In dem lang umkämpften Grenzgebiet der Lowlands, zwischen der Solway-Bucht im Westen und dem Fluss Tweed im Osten, haben sich englische und schottische Schicksale gleichermaßen erfüllt.
Die Lowlands erstrecken sich bis an den Rand der Industrie- und Finanzmetropole Glasgow. Am englischen Ufer der Tweed ließ fast eine ganze Generation Schotten ihr Leben, und auch viele Engländer fanden 1513 in der berühmt-berüchtigten Schlacht von Flodden Field den Tod.
Stoff für die in die Literatur eingegangenen Grenzlandballaden, die Sir Walter Scott Anfang des 19. Jahrhunderts auf der schottischen Uferseite schrieb.
Ähnlich wie der Tweed erzählt der Fluss Clyde von der Geschichte und den Menschen dieser Landschaft. Er entspringt im Herzen der Lowlands und ist wie der Rhein ein so genannter romantischer Fluss. Gerade schneidet er noch wilde Schluchten in waldreiche Hügel, da passiert er schon einige Kilometer weiter flussabwärts eines der größten Kohlereviere Schottlands.
Weiter im Norden an seiner Mündung in Glasgow schließlich ist er kaum wieder zu erkennen und durchquert das alte Industrie-Herz Schottlands, das sich nach überwundener Krise in eine pulsierende Finanzmetropole verwandelt.
"Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht." Ralph Waldo Emerson Der Reise- und Fernweh-Blog »Caleidoscop« ist vielfältig wie die Welt und bietet Reiseberichte und Buntes aus aller Welt mit vielen Tipps und Anregungen zu Reisen und zum Verreisen in nahe und ferne Länder rund um den Globus. Der »Caleidoscop«-Blog wendet sich an Reisende, Reisefreudige, Weltenbummler, interessierte Gäste, Neugierige und Ratsuchende.
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Sonntag, 31. Mai 2015
Mittwoch, 5. November 2014
Inverness ist die quirlige Hauptstadt des schottischen Hochlands
Inverness liegt am nördlichen Ende des in der Eiszeit durch Gletscher entstandenen Sees Loch Ness und ist die größte Ortschaft an diesem sagenumwobenen See und in Nord-Schottland. Die Stadt liegt an der Mündung des Flusses Ness in den Moray Firth und ist die nördlichste Stadt im Vereinigten Königreich.
Inverness liegt am Fuße der schottischen Highlands und wird oft als das »Tor zum Hochland« (»Gateway to the Highlands«) bezeichnet. Die quirlige Hauptstadt des schottischen Hochlands ist eines der Hauptziele für Besucher als aller Welt. Der Grund ist weniger die Stadt selbst, denn als Ausgangspunkt zum Loch Ness und vielen weiteren Attraktionen in Schottlands Norden.
Inverness nimmt für sich in Anspruch, eine der saubersten und landschaflich schönsten Städte und Umgebungen zu haben, die es in Europa gibt. Eine kürzlich erschienene Studie über die Lebensqualität sieht Inverness auf den 5. Platz von 189 britischen Städten!
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das auf einem sanften Hügel thronende »Inverness Castle«, die unmittelbar am Fluss Ness liegende »St. Andrew’s Cathredral«, die »Old High Church« und das »Abertaff House«, das älteste säkulare Gebäude der Stadt.
Der Ort und seine Umgebung sind geschichtsträchtig. Auf der Burg von Inverness regierte im 11. Jahrhundert <i>Macbeth</i>, aber längst nicht so grausam wie von William Shakespeare geschildert. Anstelle seiner Burg steht seit dem 19. Jahrhundert ein repräsentatives Burgschloss auf dem Hügel.
Die Stadt Inverness bietet sich auch als Ausgangspunkt für Reisen in das Hochland an, denn von dort lassen sich viele Ausflüge und Touren in die reizvolle Landschaft im Norden Schottlands unternehmen.
