Samstag, 28. Mai 2022

Warschau - eine vielseitige Metropole mit einer schönen Altstadt



Die polnische Hauptstadt am Ufer der Weichsel, eines der bedeutendsten Handelszentren Ost- und Mitteleuropas, wartet mit einer Fülle an historischen Bauwerken und bedeutenden Museen auf. Warschau iszt nach dem Zweiten Weltkrieg auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt.

18 Bezirke bilden das Stadtgebiet Warschaus. Besonders interessant ist die Innenstadt von Warschau. Das historische Zentrum liegt am linken Weichselufer auf einer Anhöhe, welche sich bis zu 30 Meter über den Fluss erhebt. Ab dem 16. Jahrhundert dehnte sich Warschau auf die rechte Uferseite – das Praga – aus. Von hier ergeben sich romantische Blicke auf die Altstadt.

Die Altstadt wurde 1980 von der UNESCO in die Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde. Der Altstadtplatz ist die Wiege der Metropole. Er entstand im 13. Jahrhundert rund um eine masowische Fürstenburg. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurden die historischen Gebäude zwischen 1949 und 1955 originalgetreu wieder aufgebaut.

In den Räumen des prachtvollen Königsschlosses befinden sich heute bedeutende Kunstsammlungen. Imposante Kirchen wie die stattliche Johanneskathedrale aus dem 15. Jahrhundert und die im 17. Jahrhundert erbaute Jesuitenkirche prägen die Silhouette des Viertels. Zum Genießen ist die einzigartige historische Atmosphäre des Altstadtplatzes in einem der vielen gemütlichen Cafés.
Rund 500 Meter von der Altstadt entfernt lädt der barocke Krasinski Palast – der Palast der Republik – in ein renommiertes Kunstmuseum ein.

Das Schloss der Magnatenfamilie Krasinski birgt Sammlungen mit Meisterwerken von unter anderem Dürer, Rubens, Rembrandt und Correggio. Das höchste Gebäude Polens und zugleich ein Wahrzeichen der Hauptstadt ist der 231 Meter hohe klassizistische Kultur- und Wissenschaftspalast – auch „Stalinstachel“ genannt – auf dem Paradeplatz in Neustadt. Das beeindruckende Bauwerk im Zentrum Warschaus ist umgeben von modernen Geschäftshäusern und der Universität. Heute ist der Kulturpalast ein viel besuchtes Kulturzentrum mit Theatern und Museen. Vom Panorama-Restaurant und der Aussichtsplattform in 114 Meter Höhe besitzen Sie atemberaubende Blicke über die markante Skyline von Warschau.

Kaum ein Besucher versäumt es, während seiner Städtereise in Warschau das Geburtshaus von Maria Sklodowska Curie, der Nobelpreisträgerin für Chemie und Physik, zu besuchen. In dem Haus in Neustadt präsentiert heute das Marie Curie Museum Fotografien, Briefe, persönliche Gegenstände und zahlreiche Filme über die Entdeckerin der radioaktiven Elemente Polonium und Radium.

Eine Reise in die polnische Hauptstadt ist ein faszinierendes Erlebnis.

Weblink:

Urlaub in Warschau - www.expedia.de

Samstag, 2. April 2022

Czernowitz - die Hauptstadt der Bukowina

Rathaus Czernowitz

Czernowitz (ukr. Cernivci, rum. Cernauti, dt. Czernowitz, poln. Czerniowze) ist eine Vielvölkerstadt im Oblast Tscherniwzi in der Westukraine, und war die Hauptstadt der historischen Region Bukowina (Buchenland).Sie liegt 248 Meter über dem Meer, auf einer Anhöhe am rechten Ufer des Pruth, über den eine 232 m lange Gitterbrücke und eine Eisenbahnbrücke führen, unweit der rumänischen und russischen Grenze.

Die Bukowina bildete zusammen Galizien im Norden und mit Bessarabien im Süden jahrhundertelang die Grenzzone zwischen dem osmanischen, dem russischen Reich und der österreichisch-ungarischen Donaumonarchie.

