und der Hl. Klara ist Assisi ein bedeutender Pilgerort des Christentums. Sehenswert ist die franziskanische Einsiedelei Eremo delle Carceri. Auf dem Wege dorthin entspringt die Quelle Fontemaggio, die in römischer Zeit die Stadt mit Trinkwasser versorgt hat.

Die Doppelkirche San Francesco, mit deren Bau 1228 begonnen wurde (in drei Ebenen am westlichen Ende der Stadt errichtet), wurde am 26. September 1997 bei einem schweren Erdbeben stark beschädigt, wobei vier Menschen ums Leben kamen. Die bei dem Erdbeben beschädigten unter anderem von Giotto und Cimabue stammenden Fresken in der Ober- und Unterkirche (um 1300 begonnen) wurden zu etwa 75 % restauriert.

Die Basilika San Francesco gehört wie die anderen franziskanischen Pilgerstätten in Assisi seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe.

Der neuere Teil Assisis liegt am Fuß des Berges um die Basilika Santa Maria degli Angeli herum, welche die kleine Portiunkula-Kapelle umschließt, in der Franziskus gestorben ist. In dieser Kirche fand 1986 und 2002 das interreligiöse Weltgebetstreffen statt.

Saint Tropez ist der berühmteste Ort an der Côte d’Azur

Saint Tropez


Saint Tropez befindet sich an der Côte d’Azur, am östlichen Fuß des Massif des Maures, am Nordufer einer Halbinsel. Aus der Zitadelle von St Tropez, die auf das 15. Jahrhundert zurückgeht wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Fischerdorf. Der Ort war ein romantisch verschlafenes Fischerdorf bevor er zum Anziehungspunkt des internationalen Jet-Sets wurde.

Das damalige Fischerdorf zog schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Künstler wie Paul Signac, Henri Matisse und Pierre Bonnard an, deren Werke heute in dem neben dem Hafen gelegenen Musée de l’Annonciade ausgestellt sind.

Den spektakulärsten Aufstieg unter den Fischerdörfern an der Cote d Azur legte Saint Tropez hin: Seit Brigitte Bardot und Romy sczhneider die Moralvorstellungen aufmsichten und Louis de Funes in der Gendamerie herumtobte, avancierte der 5.000-Seelen-Ort zum Jet-Set-Zentrum. Der Aufschwung Saint-Tropez begann in den 1950er Jahren, als sich der Ort zu einem Treffpunkt von Künstlern und der High Society entwickelte.

Saint Tropez

Saint-Tropez ist berühmt für seinen großen Yachthafen, seine Restaurants und die Baie de Pampelonne, den größten Sandstrand der Côte d’Azur, der allerdings überwiegend auf dem Territorium der Nachbargemeinde Ramatuelle liegt.

Saint-Tropez lockt mit seinen schönen und gepfelgten Stränden in seiner Umgebung. Viele prominente Europäer verbringen ihren Urlaub in Saint-Tropez, unter anderem in den – wiederum zu Ramatuelle gehörenden – Strandclubs Tahiti Plage, Club 55, Nikki Beach und Aqua Club.

Weblinks:

Saint-Tropez - www.cote.azur.fr

Reiseführer:

Côte d'Azur: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
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von Ralf Nestmeyer

Reiseführer Côte d'Azur
Reiseführer Côte d'Azur
von Peter Ott und Andreas Fischer

Samstag, 3. August 2024

Perugia Hauptstadt von Umbrien

Perugia


Perugia ist die Hauptstadt der Region Umbrien in Italien, dem grünen Herz Italiens, und der Provinz Perugia. Die auf einem markanten Hügel (493 m) über der Ebene gelegene Stadt dürfte ursprünglich eine Siedlung der Umbrer gewesen sein und weist erst seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. einen spezifisch etruskischen Charakter auf.

Perugia ist eine an Kunstschätzen und antiken Palästen reiche Stadt und ihre Altstadt bietet ein sehr schönes und homogenes Stadtbild, das dank einer klugen Stadtplanung weitgehend vom Straßenverkehr befreit ist. Die auf dem Berg liegende Altstadt bietet viele enge Gassen mit Flair und zahlreiche interessante Museen und Kulturdenkmäler:.

