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Mittwoch, 16. Juni 2010

Bloomsday wird am 16. Juni in Irland feierlich begangen

Der Bloomsday wird alljährlich am 16. Juni feierlich begangen und ist in Irland ein ganz besonderer Gedenktag, der auf den Roman »Ulysses« und dessen Hauptdarsteller zurückgeht. Der Bloomsday bezieht sich auf den berühmten Roman »Ulysses« von James Joyce und dessen Hauptfigur, Leopold Bloom, eine Figur der internationalen Moderne, ein Fremder, ein Existenzialist ohne tragische Ambitionen.

Das Datum verwendete James Joyce aus einem autobiografischen Grund: Es gelang ihm an diesem Tag, seine spätere Frau Nora Barnacle das erste Mal auszuführen – zum Abendessen und zu einem Spaziergang am Strand von Sandymount. Am 14. Juni war Joyce ihr in der Nassaustreet in Dublin begegnet und tief beeindruckt. Eingeführt wurde der Bloomsday 1929 in einer privaten Feier von James Joyce in Paris.


Der Bloomsday geht auf eine Feier zurück, welche James Joyce erstmals 1929 in Paris veranstaltete. Was als private Feier des Schriftstellers begann, wurde erst viel später am 16. Juni 1954 in Irland zu einem offiziellen Gedenktag. Eine kleine Gruppe von Schriftstellern versammelte sich zu einem Ausflug zum Martello-Turm nach Sandymount. Seitdem werden in Dublin jährlich Veranstaltungen zu Ehren Joyces, seines Romans und dessen Figuren organisiert. Danach war die weitere Verbreitung dieser Feier nicht mehr aufzuhalten.

Doch dieser Gedenktag ist nicht nur für Literaturfreunde ein Grund zum Feiern, denn der Roman liefert eine Anleitung zum Feiern gleich mit. Am Bloomsday selbst und das Jahr hindurch werden in Dublin geführte Wanderungen auf den Spuren der Ulysses-Helden angeboten. Viele Gäste odyssieren einfach nur durch Dublin. Manche begehen den Bloomsday auch, indem sie irische Volkslieder, die in dem Roman »Ulysses« vorkommen, singen.



Ulysses
Ulysses Roman
Ulysses
Ulysses Roman
Ulysses
Ulysses Roman

Freitag, 25. September 2009

Guinness-Bier feiert 250.Geburtstag

Am 24. September feierte ein Klassiker unter den Bieren einen runden Geburtstag. Das traditionsreiche irische Guinness-Bier wird 250 Jahre alt. Pünktlich um 17:59 irischer Zeit erhoben Hunderttausende Menschen ihr Glas und brachten einen Trinkspruch auf den Brauererei-Gründer Arthur Guinness aus.

Es war im Jahr 1759, als ein junger Mann ins Brauereigeschäft einstieg und eine Brauerei am St. James Gate in Dublin gründete. Der Ire hatte grosses Vertrauen in die Zukunft, denn er schloss einen Pachtvertrag für 9000 Jahre. Damit legte er den Grundstein für eine ungewöhnliche Erfolgstory, die bis heute andauert. Das dunkle Ale-Bier mit der irischen Harfe als Symbol gehört zu den traditionsreichsten Bieren der Welt.



Arthur Guinness braute zunächst helle Biersorten und danach braute er sich was Dunkles zusammen. Im Jahr 1778 begann Guinness mit dem Brauen der dunklen Biersorte Porter und entschloss sich, in Konkurrenz zu britischen Brauern zu treten. Der Erfolg gab ihm Recht. Nur zehn Jahre dauerte es, bevor die ersten Fässer des dunklen Ale-Bieres über die irische See nach England exportiert wurden. Damit begann der Aufstieg des dunklen Ale-Bieres in der ganzen Welt. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war seine Brauerei die größte Porter- und Stout-Brauerei der Welt.

Mittlerweile gibt es 35 Brauereien in der ganzen Welt, die den dunklen Gerstensaft für durstige Ale-Trinker herstellen. Der größe Absatzmarkt liegt im Vereinigten Königreich, gefolgt vom Mutterland Irland.

Um das irische Nationalgetränk ranken sich zahlreiche Mythen. Mittlerweile ist Guinness viel mehr als nur ein Getränk: Es ist ein Symbol für eine bestimmte Lebensart, es ist ein lebendiges Stück Irland.