Cernowitz war von 1775 bis 1918 Hauptstadt des am östlichen Karpatenbogen gelegenen seinerzeit österreichischen Herzogtums Bukowina, des kleinsten und multinationalsten Kronlandes der kuk-Monarchie. 

Schloss Czernowitz

Czernowitz ist eine historische Stadt, ein Zentrum im Kaisertum Österreich und zugleich Hauptstadt des Herzogtums Bukowina und die Heimat vieler Völker.

Theater Czernowitz

Hier lebten Deutsche, Juden, Ruthenen, Polen, Rumänen und weitere Völker und war früher ein bemerkenswerter Ort des reichen kulturellen Austausches. In der Stadt in der Bukowina hat sich der alte Charme der k.u.k- Monarchie bewahrt. Das Bild der Altstadt ist geprägt von der über 240-jährigen Zeit der k.u.k.-Monarchie, insbesondere von Bauten aus der Zeit um 1900, als die Stadt ihre Blüte erlebte.

Weblink:

Czernowitz-Portal - www.czernowitz.de

Samstag, 19. März 2022

Lemberg - die prachtvolle Löwenstadt

Lemberg, die Löwenstadt

Lemberg in Gallizien - ukrainisch: L'viv - ist eine Vielvölkerstadt und Heimat unterschiedlicher Völker, die im Laufe der Geschichte unter unterschiedlicher Herrschaft gestanden hat. Jahrhunderte lang gehörte die Stadt zu Polen, über hundert Jahre auch zu Österreich. Die Altstadt ist von Renaissance, Barock, Klassizismus und Jugendstil geprägt. Die Altstadt gehört seit 1998 zum Welterbe der UNESCO. 1998 wurde das historische Zentrum der Stadt in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.

Lemberg ist mit etwa 740.000 Einwohnern eine Stadt im Westen der Ukraine, Ost-Gallizien und Hauptstadt des gleichnamigen Oblast. Die Stadt liegt ca. 80 Kilometer östlich der polnischen Grenze an der Poltawa. Lemberg ist eine prachtvolle Stadt der Ukraine, baulich und kulturell inhaltsvoll und in ganz Europa bekannt. Die Stadt lebt von ihrer kulturellen Vielfalt. Die Stadt wird auch „die Perle“ Osteuropas genannt, da sie mit seiner Eigenheit und Schönheit erobert.

Lemberg, die Löwenstadt

Die Stadt trägt den Löwen im Namen und im Wappen. In Blau eine goldene Mauer mit drei Zinnentürmen, davon dem höchsten in der Mitte, und einem laufenden goldenen Löwen im spitzen Torbogen. "Lev" bedeutet Löwe, somit ist L'viv die Stadt des Löwen, was sich im Wappen, wie auch in zahlreichen Skulpturen in der Stadt zeigt.

Seit 1945 gehörte die Stadt in Ost-Gallizien zur UdSSR und ist seit 1991 ukrainisch. Das historische Zentrum von Lemberg aus der Blütezeit ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde 1998 von der UNESCO in das Welterbe aufgenommen. Die Altstadt ist von Renaissance, Barock, Klassizismus und Jugendstil geprägt. Zu den Sehenswüdigkeiten gehören das Oper und Ballett-Theater, das Rathaus in der Mitte des Platzes Pl. Rynok.

Lemberg lebt von der alten Pracht seiner historischen Altstadt. Lembergs Altstadt und die um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhunderts entstandenen anschließenden Quartiere weisen eine fast einmalige, von Kriegszerstörungen und nachkriegszeitlichen Eingriffen verschont gebliebene Geschlossenheit an Bauten der Renaissance, des Barocks, des Klassizismus, Historismus, Jugendstils und Art déco auf.