Die auf einem Hügel gelegene Stadt Perugia hat zwei Universitäten, die schon 1308 gegründete "Università degli Studi" und die in der ganzen Welt bekannte Ausländeruniversität (mehr dazu unten). Die über 30.000 Studenten geben der Stadt ein jugendliches und weltoffenes Image. Perugia ist eine an Kunstschätzen und antiken Palästen reiche Stadt und ihre Altstadt bietet ein sehr schönes und homogenes Stadtbild, das dank einer klugen Stadtplanung weitgehend vom Straßenverkehr befreit ist.

Bekannt ist Perugia für seine kulturellen Schätze, seine geschichtlichen Traditionen und natürlich seine leckeren Köstlichkeiten. Eine besondere Attraktion der Stadt ist das jedes Jahr im Juli in Perugia stattfindende Festival "Umbria Jazz", eines der weltweit bekannten Jazz-Festivals.

Côte d’Azur - die „Azurblaue Küste“

Côte d'Azur

Als Côte d’Azur - auch „Azurblaue Küste“ und Französische Riviera genannt - wird ein Teilstück der französischen Mittelmeerküste bezeichnet. Das azurblaue Meer verlieh diesem Küstenabschnitt seinen Namen. Der Name ist eine Schöpfung des Dichters Stéphen Liégeard, der 1887 ein Buch mit dem Titel »La Côte d’Azur« veröffentlichte.


Cote d Azur

Die Ausdehnung der Côte d’Azur erstreckt sich von Cassis (bei Marseille) bis Menton an der italienischen Grenze. Manche Quellen geben allerdings Toulon, Hyères oder Saint-Tropez als westlichen Anfangspunkt an. Andere beschränken die Côte d’Azur auf die Küste des Départements Alpes-Maritimes. Sie ist Teil der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur mit den Küstengrenzen der Départements Bouches-du-Rhône, Var und Alpes-Maritimes sowie dem Fürstentum Monaco und bildet somit der Großteil der provenzalischen Mittelmeerküste. Bekannte Orte sind Saint-Tropez, Antibes, Cannes, Nizza, Monaco und Menton.

Cote d Azur

Das Hinterland ist mit den Seealpen, den Provenzalisch-Nizzardischen Voralpen und dem Massif des Maures sehr gebirgig. Charakteristisch für die westliche Côte d’Azur sind die roten Felsen der Küste, die sich vom Esterel-Gebirge bis zur Abgrenzung durch die Calanques ausstrecken. Im Osten fallen die Alpen bei Monaco und Menton steil ins Meer und grenzen die Côte d’Azur von der Italienischen Riviera (Ligurien) ab.



Der idyllische Küstenabschnitt der Côte d’Azur ist seit dem 18. Jahrhundert ein beliebtes Urlaubsgebiet der Franzosen und ausländischer Touristen. Während der Hauptsaison sind die Strände und Städte zum Teil sehr überlaufen. Auf den Küstenstraßen kommt es häufig zu Staus.

Die Côte d’Azur besitzt eine große Anziehungskraft: Egal, ob Picasso, Brigitte Bardot, Grace Kelly oder Jean Cocteau - die Côte d'Azur, einer der vielseitigsten Landstriche Europas, hat fast alle Berühmtheiten der Welt fasziniert. Diese Faszination hat durchaus ihre Gründe.

Nizza besitzt die berühmteste Promenade der Welt, Cannes das berauschendste Filmfestival, Monaco die bekannteste Spielbank, und im alten Hafen von Saint-Tropez liegen die schönsten Yachten vor Anker. Besonders reizvoll an der Côte d’Azur ist die großartige Landschaft mit Meer und Bergen, das Klima, die Weine, die Küche und die Kunst.

Reiseführer:

Côte d'Azur: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
Côte d'Azur: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps
von Ralf Nestmeyer

Reiseführer Côte d'Azur
Reiseführer Côte d'Azur
von Peter Ott und Andreas Fischer


Caleidoscop-Artikel:

Saint Tropez ist der berühmteste Ort an der Côte d’Azur

Saint-Raphaël ist ein beliebter Badeort

Cannes ist ein renommiertes Seebad

Antibes ist ein beliebtes Urlaubsziel an der Côte d’Azur

Nizza ist das Zentrum der mondänen Côte d'Azur

Monaco ist ein mondäner Stadtstaat

Menton wird auch die »Perle der Cote d'Azur« genannt

Samstag, 15. Juni 2024

Quedlinburg - eine Stadt mit reichem kulturellen Erbe

Quedlinburg

Quedlinburg ist die wohl schönste Stadt des Harzes und eine der schönsten Städte Deutschlands. Das beschauliche Städtchen im Ostharz besitzt ein reiches kulturelles und geschichtliches Erbe. Die nördlich des Harzes gelegene Stadt an der Bode ist reich an Geschichte, denn im Mittelalter war sie einmal eine Weltstadt. Viele Gebäude zeugen noch heute von seiner historischen Bedeutung.

