"Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht."
Ralph Waldo Emerson
Der Reise- und Fernweh-Blog »Caleidoscop« ist vielfältig wie die Welt und bietet Reiseberichte und Buntes aus aller Welt mit vielen Tipps und Anregungen zu Reisen und zum Verreisen in nahe und ferne Länder rund um den Globus.
Der »Caleidoscop«-Blog wendet sich an Reisende, Reisefreudige, Weltenbummler, interessierte Gäste, Neugierige und Ratsuchende.
Oberhof, mitten im Thüringer Wald gelegen, ist eine Welt für sich - ist sowohl Stadt als auch eine Landstadt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen. Sie liegt am Kamm des Thüringer Waldes auf etwa 815 Meter ü. NN in der Nähe des Rennsteigs. Bei einem Rundgang durch die Stadt sieht man, daß es im Winter hier sehr kalt ist.
Oberhof ist als deutsches Wintersportzentrum bekannt. Internationale und nationale Wettkämpfe haben Oberhofs Ruf als Wintersportzentrum geprägt. Besonders populär sind hier die Sportarten Biathlon, Rennrodeln bzw. Bobsport, Skilanglauf und die Nordische Kombination. Der Thüringer Wald ist bei Touristen sehr beliebt. Die Stadt lebt vom Tourismus, der besonders im Winter. Touristen und Sportler anlockt
Im Winter verwandelt sich Oberhof in ein Ski- und Rodelparadies. Der Fallbachhang ist für alpine Skifahrer und Snowboarder ein angesagter Treffpunkt. Der Hang an der alten Golfwiese lockt u.a. mit Snowtubing und einem Rodelhang. Außerdem bietet Oberhof ein riesiges Loipennetz für Skilangläufer. Sehr beliebt sind auch die geführten K2-Schneeschutouren durch den Thüringer Wald.
Die Ferienregion Oberhof bietet im Sommer wie im Winter jede Menge Möglichkeiten, um sich in der Natur auszutoben.
Am 6. August 1945 blieb in Japan die Zeit stehen: Die Amerikaner warfen die erste Atombombe auf das Land. Der Stadtkern von Hiroshima wurde auf einer Fläche von zwei Quadratkilometern total zerstört. Seit 1996 ist die Ruine der alten Industrie- und Handelskammer Hiroshimas UNESCO Weltkulturerbe. Der so genannte "Atombombendom" ist heute das Wahrzeichen der Stadt. Früher war dieser Dom kein Dom, sondern die Industrie- und Handelskammer der Präfektur Hiroshima. Die Bombe explodierte schräg über ihr, in 580 m Höhe.
Die Menschen, die damals um Viertel nach acht an diesem sonnigen Morgen bei klarem Himmel in dem Haus waren oder in seiner Umgebung, waren in Sekundenschnelle verglüht. Viele tausend weitere starben sofort oder im Laufe des Tages, der nächsten Wochen, Monate, Jahre. Nach dem Abzug der amerikanischen Besatzungstruppen ist Hiroshima ab 1951 wiederaufgebaut worden. Hiroshima ist völlig neu erbaut worden und heute eine geschäftige Großstadt.
Es gibt immer noch Atombombenopfer, aber man begegnet ihnen nicht. Sie leben wohl meist zurückgezogen. Sie passen nicht recht in das moderne Japan. Dem Atombombendom gegenüber liegt der Friedenspark von Hiroshima.
Von alten Hiroshima ist nichts mehr übrig geblieben. Einst ein gemütliches altes Viertel mit Holzhäusern, Winkelgassen und einem Tempel. Heute spannen sich die Flügel des Friedens-Gedächtnis-Museums über den Park. Die stehen gebliebene Zeit: 8 Uhr 15. Ende einer Epoche und Beginn einer neuen.
Die Atombombe, die 1945 auf Hiroshima fiel, tötete mehr als 100.000 Menschen und symbolisierte das Ende des Zweiten Weltkriegs, aber auch den Beginn des Atomzeitalters. Die USA waren gegen den Eintrag Hiroshimas in die UNESCO-Liste. Sie rechtfertigen den Abwurf der Bombe bis heute. Es scheint daher, als läute die Friedensglocke von Hiroshima nicht laut genug.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Hiroshima komplett umgebaut. Seither gibt es moderne Straßenbahnen und eine gute Infrastruktur. Die Stadt wurde vom japanischen Parlament zur Friedensstadt ausgerufen. Die Stadt ist jedoch immer noch von der Atombombe geprägt.
San Sebastian ist eine lebensfrohe Stadt mit mondänen Hotels, luxuriösen Thalasso-Zentren - und sie ist die kulinarische Hauptstadt Europas. Nirgends gibt es mehr Sternerestaurants.