Lemberg gilt als die "ukrainischste" Stadt der Ukraine. Die ukrainische Nationalbewegung hatte hier ihren Anfangspunkt. Lemberg ist eine dynamische Stadt mit jungem Publikum, vielen Baustellen, und langsam wachsendem Tourismus. Beherrschende Sprachen sind neben ukrainisch auch polnisch und russisch. Manchmal kommt man mit deutsch weiter, bei jüngerem Publikum kann man es mit englisch versuchen. Beschilderungen sind überweigend in kyrillisch. Lemberg hat ein breites kulturelles und sportliches Angebot zu bieten. Die Stadt war ein Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft 2012.

Samstag, 5. März 2022

Kiev – die Stadt der goldenen Kuppeln



Kiew wird auch als Stadt der goldenen Kuppeln bezeichnet, sind es doch viele Kuppeln, welche immer wieder aus dem Stadtbild herausragen.

Das vor 1.500 Jahren auf sieben Hügeln erbaute Kiew war einst die Hauptstadt des Großreiches „Kiewer Rus“. Dort wurden die verschiedenen slawischen Stämme vereint, weshalb die Stadt als „Mutter aller russischen Städte“ bezeichnet wird. Heute hat die Hauptstadt der Ukraine 2,7 Millionen Einwohner und ist wirtschaftliches, geistiges und kulturelles Zentrum der Ukraine.

Die Stadt liegt zu beiden Seiten des breiten Dnepr, der nach Süden dem Schwarzen Meer entgegen fließt. Seit der Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre erstrahlt Kiew mit einzigartigem Flair als europäische Metropole. Nebenbei gehört Kiew mit 40 Hektar großen angelegten Parkanlagen zu den drei grünsten Städten Europas (nach Oslo und Wien). Die Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Angeboten verwandeln Kiew in ein ideales ganzjähriges Ziel für Städte- und Kurzreisen.



Die Stadt am Dnjepr ist reich an historischen Bauten, denn jede Epoche hat dort ihre Spuren hinterlassen. Ein Höhepunkt eines jeden Besuchs ist die Besichtigung der als UNESCO-Weltkulturerbe deklarierten Sopienkathedrale. Sie ist die älteste ostslawische Kathedrale, deren Grundstein wurde 1037 gelegt wurde.



Ein weitere Sehenswürdigkeit ist das vom 11. – 18. Jahrhundert erbaute Höhlenkloster Kijewo-Peterscherska Lawra, in dem sich Mönche in natürlichen Höhlen einrichteten. Der 28 Hektar große Komplex mit 80 Gebäuden, der Uspenski-Kathedrale und einem Museum breitet sich über zwei Hügel und ein dazwischen liegendes Tal aus.

Samstag, 15. Januar 2022

Wengen - ein pittoreskes Dorf im Berner Oberland

Wengen

Wengen ist ein Dorf im Berner Oberland in der Schweiz, das zur Gemeinde Lauterbrunnen gehört. Das pitoreske Dorf liegt auf 1.274 m ü.M. am Fusse der Berge Eiger, Mönch und Jungfrau, 400 Meter hoch über dem Lauterbrunnental.

Das Dorf am Jungfraujoch hat normalerweise rund 1.300 Einwohner, in der winterlichen Hochsaison aber mehr als 10.000 und in der sommerlichen Hochsaison etwa 5.000 Bewohner.

Wengen besitzt eine schöne reformierte Kirche, Baujahr 1953, die unter Denkmalschutz steht. Neben der reformierten hat Wengen auch eine englische und eine römisch-katholische Kirche.

Seit 1893 ist Wengen von Lauterbrunnen aus mit der Wengernalpbahn zu erreichen. Das Dorf selbst besitzt keinen Anschluss an das Strassennetz und ist deshalb autofrei und verkehrsberuhigt.

Wengen

Das Dorf gehört zum »Tourismusverbund Jungfrau Region«, zu dem auch das UNESCO-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch gehört.

Wengen ist das »Dorf der Jungfrau« und seit 1930 Schauplatz des internationalen Lauberhornrennens (FIS Ski Weltcup).