Weblink:
Official Inverness City Site - www.inverness-scotland.com
Samstag, 1. November 2014
Scone ist ein historischer Ort in Schottland
Scone ist ein historischer Ort in Schottland. Der Ort ist das Zentrum des Königreichs Alba, das nur 3 km nordöstlich von Perth liegt. Im 8. Jahrhundert wurde Scone zum Zentrum des piktischen Königreichs und möglicherweise auch zum Krönungsort seiner Könige.
Scone ist bekannt durch seine alte Abtei und durch sein Schloss aus neuerer Zeit. Der mystische Ort gilt als Wiege der schottischen Könige und wurde von bereits von William Shakespeare literarisch verewigt. Der historische Ort hat in seinem berühmten Königsdrama <i>»Macbeth«</i> Einzug in die Weltliteratur gefunden.
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Rings um den alten piktischen Krönungshügel »Hill of Credulity« entstanden im 12. Jahrhundert das bedeutende Kloster »Scone Abbey« mit einem Palast als königliche Residenz, sowie die beiden "burghs" (Freistädte) Scone und weiter flussabwärts Perth.
Old Scone war das historische Zentrum des piktischen Königreichs seit dem 8. Jahrhundert und später des vereinigten Königreichs von Alba - dem alten Schottland - und bis ins 17. Jahrhundert Krönungsort der schottischen Könige.
Der »Scone Palace« ist ein schönes altes Gebäude mit gepflegten Parkanlagen und einer Nachbildung des »Stones of Scone«. Der Stein war Bestandteil der Krönungszeremonie der schottischen Könige, das Original liegt mittlerweile im Schloss von Edinburgh.
Wahrscheinlich brachte König Kenneth MacAlpin im 9. Jahrhundert den berühmten Stone of Scone von Irland hierher. Im Jahre 1297 wurde er von Edward I. von England als Kriegsbeute nach Westminster Abbey entführt.
Bis dahin wurden darauf in Scone alle schottischen und danach bis heute alle englischen und britischen Könige gekrönt.
Im späteren Mittelalter verlor Scone an Bedeutung. 2007 haben Archäologen die genaue Lage von »Scone Abbey« ermittelt, das im Jahre 1559 auf dem Höhepunkt der Reformation geplündert und verbrannt wurde. Die Entdeckung der Umrisse der 1114 gegründeten "verlorenen Abtei" hatte alle Erwartungen übertroffen.
New Scone liegt etwas mehr als einen Kilometer östlich von Old Scone. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtete der Earl of Mansfield am Ort der alten Abtei ein neues Schloss, den heutigen »Scone Palace«.
Um Platz für den Schlosspark zu schaffen, verlegte er das gesamte Dorf Scone samt Häuser, Geschäfte, Kirche und aller Einwohner etwa einen Kilometer nach Osten vom Schloss und vom Fluss Tay weg. Der Ort »New Scone« heißt seit 1997 offiziell wieder kurz Scone. Er hatte im Jahr 2001 insgesamt 4.430 Einwohner.
Samstag, 25. Oktober 2014
Perth ist eine pittoreske Stadt am Fluss Tay

Perth ist eine pittoreske Stadt in Zentralschottland, am Nordufer des Flusses Tay gelegen. Perth war die alte Hauptstadt von Schottland. Der Name Perth geht auf die Pikten zurück undstammt von dem piktischen Wort für Wald oder Unterholz.
Die Nähe zu Scone, dem Zentrum des Königreichs Alba <!-- seit der Herrschaft von Kenneth I. MacAlpin (843–858) -->, das nur 3 km nordöstlich liegt und zu der großen, von König Alexander I. (1107–1124) gegründeten Augustinerabtei gleichen Namens, förderten die Bedeutung der Stadt Perth.
Die Stadt war aufgrund der häufigen Anwesenheit des königlichen Hofes für lange Zeit die eigentliche Hauptstadt Schottlands. In der Abtei von Scone wurde der so genannte „Stein des Schicksals“ aufbewahrt, auf dem die schottischen Könige bis zu Alexander III. gekrönt wurden.