Wenn in San Sebastian gefeiert wird, dann wird laut getrommelt - "Tamborradas" heißen die Trommelumzüge. Anlässlich der Eröffnung zur Kulturhauptstadt 2016 trommelten mehrere Tausend Menschen am Strand der malerischen Muschelbucht gemeinsam die Europahymne. Parallel dazu fand auf dem Friedhof der Stadt eine Gedenkfeier für ein vor 21 Jahren erschossenes ETA-Opfer statt.
Donostía, so der baskische Name des Seebads San Sebastián ist eine Stadt voller Widersprüche. "Achtung Tourist, merke dir eins: Du bist hier weder in Spanien noch in Frankreich, Du bist hier im Baskenland", das steht an einer Hauswand in der Altstadt. Zwar hat die ETA vor ein paar Jahren ihre Waffen offiziell niedergelegt, aber die Region leidet immer noch unter dem Konflikt.
Jahrzehntelang machten San Sebastian und die umliegende Region immer wieder Schlagzeilen, mit Bombenanschlägen, gezielten Morden, vor allem auf Vertreter des spanischen Staates. In keiner Stadt wurden mehr Menschen von der ETA getötet, als hier. Ein Teil der Bevölkerung will das alles vergessen, ein anderer die Erinnerung wach halten.
Trondheim ist eine moderne Metropole in Mittelnorwegen mit einem Fährhafen. Die Stadt liegt am Trondheimfjord.
Trondheim liegt an der Mündung des Flusses Nidelva in der Provinz (Fylke) Sør-Trøndelag in Norwegen und wurde 997 als Nidaros gegründet. Der Nidarosdom aus dem 11. Jahrhundert bildet das Nationaldenkmal Norwegens und die königliche Residenz ist das größte hölzerne Schloss Skandinaviens.
Trondheim hat eine Hafencity, in der hier die alten Hafenschuppen, dort teure Lofts und Appartements aufeinandertreffen. In den Hafenbecken liegen längst keine Trawler mehr, sondern teure Jachten. Restaurant reiht sich an Restaurant, die insbesondere an Wochenenden Scharen von Trondheimern anlocken. Lange Sitzbänke laden unter freiem Himmel zum Verweilen ein. Riesige Kreuzfahrtschiffe, die über den Trondheimfjord gefahren sind, machen am Kreuzfahrtterminal fest.
Trodnheim liegt auf der Route der Hurtigruten, auf der Postschiffe unterwegs zu der norwegischen Eismeerküste sind. Zur Beförderung von Post, Fracht und Passagieren wurde diese Express- (Hurtig-)linie 1893 in Betrieb genommen.
Die Stadt hat ein reiches Kulturangebot und ist unter anderem Sitz des Trøndelag Symphonieorchesters, des Trøndelag Theaters und der regionalen Jazzszene Dokkhuset. Eine Reihe von Museen und Galerien vermittelt bildende Kunst und Geschichte. Der in Trondheim ansässige Fußballklub Rosenborg Ballklub hat sich mehrmals für die UEFA Champions League qualifiziert.
An der Atlantikküste im Westen Irlands scheint Connemara alle Vorurteile über den Regenreichtum der Grünen Insel zu bestätigen. Im Norden wechseln sich breite Sandstrände mit zerklüfteten Felsbuchten ab, in der Ferne ragen die Berge bis ins Meer.
Der windgepeitschte und von fast täglichen Regenschauern ausgewaschene Landstrich ist von zahllosen Seen bedeckt. Kleine, von Trockenmauern umsäumte Landparzellen prägen hier die Landschaft, die an der Küste in fruchtbare sogenannte Machairs, weite Strände und Torfmoore, übergeht.
Hier gedeiht auf feinem Sand saftig grünes Gras. In den Tully Mountains errichteten die ersten Bewohner Connemaras 3.500 Jahre vor unserer Zeitrechnung zahlreiche Hünengräber.
Connemara ist ein windgepeitschte und von fast täglichen Regenschauern ausgewaschene Landstrich an der Westküste Irlands, dessen Bewohner von der Witterung geprägt sind: Wie das Land, so der Mensch.
Quedlinburg ist die wohl schönste Stadt des Harzes und eine der schönsten Städte Deutschlands. Das beschauliche Städtchen im Ostharz besitzt ein reiches kulturelles und geschichtliches Erbe. Die nördlich des Harzes gelegene Stadt an der Bode ist reich an Geschichte, denn im Mittelalter war sie einmal eine Weltstadt. Viele Gebäude zeugen noch heute von seiner historischen Bedeutung.