Samstag, 8. Januar 2022

Adelboden - ein beliebter Skiort im Berner Oberland

Adelboden

Adelboden liegt im Westen des Berner Oberlands, am Ende des Engstligentals, das bei Frutigen ins Kandertal mündet. Adelboden liegt auf 1.350 m ü.M. umrahmt von hohen Bergen, der höchste Punkt des Gemeindegebiets ist der Grossstrubel mit 3.242 m ü. M. der tiefste Punkt ist im Engstligental auf 1.045 m ü.M.

Der Hauptteil des schneesicheren Orts liegt auf einer nach Süden gerichteten Terrasse über dem Engstligental. Zur Gemeinde gehören aber auch die Bäuerten Ausserschwand, Boden, Gilbach, Hirzboden und Stigelschwand.

Die markantesten Berge der Umgebung sind der Lohner (3.048 m ü.M.), Tschingellochtighorn (2.735 m ü. M.), Steghorn (3.146 m ü.M.), Wildstrubel (3.242 m ü.M.), Fitzer (2.458 m ü.M.), Tschenten (2.025 m ü. M.; mit Bergbahn) und Gsür (2.708 m ü.M.).

Die Skiregion Adelboden-Frutigen-Lenk umfasst 56 Transportanlagen mit mehr als 170 km Pisten aller Schwierigkeitsgrade, einschliesslich der Weltcup-Riesenslalom-Piste auf dem Chuenisbärgli. Dazu gibt es 23 km Langlaufloipen, 74 km Winterwanderwege und die Freizeit- und Sportarena, eine Eissportanlage mit einem Eisfeld für Eishockey, Eiskunstlauf und Eisstockschiessen, einer separaten Eishalle mit 4 Curling-Rinks, einer Kletterhalle mit Boulderraum, einer Bowlinganlage sowie einem Restaurant.

Das »Kuonisbergli« (Chuenisbärgli) in Adelboden ist seit 1956 einer der Austragungsorte des FIS Skiweltcups. Kennzeichen der Riesenslalom-Piste sind die Wellen und der Steilhang am Ende - einer der steilsten Zielhänge im Weltcup.

Im Januar findet das Skirennen des Audi FIS Ski World Cup in Adelboden statt. Schon 1970 lockten die vielseitigen Pisten rund um das legendäre Chuenisbärgli viele Skibegeisterte in die Region.

Samstag, 4. September 2021

Bratislava - Metropole der Slowakei

Bratislava


Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakei. Der neue Name Bratislava existiert zur Zeit der Habsburgermonarchie noch nicht, im Slowakischen sagte man Prešporok, phonetisch dem deutschen Pressburg angelehnt; Ungarisch hieß es Pozsony. Die slowakische Hauptstadt Pressburg/Bratislava gilt nach wie vor als eine der jüngsten europäischen Kapitalen. Pressburg ist eine alte Stadt mit seiner zur Donau hin offenen Topographie.

Bratislava hieß früher Pressburg und war über Jahrhunderte die Krönungsstadt ungarischer Könige und Königinnen. Pressburg erhielt 1536 den Status einer freien königlichen Stadt und später die Hauptstadt des Königreichs Ungarn. Elf Könige und Königinnen des Königreichs wurden zwischen 1536 und 1830 in der Stadt gekrönt. Die Stadt erlebte anschließend verschiedene Invasionen und Formen vonAufruhr, einschließlich Überschwemmungen und Seuchen, bis es nach dem Ersten Weltkrieg die Hauptstadt der Slowakei in der ersten Tschechoslowakischen Republik wurde.

Die Stadt liegt an der südwestlichen Grenze der Slowakei am Dreiländereck mit Österreich und Ungarn und ist damit die einzige Hauptstadt der Welt, die an mehr als einen Nachbarstaat grenzt. Bratislava war von 1536 bis 1783 und 1848 Hauptstadt des Königreichs Ungarn sowie von 1939 bis 1945 Hauptstadt der (ersten) Slowakischen Republik.

Die Bevölkerung der Stadt ist vielfältig und umfasst österreichische, ungarische, deutsche, slowakische, serbische und jüdische Bevölkerungsgruppen. Bratislava ist Teil der Region Bratislava und liegt im SüdwestenSlowakei. Die Stadt liegt an der Donau, nahe der Grenze zwischen der Slowakei, Ungarn und Österreich. Der Fluss fließt von Westen nach Südosten durch die Stadt.

