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Freitag, 16. September 2011

Die Andenhochebene des Altiplano


Altiplano, so lautet der Name einer Hochebene in den Anden, die sich auf 3.600 Meter über dem Meeresspiegel befindet und die vom Südosten Perus bis zum Westen Boliviens reicht.



Im Norden des Altiplano liegt der Titicacasee, der größte Hochgebirgssee der Erde, von dem aus sich der Altiplano rund 1.000 km nach Süden erstreckt.

Der Altiplano gehört mit einer Fläche von ca. 200.000 km² zu den höchstgelegenen, von Menschen bevölkerten Gebieten der Erde. Der Altiplano wird überwiegend von Aymara- und Quechua-Bevölkerung bewohnt.



Von Cusco gelangt der Reisende über den Altiplano nach Llachon am Titicacasee.

Freitag, 9. September 2011

Im heiligen Tal der Inka



Bei einem Ausflug in das heilige Tal der Inka ist die Inkazitadelle von Pisac ein bedeutendes Ziel. In dieser wichtigen archäologischen Stätte ist eine Besichtigung des astrologische Observatoriums, der herrlichen Wände, die Türme und die Sonnenuhr zu empfehlen.

Ollantaytambo ist eine typische Inka-Ssiedlung, 21 Kilometer von Urubamba entfernt auf einer Höhe von 2.800 Meter im heiligen Tal gelegen. Ollantaytambo ist das einzige verbliebene Beispiel für Stadtplanung aus der Inka-Zeit.

Die Gebäude und Inka-Terrassen sowie die engen Gassen der Stadt befinden sich noch in ihrem ursprünglichen Zustand. Einige vornehme Häuser bestehen aus perfekt gearbeiteten Inka-Mauern aus dunkelrosa Stein.



Die Festung von Ollantaytambo wurde errichtet, um den Eingang in das Tal zu bewachen und vor möglichen Invasionen der Urwaldbevölkerung zu schützen. Die Festung besteht aus mehreren übereinanderliegenden Terrassen. Durch die schmalen Strassen des Dorfes kann man bei einem Spaziergang einen Einblick in dieses militärische, religiöse und kulturelle Zentrum der Inka zu gewinnen.

Auf dem Rückweg nach Cuzco lohnt ein Besuch des malerischen Dorf Chinchero. Hier befinden sich die Reste der königlichen Hacienda des Tupac Inka Yupanqui.

Freitag, 26. August 2011

Die geheimnisvolle Inkastadt Choquequirao

Die geheimnisvolle Inkastadt  Choquequirao


Nordwestlich von Cuzco liegt die Cordillera Vilcamba. Sie ist von einsamen, unberührten Landstrichen gekennzeichnet, aus denen die höchsten schneebedeckten Gipfel Zentralperus emporragen. Inmitten dieser Landschaft liegt oberhalb des Tales des Río Apurímac die geheimnisvolle Inkastadt Choquequirao.

Die geheimnisvolle Inkastadt Choquequirao ist eine späte Gründung der Inka und gilt als bedeutende Inkastätte. Sie wird oft als "vergesssene Schwester" der Ruinen von Machu Picchu bezeichnet. Choquequirao  ist eine nur teilweise ausgegrabene Ruinenstadt

Vermutungen zu Folge wuchs hier der letzte Inka Tupac Amaru unter Inkapriesterinnen auf. Diese Inkastadt ist flächenmäßig sogar größer als der Machu Picchu und beeindruckt neben den kunstvoll angelegten Terassen durch zwei- bis dreistöckige Bauten aus Schiefersteinplatten.

Vegetationsreiche Wege und ein mehrstündiger steiler Anstieg hinauf zu den Ruinen führen zu dieser legendären und lange Zeit vom Urwald überwucherten Tempelanlage der Inka.

Freitag, 12. August 2011

Die alte Inkastadt Cusco



Die alte Inkastadt Cusco in Zentralperu ist das historische Zentrum des Inkareichs. Die Stadt liegt in einem fruchtbaren Tal in den Ostanden auf 3.400 m Höhe und ist die älteste Stadt des amerikanischen Kontinents.

Cusco liegt inmitten einer überwältigenden Landschaft mit majestätischen Inka-Denkmälern und eleganten Bauten aus der Kolonialzeit. Der Legende nach sollen der erste Inka Manco Cápac, der Sohn der Sonne, und seine Schwester Mama Ocllo vom Sonnengott Inti gesandt worden sein, um die Welt zu verbessern.

Als Hauptstadt des Inkareiches erlebte Cusco eine wechselvolle Geschichte. Die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung und die Landschaft inmitten der Anden machen sie zu einem der beliebtesten Reiseziele in Peru und zum Anziehungspunkt für viele Touristen aus aller Welt. Als Ausgangspunkt zu der Inkastadt Machu Picchu ist sie weltbekannt geworden.