Im Jahr 994 mit dem Stadtrecht versehen, war die Stadt vom 10. bis zum 12. Jahrhundert Sitz der zu Ostern besuchten Königspfalz weltlicher Herrscher und fast 900 Jahre lang eines - zunächst geistlichen, nach der Reformation freiweltlichen - Damenstifts.

Auf einem Sandsteinfelsen ragt die mehr als tausendjährige romanische Stiftskirche wie ein Wahrzeichen über der Stadt. Die im Jahr 1129 geweihte flachgedeckte Basilika besaß bereits drei Vorgängerbauten.


Quedlinburgs architektonisches Erbe steht seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und macht die Stadt zu einem der größten Flächendenkmale in Deutschland. Das Quedlinburger Schloß und der Stiftskirche St. Servatius wurden zusammen mit der Altstadt von Quedlinburg in das Weltkulturerbe aufgenommen. In der malerischen Altstadt drängen sich die Touristen.

Auch der Münzenberg mit der romanischen Klosterkirche St. Marien und im Tal dazwischen die romanische St. Wiperti, der sich anschließende Abteigarten und der Brühl-Park gehören zum Weltkulturerbe.

Quedlinburg

In der historischen Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen befinden sich 1.200 Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten. Am Markt liegt das Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue, südlich davon der Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche und dem Domschatz als Zeugnisse des Quedlinburger Damenstifts.

Die St. Servastius Kirche wurde 1129 geweiht und an einer Stelle gebaut an der zuvor bereits drei weitere Kirchen standen. 936 wurde hier König Heinrich beigesetzt. Er wurde in Quedlinburg gekrönt und gilt als Begründer von Deutschland.

Im Schloß ist ein Museum untergebracht in dem die mittelalterliche Geschichte der Stadt Quedlinburg gezeigt wird. Sehenswert ist der Quedlinburger Domschatz der einer der bedeutendsten in Deutschland ist.


Das an der Straße der Romanik liegende Schlossbergensemble mit dem Renaissanceschloss, der Stiftskirche St. Servatius und ihrem berühmten Domschatz, der tausendjährigen Wipertikirche und den Resten des Marienklosters, sowie die historische Altstadt mit ihren 2069 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten wurden 1994 aufgrund ihrer außerordentlichen Bedeutung von der UNESCO in die Liste der geschützten Kulturdenkmale aufgenommen. Mit einem knapp 90 ha großen bebauten Stadtkern zählt Quedlinburg mit seinen Bauten aus allen Stil- und Zeitepochen zu den größten Flächendenkmälern Deutschlands.

Das völlig unverfälschte Stadtbild Quedlinburgs mit seinen kleinen, unzähligen Fachwerkhäusern in der Altstadt hat die Zeit überdauert und gibt Einblicke in die vielfältigen Baustile des letzten Jahrtausends und in die kulturellen Entwicklungen der Nation.


Weblinks:

Quedlinburg - www.quedlinburg.de

Quedlinburg - www.harzinfo.de


Literatur:

Quedlinburg. Aus dem Tagebuch einer Tausendjährigen
Quedlinburg. Aus dem Tagebuch einer Tausendjährigen

von Christa Rienäcker und Janos Stekovics

Quedlinburg - Der Stadtführer: Ein Führer durch die Weltkulturerbe-Stadt
Quedlinburg - Der Stadtführer: Ein Führer durch die Weltkulturerbe-Stadt

von Wolfgang Hoffmann und Thorsten Schmidt

Samstag, 17. Februar 2024

Alta Badia - ein Wintersportort mit Flair

Alta Badia

Alta Badia (ladinisch und italienisch für Hochabtei, auch Hochabteital) ist ein Tourismusverband im Süden des Gadertales in den Südtiroler Dolomiten. Es umfasst die mehrheitlich ladinischsprachigen Gemeinden Corvara, Abtei und Wengen, welche im Gadertal - Val Badia - gelegen sind.

