"Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht." Ralph Waldo Emerson Der Reise- und Fernweh-Blog »Caleidoscop« ist vielfältig wie die Welt und bietet Reiseberichte und Buntes aus aller Welt mit vielen Tipps und Anregungen zu Reisen und zum Verreisen in nahe und ferne Länder rund um den Globus. Der »Caleidoscop«-Blog wendet sich an Reisende, Reisefreudige, Weltenbummler, interessierte Gäste, Neugierige und Ratsuchende.
Freitag, 3. Dezember 2010
Lichtelfest in Schneeberg
Am 2. Adventswochenende wird in Schneeberg bei Aue im westlichen Erzgebirge traditionell das Lichtelfest gefeiert. Das Lichtelfest ist eine innige Verbindung von bergmännisch - erzgebirgischer Tradition und modernem Brauchtum. Dieses Fest ist aus Schneeberg und der Region nicht mehr wegzudenken.
Alle Jahre wieder zieht das Lichtelfest tausende Gäste und Besucher aus Nah und Fern in seinen Bann. Es ist ein Fest, das vor Jahrzehnten als »Fest der Freude und des Lichtes« begründet wurde und seit diesem Zeitpunkt immer am 2. Adventswochenende stattfindet.
Das Fest beruht auf einer bergmännsichen Tradition. Der Bergmann sah im Winter kaum die Sonne. Bei Dunkelheit fuhr er ein, bei Dunkelheit kehrte er zurück. Licht war für den Bergmann im dunklen Schacht Symbol des Lebens. Es wurde behütet und sicherte eine glückliche Ausfahrt.
Die brennenden Kerzen, die der Bergmann in die Fenster seiner Stube stellte, erhellten in der langen Winternacht seinen Weg nach Hause. Für jeden Knaben in der Familie wurde ein geschnitzter Bergmann, der ein Licht trug und für jedes Mädel ein Lichterengel in das Fenster gestellt. So waren die Fenster hell beleuchtet, denn die Bergleute hatten meist viele Kinder! Dieser schöne Brauch lebt noch heute in unserer Stadt fort.
Licht spielt noch immer eine große Rolle im Erzgebirge, besonders in der Advents- und Weihnachtszeit.
Veranstaltungstipps zum Lichtelfest in Schneeberg:
Lichtelfest in Schneeberg - Offizielles Schneeberg-Portal www.schneeberg.de
Samstag, 27. November 2010
Weihnachtsmärkte im Erzgebirge
Die Weihnachtszeit ist im Erzgebirge gleichzeitig auch der Beginn der traditionellen Weihnachtsmärkte. In der Adventszeit finden in fast jedem Ort des Erzgebirges Weihnachtsmärkte statt. Die bekanntesten erzgebirgischen Weihnachtsmärkte finden in Annaberg-Buchholz, Freiberg, Seiffen, Schneeberg (mit dem Lichtelfest) und Schwarzenberg statt.
Mit dem Beginn der Weihnachtsmärkte verwandelt sich das Erzgebirge in ein märchenhaftes Weihnachtsland. Die traditionell geschmückten, mittelalterlichen Bergstädte strahlen eine festliche Atmosphäre und einen feierlichen Glanz aus, wie dieser zur Adventszeit nur im Erzgebirge zu finden ist. Die weihnachtlich geschmückten Städte erstrahlen im festlichen Lichterglanz.
Die Weihnachtsmärkte im Erzgebirge sind eine besondere Attraktion, denn sie bieten den typischen Weihnachtsschmuck mit Erzgebirgischer Volkskunst, etwa Räuchermännchen, Weihnachtspyramiden, Schwibbogen oder Bergmanns- und Engelfiguren. Diese geben den Weihnachtsmärkten ihren traditionellen Charakter und bescheren dem ganzen Gebirge den Ruf des “Weihnachtslandes”.
Fester Bestandteil einiger Märkte in der ehemaligen Bergbauregion sind die großen Bergparaden in der festlichen Atmosphäre traditionell geschmückter, mittelalterlicher Bergstädte, wie man sie beispielsweise in Annaberg, Marienberg oder auch Thum erleben kann.
Lesen Sie hierzu auch den Weihnachtsmarkt-Blog:
www.weihnachtsmarkt-blog.de/weihnachtsmaerkte/
Weihnachtsmärkte in Deutschland:
Romantische Weihnachtsmärkte in Deutschland und Europa 2010
Weihnachtsmärkte in Deutschland
Montag, 15. November 2010
Buenos Aires ist die Stadt der guten Lüfte
Die Metropole Buenos Aires liegt an der Mündung des Rio de la Plata, wo von See immer ein frischer Wind weht. Die Stadt verdankt ihren Namen den frischen Winden, die vom atlantischen
Meer herüberwehen. Buenos Aires heisst übersetzt soviel wie »Stadt der guten Lüfte«.