Im Jahr 994 mit dem Stadtrecht versehen, war die Stadt vom 10. bis zum 12. Jahrhundert Sitz der zu Ostern besuchten Königspfalz weltlicher Herrscher und fast 900 Jahre lang eines - zunächst geistlichen, nach der Reformation freiweltlichen - Damenstifts.
Auf einem Sandsteinfelsen ragt die mehr als tausendjährige romanische Stiftskirche wie ein Wahrzeichen über der Stadt. Die im Jahr 1129 geweihte flachgedeckte Basilika besaß bereits drei Vorgängerbauten.
Quedlinburgs architektonisches Erbe steht seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und macht die Stadt zu einem der größten Flächendenkmale in Deutschland. Das Quedlinburger Schloß und der Stiftskirche St. Servatius wurden zusammen mit der Altstadt von Quedlinburg in das Weltkulturerbe aufgenommen. In der malerischen Altstadt drängen sich die Touristen.
Auch der Münzenberg mit der romanischen Klosterkirche St. Marien und im Tal dazwischen die romanische St. Wiperti, der sich anschließende Abteigarten und der Brühl-Park gehören zum Weltkulturerbe.
In der historischen Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen befinden sich 1.200 Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten. Am Markt liegt das Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue, südlich davon der Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche und dem Domschatz als Zeugnisse des Quedlinburger Damenstifts.
Die St. Servastius Kirche wurde 1129 geweiht und an einer Stelle gebaut an der zuvor bereits drei weitere Kirchen standen. 936 wurde hier König Heinrich beigesetzt. Er wurde in Quedlinburg gekrönt und gilt als Begründer von Deutschland.
Im Schloß ist ein Museum untergebracht in dem die mittelalterliche Geschichte der Stadt Quedlinburg gezeigt wird. Sehenswert ist der Quedlinburger Domschatz der einer der bedeutendsten in Deutschland ist.
Das an der Straße der Romanik liegende Schlossbergensemble mit dem Renaissanceschloss, der Stiftskirche St. Servatius und ihrem berühmten Domschatz, der tausendjährigen Wipertikirche und den Resten des Marienklosters, sowie die historische Altstadt mit ihren 2069 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten wurden 1994 aufgrund ihrer außerordentlichen Bedeutung von der UNESCO in die Liste der geschützten Kulturdenkmale aufgenommen. Mit einem knapp 90 ha großen bebauten Stadtkern zählt Quedlinburg mit seinen Bauten aus allen Stil- und Zeitepochen zu den größten Flächendenkmälern Deutschlands.
Das völlig unverfälschte Stadtbild Quedlinburgs mit seinen kleinen, unzähligen Fachwerkhäusern in der Altstadt hat die Zeit überdauert und gibt Einblicke in die vielfältigen Baustile des letzten Jahrtausends und in die kulturellen Entwicklungen der Nation.
Sunndal ist ein reizender Fjord in Fjordnorwegen. Sunndal liegt am südöstlichen Ende des Sunndalsfjords, dessen Fortsetzung das Sunndal ist. Im Nordosten der Kommune Sunndal befindet sich die Berglandschaft Trollheimen, im Südosten der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark.
Sunndal hat touristische Bedeutung als Ausgangspunkt von Wanderungen in Trollheimen. In Sunndalsøra zweigt außerdem der Riksvei 62 in Richtung Molde von dem Riksvei 70 ab, die Oppdal und Kristiansund verbindet.
Das Sunndal ist zudem ein Tal in Norwegen. Es bildet die Verlängerung des Sunndalsfjords und die südliche Grenze von Trollheimen. Das nur wenige Kilometer breite Tal erstreckt sich über eine Länge von 60 Kilometern von Sunndalsøra im Fylke Møre og Romsdal bis Oppdal im Fylke Oppland. Die Reichsstraße 70, eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen nach Møre og Romsdal, führt durch das Sunndal.
Die Gemeinde Sunndal liegt im inneren Nordmøre im Landkreis Møre og Romsdal und ist in gewissem Umfang die größte Gemeinde des Landkreises, umgeben von zwei der berühmtesten Berggebiete Norwegens, dem Dovrefjell - Sunndalsfjella Nationalpark und Trollheimen.
Die Natur in Sunndal ist wild und wunderschön, mit einer herrlichen Landschaft mit hohen Bergen, Fjorden und mehreren Talbuchten, in denen Sunndalen das Haupttal ist. Im Gemeindezentrum Sunndalsøra wurden 4000 von insgesamt rd. 7200 große und kleine Sonnenuntergänge.
Sunndal ist eine Industrie- und Energiegemeinde, in der Hydro Aluminium als größtes Unternehmen seine Marke auf der Stelle setzt. Die Gemeinde ist auch bekannt für ihre lebendigen Kultur- und Freizeiteinrichtungen.