Das Gadertal durchzieht in Nord-Süd-Richtung die nördlichen Dolomiten und mündet bei St. Lorenzen ins Pustertal, wo auch die Gader in die Rienz fließt. Der Name Abteital, der gelegentlich als Synonym zu Gadertal verwendet wird, bezieht sich eigentlich nur auf den hintersten Talabschnitt südlich von St. Leonhard. Dort befindet sich auch das Skigebiet Alta Badia mit der Piste Gran Risa.


Das Skigebiet Alta Badia, zwischen 1.400 und 2.700 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, bietet optimale Skiverhältnisse von November bis April. Es umfasst 95 Pisten. Mit elf weiteren Skigebieten gehört es zum Skigebietsverbund Dolomiti Superski.

Die »Gran Risa« befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Abtei. Bekannt ist die Gran Risa insbesondere wegen zahlreicher Rennen des Alpinen Skiweltcups. Sie gilt als eine der schwierigsten Strecken im Skiweltcup. Seit 1990 werden die Weltcup-Riesenslaloms der Männer auf der Gran Risa jährlich ausgetragen.

Samstag, 24. Juni 2023

Danzig - die alte Hansestadt

Danzig mit Dom und Krantor

Danzig - polnisch Gdansk - gilt als eine der schönsten Städte in Polen und als »Perle an der Ostsee«. Als größter polnischer Ostseehafen war Danzig jahrhundertelang das reiche Handelstor der polnisch-litauischen Adelsrepublik nach Westeuropa und Übersee.



Danzig ist eine alte Hansestadt mit einer tausendjährigen Geschichte. Das architektonische Erbe der Hanse ist unübersehbar - die Hanse prägt das Stadtbild bis heute. Und die reich verzierten Bürgerhäuser und öffentlichen Gebäude aus der goldenen Zeit der Stadt im Stil des Danziger Manierismus geben Gdańsk ihren liebenswerten Charme.

Danzig mit Hafen

Güter, die in Danzig umgeschlagen wurden, waren vor allem Getreide und Holz, aber auch Honig und Teer, Fleisch und Butter, Pelzwaren und Pech. Neben Elbing und Thorn war Danzig die führende preußische Hansestadt und blieb bis zum letzten Hansetag im Jahr 1669 Teil der Hanse. Die Stadt hat das reiche Erbe der Hanse bewahrt.


Die »Perle der Ostsee« ist jeher eine Stadt des Handels. In Danzig gab und gibt es eine Vielzahl von Märkten. Keine andere Stadt in Polen hatte soviele davon: Langer Markt, Kohlenmarkt, Holzmarkt, Dominikanermarkt, Buttermarkt. Dieser merkantile Geist ist auch heute noch in der alten Hauptstadt des Handels zu spüren.

Altstadt von Danzig



Im Zweiten Weltkrieg wurde die »Freie Stadt« völlig zerstört und danach als Meisterstück polnischer Restaurationskunst originalgetreu bis ins Detail wieder aufgebaut. Die Danziger Rechtstadt, die heute wieder zu den schönsten historischen Altstädten Europas gehört, ist ein Gesamtkunstwerk aus prachtvollen Patrizierhäusern, beeindruckenden gotischen Kirchen und Toren, die von tausendjähriger Geschichte zeugen und durch seine Architektur bezaubern.

Danzig ist eigentlich eine Dreistadt - es sind drei Städte in unmittelbarer Nachbarschaft. Das ehemals mondäne Weltbad Zoppot (Sopot) befindet sich lediglich zwölf Kilometer entfernt, heute ein freundliches und ruhiges Bad an der Danziger Bucht. Noch weiter an der Bucht entlang Richtung Norden liegt Gdingen (Gdynia). Zusammen leben hier knapp 800.000 Menschen.

Die großen Werften und Hafenanlagen liegen fast ausschließlich in Gdingen, das vor dem Zweiten Weltkrieg der größte Hafen der Ostsee war. Zoppot ist bekannt für seine 500 m lange, breite Holzmole, die sich weit in das ziemlich ruhige Wasser der Danziger Bucht erstreckt und nicht nur im Sommer ein sehr bekannter Promenierweg ist.

Danzig hat eine wechselvolle Entwicklung in ihrer Geschichte durchgemacht, bevor es zum polnischen Gdansk wurde. Fast sieben Jahrhunderte lebten hier Deutsche und Polen, Kaschuben und Einwanderer aus vielen Ländern zusammen, nicht immer konfliktfrei aber immer stolz auf die gemeinsam geschaffene unvergleichliche Kulturlandschaft an der östlichen Ostsee.