Buenos Aires ist nicht nur die Hauptstadt von Argentinien, sondern
auch die Hauptstadt der Melancholie, welche durch die Kultur des
melancholischen Tango und dessen Musik hervorgerufen wird. Buenos Aires
gilt neben Montevideo als »Wiege des Tangos«. Im Stadtteil San Telmo schlägt das »Herz des Tangos«
und dort lebt die Tradition des Tangos in zahlreichen Tanzschulen,
Tanzlokalen und Restaurants fort. Die Tradition des
Tangos lebt in
zahlreichen Tanzschulen, Tanzlokalen und Restaurants der Stadt fort.
Der größten Stadt und Hauptstadt Argentiniens mangelt es nicht an
Sehenswürdigkeiten.Zu den Sehenswürdigkeiten der Metropole gehören die
Altstadt, San Telmo und Barrio Once, das Teatro Colon und das
Kunstmuseum. Die Catedral Metropolitana ist die berühmteste Kirche von
Buenos Aires im Zentrum der Stadt.
Im Herzen von Buenos Aires befindet sich eine weitere Sehenswürdigkeit - die Plaza de Mayo.
Der rechteckige Platz mit Parkanlage ist der zentrale und wichtigste
Platz der Stadt. Hier befinden sich viele interessante Gebäude wie die
Kathedrale, das ehemalige Rathaus El Cabildo, die Piramide de Mayo und
die Casa Rosada, der Sitz des Regierungschefs. Der 67 Meter hohe Obelisk
auf der Plaza de la Republika wurde zum 400. Geburtstag von Buenos
Aires an der Stelle erbaut, an der das erste Mal die Flagge gehisst
wurde.
Samstag, 6. November 2010
Nationalpark Torres del Paine
Im tiefen Süden von Patagonien findet sich der Nationalpark Torres del Paine - eine einzigartige und atemberaubende Naturlandschaft. Der Torres del Paine-Nationalpark gilt als der schönste Nationalparks Chiles. Eines der großen Naturwunder ist eine Bergkette gleichen Namens, das zwölf Millionen Jahre alte, aus Granit bestehende Paine-Massiv.
Die Torres del Paine> - was soviel wie "Blaue Türme" übersetzt heisst - sind das Wahrzeichen des Nationalparks. Dabei handelt es sich um drei nadelartige Granitberge, die zwischen 2.600 und 2.850 m hoch sind. Die Berge liegen etwa in der Mitte des Nationalparks. Der Nationalpark wurde im Jahre 1959 gegründet und wird von der chilenischen Forstbehörde CONAF verwaltet. 1978 wurde er zum Biosphärenreservat der UNESCO erklärt.
Der Nationalpark Torres del Paine zeichnet sich durch seine unberührte Natur aus. Um dieses einzigartige Naturwunder und seine unberührte Natur zu erhalten und zu bewahren, wird der zunehmende Trekking-Tourismus gesteuert. Der Nationalpark bietet sehr gute Wandermöglichkeiten und Touren für Trekking-Touristen und ist für Touristen gut erschlossen. Die Hauptverwaltung liegt im Bereich des Lago Toro.
Der Park wird z. B. von Bussen aus Puerto Natales angefahren. Innerhalb des Parks gibt es mehrere kleinere Verwaltungspunkte. Der CONAF hat viele Wander-Rundwege angelegt. Es gibt zusätzlich mehrere Camping- und Hüttenbereiche. Im Park selbst gelten strenge Umweltauflagen, um die Natur nicht unnötig zu verschmutzen.
Weblinks:
Chileinfo - Südchile - www.chileinfo.de
Torres del Paine-Nationalpark - Weltum.de - www.weltum.de
Bilder vom Nationalpark Torres del Paine - www.chiletravels.de
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Montag, 25. Oktober 2010
Costa Rica und seine Naturschätze
Costa Rica bedeutet übersetzt so viel wie "Reiche Küste". Und der Reichtum diese mittelamerikanischen Landes ist seine Natur. Und reich ist diese Küste Mittelamerikas in der Tat, denn der Reichtum dieses mittelamerikanischen Landes ist seine vielfältigen Natur, eine Begegnung mit allen Klimazonen unserer Welt jenseits arktischer Kälte auf kleinstem Raum.