Zentraler Platz von Cusco, Peru


Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Stadt sind die Plaza de Armas, die Kathedrale und den Sonnentempel Korikancha. Im Bezirk von San Blas, wo die bekanntesten Künstler und Handwerker Cuzcos leben und arbeiten, besichtigen Sie die Kirche von San Blas mit ihrer beeindruckenden, in Filigranarbeit aus Holz erstellten Kanzel und besuchen einige der Künstlerwerkstätten.

In der Umgebung von Cusco befinden sich die Inkaruinen Kenko, Tambomachay, Puca Pucara und die eindrucksvolle Festung von Sacsayhuaman, die es lohnt, zu besichtigen.

Als 1911 die auf einem Berg verborgene Stadt Machu Picchu entdeckt wurde, änderte sich die Bedeutung der Stadt. Die Inkastadt Cusco wurde zu einem Zentrum des wieder entstandenen Interesses an der indianischen Vergangenheit. Gleichzeitig entwickelte sich Cusco zum größten Touristenzentrum in Peru.

Ein Erdbeben im Jahr 1950 zerstörte viele Kirchen und Häuser der Stadt. Cuzco wurde bei dem Erdbeben zu 90 % zerstört. Die erhalten gebliebenen Inka-Ruinen und die Innenstadt mit ihren Kolonialbauten wurden 1983 durch die UNESCO zum Welterbe erklärt.

Samstag, 23. Juli 2011

Die alte Inkastadt Machu Picchu vor 100 Jahren entdeckt II

Machu Picchu

Das vom Inkaherrscher Pachacútec erbaute Machu Picchu ist im Juli 1911 vom amerikanischen Archäologen Hiram Bingham für die Wissenschaft entdeckt worden. Der Archäologe Hiram Bingham von der Yale-Universität stieß im Juli 1911 zufällig auf die dschungelüberwucherten Ruinen, als er in diesem Teil Perus nach der letzten Inka-Hauptstadt Vilcabamba suchte.

Seine Wiederentdeckung machte die in den Bergen der Anden abgelegene alte Inka-Stadt Machu Picchu weltberühmt.
Heute gehören die Ruinen zu den bekanntesten archäologischen Stätten der Welt. Im Jahr 1983 wurde die auf einem Bergrücken in 2500 Meter Höhe gelegene Inkastadt in das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen.

Ein makelloser Held war der Abenteurer aus Amerika allerdings nicht - er verfogte seine eigenen Interessen und seine Methoden der Forschung sind bis heute umstritten. Peruanische Wissenschaftler jedenfalls kritisieren bis heute, wie Bingham mit den Einwohnern der Region umging.


Über Jahrzehnte sorgte dies für Streit, denn Peru verlangte, die Schätze zurück an in Ursprungsort zu bringen. Die Yale-Universität, die einen Großteil der Funde besitzt, lenkte schließlich im November 2010 ein: Sie erklärte, mit einer Rückgabe einverstanden zu sein.

Hiram Bingham dokumentierte sorgfältig die gewaltige Anlage der Inkas, die Anwohner der Gegend bereits vorher kannten, und machte sie der Wissenschaft zugänglich. Peru feiert daher in diesem Jahr "100 Jahre Entdeckung von Machu Picchu für die Welt".

Der Zeitpunkt der Entdeckung ist allerdings nicht unumstritten. Abgesehen von den Einheimischen sollen auch andere Fremde wie etwa der Deutsche Augusto Berns die Anlage gekannt haben. Er war ein Goldsucher und soll bereits 1867 in Machu Picchu gewesen sein, die Stätte womöglich sogar ausgeraubt haben.

Fest steht jedoch, dass der amerikanische Archäologe, Abenteurer und Forscher Hiram Bingham - auch wenn andere Europäer vor ihm da waren - als der wissenschaftliche Entdecker Machu Picchus gelten, da er die Anlage durch seine Dokumentation weltweit bekannt machte.



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Weblinks:

Machu Picchu feiert Jubiläum - Vor 100 Jahren "für die Welt" entdeckt - ntv.de

Streit über Weltwunder - Wer hat Machu Picchu wiederentdeckt? - www.tagesschau.de

Machu Picchu feiert Jubiläum - Vor 100 Jahren "für die Welt" entdeckt - wwww.ntv.de

Machu Picchu - 100 Jahre Trümmertourismus - www.spiegel.de


Literatur:

Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt
Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt
von Sherry Collins

Die alte Inkastadt Machu Picchu vor 100 Jahren entdeckt

Machu Picchu

Das vom Inkaherrscher Pachacútec erbaute Machu Picchu war im Juli 1911 vom US-Archäologen Hiram Bingham für die Wissenschaft entdeckt worden. Heute gehören die Ruinen zu den bekanntesten archäologischen Stätten der Welt.
Der Archäologe Hiram Bingham von der Yale-Universität stieß im Juli 1911 zufällig auf die dschungelüberwucherten Ruinen, als er in diesem Teil Perus nach der letzten Inka-Hauptstadt Vilcabamba suchte.