Literarische Bedeutung erlangte Danzig erst mit Günter Grass, dem Literaturnobelpreis des Jahres 1999, dessen Danzig-Roman Die Blechtrommel 1959 für Furore sorgte. Seine Rezeption in Dan-zig war in den 1980er Jahren mitentscheidend für die Entdeckung der fremden, deutschen Vergangenheit durch die jüngere Generation; mit Paweł Huelle und Stefan Chwin knüpf-ten zwei landesweit bekannt gewordene polnische Schriftsteller an Grass an.

Weblinks:

Danzig / Gdansk - alte Hansestadt an der Danziger Bucht - Ostsee-Urlaub - www.ostsee-urlaub-polen.de

Gdingen / Gdynia - die Hafenstadt an der Danziger Bucht - Ostsee-Urlaub - www.ostsee-urlaub-polen.de

Sopot / Zoppot - ehemals mondänes Weltbad - Ostsee-Urlaub - www.ostsee-urlaub-polen.de

Literatur:


Danzig 1930-1945: Das Ende einer Freien Stadt
von Dieter Schenk

Samstag, 17. Juni 2023

Clermont-Ferrand - Zentrum der Auvergne


Clermont-Ferrand - Zentrum der Auvergne - ist eine alte Bischofsstsdt in der Mitte Frankreichs.

Seit dem 4. Jahrhundert war Clermont der Sitz eines Bischofs. Der bedeutendste Amtsinhaber war im 5. Jahrhundert Sidonius Apollinaris, der vor allem aufgrund seines literarischen Werks bekannt ist. Im Mittelalter erlebte die Stadt als Mons clarus ihre Blütezeit.

Um der Bischofsstadt eine eigene Stadtsiedlung gegenüberzustellen, ließen die Grafen der Auvergne in der Nähe 1120 die Stadt Montferrand bauen. Aus der Frühzeit dieser Stadt sind noch verschiedene Häuser erhalten.

Im Jahr 1248 wurde in Clairmont mit dem Bau der Kathedrale Notre-Dame-de-l’Assomption (Mariä Himmelfahrt) begonnen.

Am 15. April 1630 verordnete König Ludwig XIII. im Edikt von Troyes (erstes Vereinigungsedikt) den Zusammenschluss von Clairmont (damalige Schreibweise) mit Montferrand. Diese Stadtvereinigung wurde 1731 von Ludwig XV. (zweites Vereinigungsedikt) bestätigt, und seither trägt die Stadt den Namen Clermont-Ferrand. Spätere Versuche Montferrands, sich wieder von Clermont zu lösen (1789, 1848 und 1863) blieben erfolglos.

Die Altstadt der ursprünglich eigenständigen Stadt Montferrand liegt anderthalb Kilometer nordöstlich des historischen Zentrums des alten Clermont. Einige Abschnitte der ehemaligen Stadtbefestigung von Montferrand sind noch vorhanden.

Blaise Pascal

Blaise Pascal wurde vor 400 Jahren am 19. Juni 1623 als Sohn eines Vorsitzenden Richters des Steuergerichts (Cour des Aides) der Auvergne in Clermont-Ferrand geboren.

Samstag, 10. Juni 2023

Veszprem auf fünf Hügeln erbaut

Veszprem

Das ungarische Veszprem ist Kulturhauptstadt Europas 2023. Das ungarische Veszprem, das rumänische Timișoara, und das griechische Eleusis bilden das diverse Hauptstadttrio im diesem Jahr.

Das malerisch gelegene Veszprém befindet sich nördlich des Balatons (Plattensee) auf Hügeln und in Tälern, die das Flüsschen Bach Séd umgeben. Die Stadt wurde nach der Überlieferung auf fünf Hügeln erbaut. Veszprem ist wegen seines attraktiven Stadtbilds und der Nähe zum Balaton ein beliebtes Fremdenverkehrszentrum, sowie eine bedeutende Universitätsstadt. Attraktiv ist die Stadt mit 60.000 Einwohnern allein schon durch ihre Lage. Sie erhebt sich auf fünf Hügeln, dazwischen schlängelt sich das Flüsschen Sed.

Der Stadtkern aus dem 18. und 19. Jahrhundert vermittelt Heimeligkeit. Die Renovierung der imposanten Burg auf einem Berg soll zumindest im Außenbereich bis Anfang 2023 fertig werden. Sehr schön über der Stadt gelegen ist das Burgviertel. Sankt-Michael-Dom – Im Jahr 1001 als doppeltürmige romanische Basilika errichtet, in den Türkenkriegen zerstört, erst im 18. Jahrhundert teils im Spätbarock wieder aufgebaut.