Die Regenwälder und Gebirgsmassive des kleines Landes in Mittelamerika sind Lebensraum für eine unermessliche Vielfalt an Tieren und Pflanzenarten. Tiefgrüne tropische Urwälder, die fast 3.500 Meter hohen Berge und die zahlreichen, zum Teil immer noch aktiven Vulkane bieten eine Kulisse für Naturreisen, wie sie sonst nur selten auf der Welt zu finden ist.
So sind die Berghänge und Urwaldpfade, die es auf dieser Reise zu entdecken gibt, nach wie vor naturbelassen. Die traumhaften, von Palmen gesäumten Strände der Karibik und des Pazifischen Ozeans machen Costa Rica zu einem Urlaubsparadies. Entlang der Küsten gibt es viele einsame und traumhaft schöne Strände. Dennoch gilt das mittelamerikanische Land noch immer noch als touristischer Geheimtipp für Naturfreunde.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Seiser Alm ist die schönste Alm Südtirols
Wanderurlauber finden auf der Seiser Alm – der schönsten Alm Südtirols, wahre Erfüllung. Für Wanderurlauber ist die Seiser Alm mit ihrer unvergleichlichen Kulisse so etwas wie ein Paradies und eine Landschaft ungetrüber Wanderfreuden. Die größte Hochalm Europas liegt, wie eine riesige Freiluft-Arena, eingebettet inmitten der berühmten Dolomitengipfel Schlern, Langkofel und Plattkofel. Dieses Panorama und die Nähe zu den Ballungszentren Bozen und Brixen macht die Seiser Alm zu einem beliebten Wander- und Ausflugsziel.
Die weltbekannte Seiser Alm ist die größte Hochalm Europas und beeindruckt gleichzeitig durch ihre atemberaubend schöne Landschaft, die sich in einer Höhe von 2.000 m und auf einer Fläche von 70 km² erstreckt.
Die weite, offene Berglandschaft mit blühenden Wiesen vor imposanten Felswänden der Dolomiten haben ihren ganz besonderer Reiz und laden ein zu traumhaften Wanderungen in der eindrucksvollen Natur.
Auf dieser Fläche mit einer unvergleichlich schönen Bergkulisse eröffnet sich Naturliebhabern und Wanderern eine Vielzahl an Wanderungen für einen wahrlich gelungenen Wanderurlaub in Südtirol.
Ausgestattet mit Wanderstock, Verpflegung und gutem Schuhwerk geht es los auf die Seiser Alm, wo urige Almhütten, majestätische Bergspitzen und grüne Wiesen Landschaft und Leben bestimmen. Die Wanderung auf der Hochalm verläuft dabei durch die typische Landschaft der ausgedehnte Wiesen und Weiden von Waldbeständen umsäumt, sumpfiger Wiesengrund, natürliche Sammelbecken des Gebirgswassers, und alles ist umgeben von der großartingen Dolomitenlandschaft der Sellagruppe und des Schlernmassivs.
Weblink:
Seiser Alm - Natur & Landschaft
Südtirol - Natur & Landschaft - www.seiser-alm.it
Sonntag, 3. Oktober 2010
Sextener Dolomiten mit den Drei Zinnen
Die Sextener Dolomiten bilden die nordöstlichste Gebirgsgruppe der Dolomiten in Italien. Sie liegen im äußersten Osten von Südtirol und im Norden der Provinz Belluno und werden im Norden begrenzt durch das Pustertal, im Nordosten und Osten durch das Sextental, im Süden durch das Val d'Ansiei und im Westen durch das Höhlensteintal.
Im Südtiroler Teil des Gebirges liegt der "Naturpark Drei Zinnen", der seit dem 26. Juni 2009 zum Welterbe Dolomiten der UNESCO gehört.
Im Ersten Weltkrieg waren die Sextener Dolomiten Schauplatz von heftigen Kämpfen, als hier im Gebirge zweieinhalb Jahre lang der Krieg zwischen italienischen und österreichischen Truppen tobte. Stumme Zeugen wie Löcher in den Felsen, Befestigungen und rostende Granatsplitter sind heute noch sichtbar.
Die Sextener Dolomiten sind beliebt bei Wanderern, denn es gibt viele hervorragende Höhen- und Rundwanderwege. Von der Auronzo-Hütte führt ein nicht sehr anstrengender Rundweg zur Drei-Zinnen-Hütte und zurück. Imposante Ausblicke und Nahblicke sind beid dieser Wanderung garantiert.
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