Perth ist seit dem Mittelalter mit den königlichen Rechten einer freien Stadt (royal burgh) versehen. Bis 1975 war sie Hauptstadt der damaligen Grafschaft Perthshire.
Im Mittelalter wurde die Stadt lange als »St. John’s Toun« bezeichnet - nach der Kirche, die Johannes dem Täufer geweiht war. Die Johannis-Kirche ist eine mittelalterliche Kirche, in der John Knox die Reformation im Jahre 1559 anführte.
<center><img title="Perth ist eine pittoreske Stadt am Fluss Tay, Perth Schottland" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f0/(looking_towards)_St_John's_Kirk,_Perth.jpg/220px-(looking_towards)_St_John's_Kirk,_Perth.jpg" height="" width="250" alt="St John's Kirk, Perth"/></center>
Die Stadt hat eine Vielzahl von bekannten architektonischen und historischen Sehenswürdigkeiten zu bieten, insbesondere der Scone Palast und die Kirche von St. John. In Balhousie Castle befindet sich das Militärmuseum des Black-Watch-Regiments.
Das »Perth Museum und Kunstgalerie« ist eines der ältesten Heimatmuseen in Schottland. Es liegt am Ende der George Street in der Nähe des Tay. Im alten Wasserwerk ist die »Ferguson Galerie« untergebracht, die den Großteil der Arbeiten des Künstlers J.D. Ferguson ausstellt. Das Theater von Perth ist mehr als 100 Jahre alt und liegt an der Fußgängerzone der High Street.
Jährlich im Mai findet das Kunstfestival in Perth statt, auf dem Kunst-, Theater-, Opern- und Klassikveranstaltungen in der Stadt veranstaltet werden. Das Festival dauert mehrere Wochen und hat sein Repertoire kürzlich um Rock-, Pop- und Comedyveranstaltungen erweitert.
Weblink:

Schottland: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps von Andreas Neumeier
Samstag, 18. Oktober 2014
Stirling - Schottlands geschichtsträchtige Stadt
Stirling ist eine nordwestlich von Edinburgh gelegene schottische Stadt mit geschichtlicher Tradition. In Stirling spiegelt sich die reiche Geschichte Schottlands wieder.
Stirling ist eine der bedeutsamsten Städte in der Geschichte Schottlands, denn an der Furt, die später zur Brücke ausgebaut wurde, kam es während der ständigen Konflikte der Schotten mit den Engländern im Jahre 1297 zu der Schlacht von Stirling Bridge. 1314 trafen sich die beiden Heere erneut nahe der Brücke in der Schlacht von Bannockburn.
Überragt wird die Stadt vom machtigen »Stirling Castle«, das wie eine Trutzburg auf dem Schlossberg »Castle Hill« über der Stadt thront. Die heute noch erhaltene mittelalterliche Altstadt entwickelte sich um die große Burg herum, die heute noch das Stadtbild beherrscht. Obwohl Stirling in früheren Jahrhunderten schon einmal Hauptstadt von Schottland war, erhielt die stolze Stadt erst anlässlich des 50jährigen Thronjubiläums Königin Elisabeths II. im Jahr 2002 die heutigen Stadtrechte.
Wenn man in die schottische Stadt Stirling reist, dann ist das »Wallace Monument«, ein Denkmal zu Ehren des schottischen Nationalhelden William Wallace, schon aus der Ferne zu erblicken. Auf einem geschichtsträchtigen Hügel errichtet überragt der 67 Meter hohe Turm die gesamte Umgebung und steht als Symbol für Schottland, wie kaum ein anderes Bauwerk.

Das »Stirling Castle« liegt über der Altstadt von Stirling auf dem Schlossberg »Castle Hill«, einem steil aufragenden Felsen vulkanischen Ursprungs. Es ist eine der am besten erhaltenen Burgen in Schottland und bietet mehrere sehenswerte Gebäude. »Stirling Castle« ist nationales Denkmal und wird von der staatlichen Denkmalschutzbehörde »Historic Scotland« verwaltet.