Bisher konnte sich Veszprém nur mit Musikfestivals - von Klassik über Jazz und Chormusik bis zu Straßenmusik - überregional positionieren. Musik soll auch im Kulturhauptstadtjahr den Ton angeben – ebenso wie Gastronomie und Wein.

Schwung für den Tourismus erhofft sich auch Gyula Porga, Bürgermeister im westungarischen Veszprém. Zur Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres soll es am 21. Januar ein großes Spektakel geben, unter dem Namen "Veszprém - Balaton 2023". "Kulturhauptstadt heißt, kulturelle Antworten auf die Herausforderungen der Zeit zu finden", meinte Porga im Gespräch mit Journalisten. Als Problem nannte er etwa die Abwanderung der Jungen und die schwankende Wertschöpfung des Fremdenverkehrsmagneten Plattensee, die sich auf wenige Sommermonate beschränke. Mit Kultur hingegen könne man sich das ganze Jahr hindurch attraktiv machen.

Weblink:

Veszprem - https://veszprembalaton2023.hu

Samstag, 3. Juni 2023

Timișoara ist Kulturhauptstadt Europas 2023

Timișoara

Das rumänische Timișoara ist Kulturhauptstadt Europas 2023. Das rumänische Timișoara, das ungarische Veszprem und das griechische Eleusis bilden das diverse Hauptstadttrio im diesem Jahr.

Mit drei Kulturhauptstädten, die so mancher Kulturfreund nicht sofort auf der Europakarte zuordnen könnte, wird 2023 das Kulturhauptstadtjahr bestritten. Gebildet wird das Trio aus dem westrumänischen Timișoara , dem schmucken Veszprém nahe dem ungarischen Plattensee und die in der Antike für ihre Mysterien berühmte griechische Stadt Eleusis.

Das westrumänische Timișoara (Temeswar) mit seinen 300.000 Einwohnern am Dreiländereck Rumänien-Ungarn-Serbien, war Ausgangspunkt der Revolution 1989, die den Diktator Nicolae Ceausescu zu Fall brachte.

In der Industriemetropole Timișoara wollen die Programmmacher vor allem die traditionelle Diversität zum Leuchten bringen. Neben Rumänen lebten und leben in der Stadt mit k.u.k.-Flair Deutsche, Österreicher, Ungarn, Serben, Roma, Tschechen, Slowaken und Bulgaren. So gut wie jedes Timișoarer Kind sprach vor dem Zweiten Weltkrieg mindestens drei Sprachen, darunter auch Jiddisch. Dieses Idiom ist durch die Shoah hier fast verschwunden. Timișoara war die Wiege von Stars: "Tarzan" Johnny Weissmüller (1904-1984) kam hier zur Welt, und zwei Nobelpreisträger machten hier Matura: die Schriftstellerin Herta Müller sowie der Chemiker und Biophysiker Stefan Hell.

Ein Farbtupfer ist auch der seit 2020 in Timișoara als Bürgermeister amtierende Dominic Fritz – geboren in Deutschland, Politikwissenschafter, einstiger Grünen-Parteigänger und Ex-Redenschreiber des damaligen deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler. Der heute 38-Jährige hat sich nach eigenen Worten schlichtweg "in diese Stadt verliebt", während seiner Arbeit 2003 als Freiwilliger in einem Timișoarer Kinderheim. Als Highlight für 2023 verspricht Fritz eine Ausstellung des rumänischen Bildhauers Constantin Brancusi (1876-1957). Am Herzen liegt ihm das Projekt "Wege der Revolution", das an den Volksaufstand von 1989 erinnern soll.

Fertig werde dieses Projekt 2023 aber nicht – wie so viele andere Pläne. Grund der Verzögerungen ist ein seit Jahren dauernder politischer Streit. Das Problem: Fritz gehört der öko-liberalen Oppositionspartei USR an, in der Hauptstadt Bukarest aber regieren Bürgerliche und Sozialdemokraten. Daraus folgten kleinere und größere Behinderungen, etwa durch Blockaden von Geldern, beklagt Fritz. Dennoch erhofft er sich vom Kulturhauptstadtjahr "neuen Schwung", den man auch für später mitnehmen könne. Das Eröffnungswochenende ist hier von 17. bis 19. Februar angesetzt.

Weblink:

Timișoara - https://timisoara2023.eu