Seine Wiederentdeckung machte die in den Bergen der Anden abgelegene alte Inka-Stadt Machu Picchu weltberühmt. Im Jahr 1983 wurde die auf einem Bergrücken in 2500 Meter Höhe gelegene Inkastadt in das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen.

Ein makelloser Held war der Abenteurer aus Amerika allerdings nicht - er verfogte seine eigenen Interessen und seine Methoden der Forschung sind bis heute umstritten. Peruanische Wissenschaftler jedenfalls kritisieren bis heute, wie Bingham mit den Einwohnern der Region umging.


Über Jahrzehnte sorgte dies für Streit, denn Peru verlangte, die Schätze zurück an in Ursprungsort zu bringen. Die Yale-Universität, die einen Großteil der Funde besitzt, lenkte schließlich im November 2010 ein: Sie erklärte, mit einer Rückgabe einverstanden zu sein.


Hiram Bingham dokumentierte sorgfältig die gewaltige Anlage der Inkas, die Anwohner der Gegend bereits vorher kannten, und machte sie der Wissenschaft zugänglich. Peru feiert daher in diesem Jahr "100 Jahre Entdeckung von Machu Picchu für die Welt".

Der Zeitpunkt der Entdeckung ist allerdings nicht unumstritten. Abgesehen von den Einheimischen sollen auch andere Fremde wie etwa der Deutsche Augusto Berns die Anlage gekannt haben. Er war ein Goldsucher und soll bereits 1867 in Machu Picchu gewesen sein, die Stätte womöglich sogar ausgeraubt haben.

Fest steht jedoch, dass der amerikanische Archäologe, Abenteurer und Forscher Hiram Bingham - auch wenn andere Europäer vor ihm da waren - als der wissenschaftliche Entdecker Machu Picchus gelten, da er die Anlage durch seine Dokumentation weltweit bekannt machte.


Weblinks:

Machu Picchu feiert Jubiläum - Vor 100 Jahren "für die Welt" entdeckt - ntv.de

Streit über Weltwunder - Wer hat Machu Picchu wiederentdeckt? - www. tagesschau.de

Machu Picchu feiert Jubiläum - Vor 100 Jahren "für die Welt" entdeckt - ntv.de

Machu Picchu - 100 Jahre Trümmertourismus - www. spiegel.de


Literatur:

Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt
Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt
von Sherry Collins

Donnerstag, 7. Juli 2011

Machu Picchu feiert 100. Jubiläum der Entdeckung



Der Machu Picchu ist ein einzigartiges Zeugnis der Inkakultur. Die Inka-Stadt wurde vor mehr als 500 Jahren auf einem Bergrücken eines Anden-Berges in Stein gehauen.

Der Machu Picchu - was soviel bedeutet wie "Alter Berg" - feiert Jubiläum, denn vor 100 Jahren wurden die die überwucherten Ruinen "für die Welt" entdeckt. Erst vor 100 Jahren wurde sie wieder entdeckt - von dem amerikanischen Historiker und Abenteurer Hiram Bingham.

Der Zeitpunkt der Entdeckung ist allerdings nicht unumstritten und es gibt einen handfesten Streit über den Entdecker dieses Weltwunders: Bereits vor ihm soll ein Peruaner Machu Picchu erblickt haben. Abgesehen von den Einheimischen sollen auch andere Fremde wie etwa der Deutsche Augusto Berns die Anlage gekannt haben.



Jahrhunderte hindurch blieb die geheimnisvolle, im 15. Jahrhundert gebaute Stadt den europäischen Eroberern Südamerikas verborgen. Die Spanier, die von 1532 an auf ihrer gierigen Suche nach Gold auch die Kulturen der Anden-Indianer zerstörten, fanden das festungsartige Machu Picchu ("Alter Gipfel") nicht.
Busladungen von Touristen kommen täglich aus dem Örtchen Aguas Calientes, erschöpfte

Rucksackwanderer erreichen die Ruinen nach einer viertägigen Tour: Jeden Tag strömen Tausende in die Ruinenstadt Machu Picchu, die als eindrucksvollstes Erbe der Inka gilt.

Weblinks:

Streit über Weltwunder - Wer hat Machu Picchu wiederentdeckt? - www. tagesschau.de

Machu Picchu feiert Jubiläum - Vor 100 Jahren "für die Welt" entdeckt - ntv.de

Machu Picchu - 100 Jahre Trümmertourismus - www. spiegel.de