Von der mächtigen Burg von Stirling blickt man hinab auf das darunter liegende Tal und das »Wallace Monument«, ein Denkmal, das auf einem geschichtsträchtigen Hügel errichtet wurde.
In der Nähe des Schlosses befindet sich die die »Church of the Holy Rude«. Diese historisch wertvolle Kirche ist die einzige erhaltene Kirche in Großbritannien, in der neben der »Westminster Abbey« eine Königskrönung stattgefunden hat.
Am 29. Juli 1567 wurde hier der Sohn von Königin Maria Stuart als Jacob VI. zum König von Schottland gekrönt. Später übernahm er als Jakob I. den englischen Thron. Zu den bekannten Einwohnern Stirlings zählten die bereits erwähnte Königin Maria I. , ihr Sohn Jakob VI. von Schottland.
Weblink:

Schottland: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps von Andreas Neumeier
Samstag, 11. Oktober 2014
Edinburgh gilt als eine der schönsten Städte Europas
Edinburgh, die zweitgrößte Stadt Schottlands, gilt als eine der schönsten und touristisch attraktivsten Städte Europas. Die Stadt liegt an Schottlands Ostküste im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland auf der Südseite des Firth of Forth.
Edinburgh ist wahrscheinlich benannt nach dem gododdinischen König Clinog Eitin als Din Eityn (Eitins Festung), weniger wahrscheinlich nach König Edwin (auch Eadwine oder Æduini) von Northumbria. Anderen Quellen zufolge leitet sich der Name von der gälischen Bezeichnung „Dùn Èideann“ ab, was „Festung am Hügelhang“ bedeutet.
Oft wird die Edinburgh auch »Athen des Nordens«, »Stadt der sieben Hügel« oder »Festival-Stadt«“ genannt. Der Dichter Sir Walter Scott nannte sie "My own romantic town". Die romantische Altstadt, die wie eine Trutzburg wirkt, liegt auf einem der sieben Hügel.
Zu den ma rkantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das »Edinburgh Castle«, der »Palace of Holyroodhouse«, die »National Gallery of Scotland«, die »National Museums of Scotland«, die Einkaufsstraße »Princes Street« sowie die »Royal Mile«.
In Edinburgh gibt es eine Vielzahl von Museen, wie z. B. die »National Museums of Scotland«, das »Royal Museum«, die »National Library of Scotland«, das »National War Museum of Scotland«, das »Museum of Edinburgh«, das »Museum of Childhood« und die »Royal Society of Edinburgh«.
Die »Usher Hall« ist eine Konzerthalle für klassische Musik im Westteil der Stadt an der Lothian Road. Hier spielt regelmäßig auch das Royal Scottish National Orchestra.
In Edinburgh findet jeden Sommer das »Edinburgh Festival« statt, welches aus einer Vielzahl - zum Teil namhafter - kultureller Veranstaltungen besteht. Internationale Bedeutung im Bereich Theater und Musik hat dabei das »Edinburgh Festival Fringe« erlangt. Ebenfalls ein großer Publikumsmagnet ist das »Edinburgh Military Tattoo«.
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"Lonely Planet Reiseführer Schottland (Country Guides)" von Neil Wilson und Alan Murphy MAIRDUMONT, Taschenbuch, 10. April 2009, 19,95 EUR. ISBN-13: 978-3829716116> |
Weblinks:
- Visit Scotland – Offizieller Reiseführer für Reisen, Tourismus und Unterkünfte in Schottland
- Das Schottlandportal – Allgemeine und spezielle Informationen rund um Schottland
- Schottlandgeschichte.de – Umfangreiche Zeittafel zur Geschichte sowie Informationen zum Land, zum Clan MacLeod und zum Whisky
- Undiscoveredscotland – Sehr umfangreiche Reiseseite über Schottland (englisch)
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