Weit sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist die Burg Bratislava, die alte Pressburg, die über der Stadt thront. Der historische Bau brannte 1811 vollständig nieder und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg renoviert. Erst wurde dort der tschechoslowakische Bund geschlossen, später fand die Unterzeichnung der slowakischen Verfassung statt. Heute glänzt das Kulturdenkmal in strahlendem Weiß. Bratislava ist der geographische Mittelpunkt Europas und hat als Metropole Touristen viel zu bieten.

Jahrhundertelang wurde Bratislava und ihr Stadtbild von Ungarn, Slowaken und Deutschen geprägt. 250 Jahre lang wurden hier die ungarischen Könige gekrönt; seit 1993 ist Bratislava die Hauptstadt der Slowakei. Diese wechselvolle und glanzvolle Geschichte zeigt sich dem Besucher in der Fülle von Sehenswürdigkeiten. Das Zentrum wird unter anderem von zahlreichen prächtigen Barockpalais geprägt, die der Stadt ihr einzigartiges Flair verleihen.

Als politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes ist Bratislava Regierungssitz der Slowakei sowie Standort mehrerer Universitäten, Museen, Theater und weiterer wirtschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Institutionen. Bratislava gehört auch 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zu den unbekannten Donaumetropolen. Die slowakische Hauptstadt steht nach wie vor im Schatten von Wien und Budapest, und ihre Schönheiten sind auch weit weniger bekannt als etwa die des nur 320 Kilometer entfernten Prag.

Die Stadt an der Donau ist heute eine aufstrebende Wirtschaftsmetropole. Die Donaumetropole hat die kommunistische Herrschaft längst hinter sich gelassen und blickt lebhaft nach vorn. Und zwischen historischen Kulturdenkmälern und modernen Shoppingcentern ist immer noch die kaiserliche und königliche Gemütlichkeit der Kaffeehäuser zu genießen.

Bratislava


Der berühmte St. Martinsdom war die Stätte prunkvoller Krönungen der ungarischen Könige und Königinnen, der an die Ruhmzeit der Stadt erinnerte. Die Kirche wirkt wie ein Gruß aus der barocken Vergangenheit. Pressburger Promenade Der Maria-Theresia-Platz und der berühmte St. Martinsdom erinnern an die Ruhmzeit der Stadt, die Zeit der prunkvollen Krönungen der ungarischen Könige und Königinnen.

Das Judentum hatte doch wesentlichen Anteil an der Pressburger Stadtkultur. Das jüdische Viertel schmiegte sich vom St. Martinsdom den Burghang hinauf; es war ein quirliger Bezirk mit verschachtelten Wohnhäusern, Werkstätten, Geschäften, Trödelläden, schließlich sogar zwei Synagogen.

Der Hauptplatz Hlavné nimestie bildet mit dem Roland-Brunnen das farbenprächtige Herz der Stadt. Gleich um die Ecke befinden sich auch der Primatialpalast mit seiner rosafarbenen Fassade und das alte Rathaus aus dem 14. Jahrhundert mit seinen schönen Dachziegeln. Der Stadtkern von Bratislava ist übersät von kleinen Läden mit Designer-Mode, Schmuck oder Souvenirs. Das beliebteste Fotomotiv der Stadt ist Cumil – der Gaffer. Die Bronzefigur lugt seit 1997 in der Altstadt aus einem Abwasserkanal.

Weblinks:

Bratislava - de.wikipedia.org

Die Hauptstadt Bratislava - www.bratislava.de

Was ist die Hauptstadt der Slowakei? - www.worldmap-knowledge.com

Die urbanen Topografien Pressburgs erzählen - Kulturforum.info

Reiseliteratur:

Slowakei: Reiseführer mit vielen praktischen Tipps

Von Passau bis zum Eisernen Tor - 9. Tag: Bratislava - rainer-voigt.blog.de